Rohöl, WTI

Rohöl WTI: IEA erwartet Defizit bis Q4 2026

16.05.2026 - 10:23:42 | boerse-global.de

Der Ölpreis steigt aufgrund geopolitischer Spannungen und knapper Reserven weiter. Die IEA prognostiziert ein anhaltendes Marktdefizit bis 2026.

Rohöl WTI: IEA erwartet Defizit bis Q4 2026 - Bild: über boerse-global.de
Rohöl WTI: IEA erwartet Defizit bis Q4 2026 - Bild: über boerse-global.de

WTI bleibt unter Druck der Geopolitik. Der Ölpreis hat in der vergangenen Woche weiter zugelegt und beendet den Freitag bei 103,22 US-Dollar je Barrel. Auf Sicht von sieben Tagen entspricht das einem Plus von 8,17 Prozent. Die Bewegung ist klar: Das Angebot wirkt knapp, die Risikoprämie bleibt hoch.

Blockade treibt den Preis

Im Zentrum steht die Straße von Hormus. Der Tankerverkehr dort ist nach Angaben von Schifffahrtsbeobachtern stark eingebrochen. Vor dem Krieg passierten täglich bis zu 140 Schiffe die Meerenge. Zuletzt waren es nur noch wenige Tanker binnen 24 Stunden.

Die politische Lage entspannt sich kaum. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sprach in Neu-Delhi von tiefem Misstrauen gegenüber den USA. Er machte zugleich deutlich, dass die Meerenge für als feindlich eingestufte Schiffe gesperrt bleibt. Das erhöht die Angst vor echten Lieferausfällen, nicht nur vor kurzfristigen Schlagzeilen.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rohöl WTI?

IEA sieht Defizit bis 2026

Auch die Internationale Energieagentur zeichnet kein ruhiges Bild. Sie meldet, dass die weltweiten Ölreserven in den Monaten März und April um schätzungsweise 250 Millionen Barrel gefallen sind. Nach ihrer Einschätzung könnte der Markt bis ins vierte Quartal 2026 in einem deutlichen Defizit bleiben.

Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen Ende Februar summieren sich die Ausfälle auf mehr als eine Milliarde Barrel. Das ist ein massiver Rückgang im globalen System. Für Verbraucher und Industrie bedeutet das: Selbst bei späterer Deeskalation können gestörte Lieferketten den Preisdruck noch länger stützen.

Markt rechnet mit mehr Schwankung

Die Einordnung an den Terminmärkten bleibt deshalb eindeutig. WTI liegt nicht nur 12,61 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt, sondern auch 86,76 Prozent über dem Tief vom Dezember 2025. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt noch 7,89 Prozent.

Die Volatilität ist hoch, mit annualisiert 82,53 Prozent über 30 Tage. Der RSI von 34,8 zeigt zwar keine Überhitzung, aber auch keine Entwarnung. Parallel dazu setzen Anleger stärker auf Inflationsdaten und die Reaktion der US-Notenbank. Genau dort kann der nächste Impuls für den Ölmarkt entstehen.

Anzeige

Rohöl WTI-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rohöl WTI-Analyse vom 16. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Rohöl WTI-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rohöl WTI-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rohöl WTI: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

So schätzen die Börsenprofis Rohöl Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Rohöl Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | XC0007924514 | ROHöL | boerse | 69348629 |