Rocket Lab Aktie: Weltraum-Euphorie
02.04.2026 - 05:14:45 | boerse-global.deDer erfolgreiche Start der Artemis-II-Mission hat die kommerzielle Raumfahrtbranche in Aufbruchstimmung versetzt. Während die NASA-Kapsel den Mond umrundet, sorgt die Aussicht auf einen möglichen SpaceX-Börsengang für zusätzliche Dynamik im Sektor. Rocket Lab profitiert als etablierter Player unmittelbar von dieser neuen Aufmerksamkeit der Investoren.
Die Berichte über einen vertraulichen IPO-Antrag des Konkurrenten SpaceX befeuerten die Stimmung am Mittwoch massiv. Analysten taxieren den Wert des Branchenprimus auf über 1,75 Billionen Dollar, was viele Anleger dazu veranlasste, Kapital in bereits börsennotierte Unternehmen wie Rocket Lab umzuschichten. Das Handelsvolumen schwoll daraufhin auf fast 27 Millionen Aktien an. Gestern schloss das Papier bei 56,50 Euro und behauptete sich damit weiterhin deutlich über dem langfristigen 200-Tage-Durchschnitt von 50,78 Euro.
Rekord-Auftragsbestand und Margen-Fokus
Hinter der Kursbewegung stehen handfeste fundamentale Fortschritte. Rocket Lab startete mit einem Rekord-Auftragsbestand von 1,85 Milliarden Dollar in das zweite Quartal – ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen wandelt sich dabei immer mehr vom reinen Raketenbauer zum integrierten Raumfahrt-Konzern, der komplette Satellitensysteme anbietet.
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Besonders lukrativ erweist sich ein neuer Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium über Hyperschall-Testflüge. Diese Missionen erzielen deutlich höhere Margen als die herkömmlichen Starts der Electron-Rakete. Etwa 37 Prozent des gesamten Backlogs sollen bereits in den nächsten zwölf Monaten in Umsatz umgemünzt werden.
Integration von Mynaric steht bevor
Ein weiterer strategischer Meilenstein ist die Übernahme der deutschen Mynaric AG. Nach der Freigabe durch das Bundeswirtschaftsministerium steht der Abschluss für diesen Monat an. Damit sichert sich Rocket Lab die wichtige Laser-Kommunikationstechnologie im eigenen Haus. Diese Fähigkeit ist entscheidend für zwei Großaufträge zur Produktion von insgesamt 36 Satelliten für die US-Regierung.
Finanziell bleibt das Jahr 2026 eine Übergangsphase. Das Management erwartet hier den Höhepunkt der Entwicklungskosten für die neue Neutron-Rakete. Mit einer Liquidität von 1,1 Milliarden Dollar in Cash und Wertpapieren ist das Unternehmen jedoch solide aufgestellt, um den Übergang zur Serienproduktion der Neutron-Flotte zu finanzieren.
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