Rocket Lab Aktie: 2,2 Milliarden Auftragsbestand im Mai
20.05.2026 - 22:56:42 | boerse-global.deRocket Lab geht mit Rückenwind in die Hauptversammlung am 20. Mai 2026. Der Termin ist mehr als ein Pflichtprogramm: Das Unternehmen verschiebt seinen Schwerpunkt sichtbar vom reinen Raketenstart hin zu Weltraum- und Verteidigungsinfrastruktur. Der Rekord-Auftragsbestand macht diese Erzählung greifbar.
Space Systems übernimmt die Führung
Im ersten Quartal meldete Rocket Lab einen Umsatz von 200,3 Millionen Dollar, ein Plus von 63,5 Prozent zum Vorjahr. Der wichtigste Punkt liegt in der Zusammensetzung: Die Sparte Space Systems steuerte 136,7 Millionen Dollar bei und wurde damit zum klaren Wachstumsmotor.
Das Startgeschäft bleibt relevant, spielt aber nicht mehr die Hauptrolle. Launch Services kam auf 63,7 Millionen Dollar. Der gesamte Auftragsbestand stieg im Mai auf 2,2 Milliarden Dollar, ein sequenzieller Zuwachs von 20,2 Prozent.
Angetrieben wurde der Sprung durch neue Abschlüsse im Startgeschäft. Rocket Lab unterzeichnete 31 Verträge für Electron- und HASTE-Missionen sowie fünf Vereinbarungen für die künftige Neutron-Rakete. Nach Angaben des Managements übertraf das im ersten Quartal verkaufte Startvolumen bereits die Zahl der im gesamten Jahr 2025 vertraglich vereinbarten Missionen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rocket Lab?
Margen geben der Story Gewicht
Der Quartalsverlust lag bei 0,07 Dollar je Aktie und damit im Rahmen der Erwartungen. Wichtiger für die Neubewertung ist die Profitabilität: Die bereinigte Bruttomarge verbesserte sich auf 43 Prozent, nach 33,4 Prozent im Vorjahr.
Das passt zur neuen Struktur. Space Systems liefert Komponenten und Plattformen für Satellitenkonstellationen sowie Verteidigungsinfrastruktur. Dieses Geschäft ist weniger spektakulär als ein Raketenstart, aber für Investoren oft berechenbarer und margenstärker.
An der Börse spiegelt sich die Neubewertung bereits deutlich wider. Bei 110,40 Euro notiert die Aktie nur knapp unter dem jüngsten Hoch von 113,40 Euro; seit Jahresbeginn steht ein Plus von 69,85 Prozent.
Auch institutionelle Investoren bleiben stark engagiert. Ihr Anteil liegt bei rund 71,78 Prozent der ausstehenden Aktien, große Namen wie Vanguard, Baillie Gifford und State Street haben ihre Positionen ausgebaut. Die Marktkapitalisierung bewegt sich derzeit im Bereich von 73,6 bis 76,7 Milliarden Dollar.
Nächste Missionen als Praxistest
Nach der Hauptversammlung rückt der operative Fahrplan wieder nach vorn. Die nächste Electron-Mission mit dem Namen „Viva La StriX“ soll frühestens am 22. Mai 2026 in Neuseeland starten. Sie bringt einen weiteren Radarsatelliten für das japanische Erdbeobachtungsunternehmen Synspective ins All.
Rocket Lab vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Für diese Konstellation wäre es bereits der neunte Start. Das zeigt, warum wiederkehrende Kunden für Rocket Lab wichtig sind: Sie stützen Auslastung, Planbarkeit und die Glaubwürdigkeit des Launch-Geschäfts.
Parallel arbeitet das Unternehmen an der LOXSAT-Mission mit NASA und Eta Space. Dabei soll eine Rocket-Lab-Plattform kryogene Treibstofflagerung und -handhabung im Orbit testen. Solche Technologien gelten als Baustein für längere Weltraummissionen und künftige Betankungssysteme im All.
Die Hauptversammlung markiert damit einen klaren Übergangspunkt. Kurzfristig liefern „Viva La StriX“ und LOXSAT operative Prüfsteine; strategisch zählt, ob Rocket Lab den wachsenden Auftragsbestand weiter in margenstarkes Infrastrukturgeschäft übersetzt.
Rocket Lab-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab-Analyse vom 20. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Rocket Lab-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rocket Lab: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Rocket Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
