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Rocket Lab: Space-Force-Chef Saltzman besucht

15.05.2026 - 19:56:48 | boerse-global.de

Rocket Lab profitiert von Space-Force-Kooperation und politischer Unterstützung. Die Aktie erreicht neue Höchststände, während Analysten optimistisch bleiben.

Rocket Lab: Space-Force-Chef Saltzman besucht - Foto: über boerse-global.de
Rocket Lab: Space-Force-Chef Saltzman besucht - Foto: über boerse-global.de

Besuch vom Chef der U.S. Space Force, persönliche Aktienkäufe von Donald Trump und eine Analysteninitiierung mit Kaufempfehlung — Rocket Lab hat innerhalb weniger Tage gleich mehrere Schlagzeilen produziert. Der Kurs hat sich in den vergangenen zwölf Monaten fast verfünffacht. Das wirft eine Frage auf, die Anleger gerade intensiv beschäftigt: Wie viel Wachstum ist bereits eingepreist?

Militärisches Rückenwind und politische Aufmerksamkeit

General Chance Saltzman, Chef der U.S. Space Force, besuchte kürzlich das Unternehmen. Die Symbolik ist kaum zu übersehen: Inmitten stark steigender Verteidigungsausgaben für Weltrauminfrastruktur sucht die Space Force den direkten Kontakt zu einem der am schnellsten wachsenden Rüstungsauftragnehmer des Sektors.

CEO Peter Beck hatte auf dem jüngsten Earnings Call konkretisiert, worum es geht. Rocket Lab unterstützt bereits Programme zur Raketenfrühwarnung, Hyperschallerprobung und Space-Based Interceptors — allesamt Kernbestandteile des sogenannten Golden Dome-Systems. Gemeinsam mit Raytheon wurde Rocket Lab für Entwicklungsarbeiten am Space-Based Interceptor ausgewählt. Das Congressional Budget Office schätzt die Gesamtkosten von Golden Dome auf bis zu 1,2 Billionen Dollar über zwei Jahrzehnte.

Hinzu kamen Pflichtmitteilungen, die persönliche Aktienkäufe von Präsident Trump in Rocket Lab offenbarten — Käufe vom 21. Januar. Die Aktie legte daraufhin am Donnerstag rund 8 Prozent zu.

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Starke Zahlen, ambitionierter Ausblick

Untermauert wird die Kursrally durch handfeste Fundamentaldaten. Für das zweite Quartal 2026 erwartet Rocket Lab einen Umsatz zwischen 225 und 240 Millionen Dollar sowie eine Bruttomarge von 33 bis 35 Prozent. Besonders auffällig: Das Unternehmen steuert auf ein positives bereinigtes EBITDA von 23 Millionen Dollar zu — Analysten hatten noch einen Verlust von rund 15 Millionen Dollar erwartet.

Der Auftragsbestand liegt bei 2,2 Milliarden Dollar. Die Neutron-Rakete soll Ende 2026 erstmals starten, fünf Verträge sind bereits unterzeichnet.

New Street Research initiierte die Aktie diese Woche mit einem Kaufvotum — im Rahmen eines neu aufgelegten Coverage-Bereichs für die Weltraumwirtschaft, der neben Rocket Lab auch SpaceX, AST SpaceMobile und weitere Branchenvertreter umfasst.

Bewertung weit jenseits historischer Maßstäbe

Nach dem gestrigen Allzeithoch von 132,55 Dollar notiert die Aktie heute rund 5 Prozent tiefer bei etwa 126 Dollar — im Monatsvergleich liegt das Plus dennoch bei über 70 Prozent. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei mehr als dem 108-Fachen, verglichen mit einem historischen Fünfjahresdurchschnitt von knapp 15.

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Die Übernahme von Motiv Space Systems für 40 Millionen Dollar in bar — plus bis zu 20 Millionen in Aktien — rundet die Vertikalintegrationsstrategie ab. Motiv, künftig unter dem Namen Rocket Lab Robotics firmierend, brachte Robotiksysteme für den Mars-Rover Perseverance hervor und schließt eine Lücke bei kostenintensiven Raumfahrtkomponenten wie Solarantriebseinheiten. Der Abschluss der Transaktion ist für das laufende Quartal geplant.

Execution-Risiken rund um den Neutron-Erststart und die Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz bleiben real — bei einer Bewertung, die nahezu perfekte Ausführung voraussetzt.

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