Rocket Lab: Star Tracker ST-HP mit 50-kRad-Toleranz
29.04.2026 - 15:46:05 | boerse-global.deARK Invest verkauft zum zweiten Mal in diesem Monat Rocket-Lab-Aktien — und das ausgerechnet kurz vor den Quartalszahlen. Das schickt die Aktie unter Druck, während Analysten das Unternehmen weiter hochloben.
ARK trimmt Position, Kurs gibt nach
Am Montag trennte sich ARK Investment Management von Rocket-Lab-Papieren im Wert von mehr als vier Millionen Dollar. Es war bereits der zweite Verkauf im April. Am Dienstag schloss die Aktie bei 78,59 Dollar — ein Tagesrückgang von 4,5 Prozent.
Das Timing ist bemerkenswert. Stifel hob sein Kursziel erst kürzlich von 90 auf 105 Dollar an und behielt das Kaufrating. Die Bank verwies auf Rocket Labs Position als führendes reines Raumfahrtunternehmen, ein wachsendes Auftragspolster und den geplanten Erstflug der Neutron-Rakete noch in diesem Jahr.
Der Konsens bleibt konstruktiv: Neun Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, vier raten zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 89 Dollar. Cantor Fitzgerald bekräftigte sein Übergewichten-Rating mit einem Ziel von 85 Dollar.
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Produktportfolio wächst zügig
Parallel zum Kursrückgang baut Rocket Lab sein Komponentengeschäft aus. Am 23. April stellte das Unternehmen einen neuen Hochleistungs-Sternsensor vor. Das Gerät erreicht eine Zielgenauigkeit von besser als einer Bogensekunde. Es ist für längere Missionen im niedrigen Erdorbit und darüber hinaus ausgelegt.
Das Produkt basiert auf der Erfahrung aus mehr als 185 gestarteten Sternsensoreinheiten. Alle Komponenten entwirft und fertigt Rocket Lab selbst — in Werken in den USA, Kanada, Deutschland und Neuseeland.
Ebenfalls im April präsentierte das Unternehmen auf dem Space Symposium die Gauss-Plattform: ein elektrisches Satellitenantriebssystem mit einer Fertigungskapazität von mehr als 200 Triebwerken pro Jahr.
Übernahme und Milliarden-Vertrag
Rocket Lab erhielt außerdem die Genehmigung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft, den Münchner Laserkommunikationsspezialisten Mynaric zu übernehmen. Mynaric bleibt in München ansässig — es ist Rocket Labs erster europäischer Standort. Die Übernahme stärkt das Unternehmen bei einem Vertrag der US Space Development Agency: einem 1,3-Milliarden-Dollar-Auftrag zur Produktion von 36 Satelliten.
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Das Umsatzwachstum unterstreicht die Dynamik. In den vergangenen zwölf Monaten erzielte Rocket Lab 601,8 Millionen Dollar Umsatz — ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten erwarten für das laufende Jahr rund 40 Prozent Wachstum.
Am 7. Mai veröffentlicht Rocket Lab die Zahlen für das erste Quartal 2026. Der Konsens rechnet mit einem Umsatz von 191,4 Millionen Dollar — ein Anstieg von gut 56 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Beim Verlust je Aktie erwarten Analysten minus 0,04 Dollar, was einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal entspräche. Ob ARK danach wieder aufstockt, wird sich zeigen.
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