Roche Aktie: Studiendaten enttäuschen
09.03.2026 - 18:20:29 | boerse-global.deAusgerechnet ein Rückschlag im Kernbereich Onkologie trifft Roche heute hart. Das Brustkrebsmittel Giredestrant hat in einer wichtigen Spätphasenstudie sein Primärziel verfehlt – eine unangenehme Überraschung, die den Kurs deutlich belastet.
Giredestrant bleibt hinter den Erwartungen zurück
Konkret hat das Medikament in Kombination mit Pfizers Ibrance keine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs nachweisen können. Das Besondere daran: Zwei frühere, kleinere Studien hatten für denselben Wirkstoff durchaus positive Signale gezeigt. Das macht den Fehlschlag in dieser ersten Spätphasenstudie umso bitterer.
Roche-Anteile gaben an der SIX zeitweise um knapp fünf Prozent nach und notierten bei rund 324 Franken. Im weiteren Handelsverlauf stabilisierte sich der Kurs etwas, schloss aber immer noch mit einem Minus von rund 2,6 Prozent – ein klares Zeichen, dass der Markt die Nachricht nicht einfach ignoriert.
Noch nicht das letzte Wort
Ganz abgeschrieben ist Giredestrant damit allerdings nicht. Roche verweist darauf, dass dies erst die erste von zwei laufenden Spätphasenstudien war. Die Ergebnisse der zweiten Untersuchung werden 2027 erwartet. Darüber hinaus sieht das Unternehmen Potenzial für den Wirkstoff in der sogenannten adjuvanten Situation – also bei Patienten, die bereits eine erste Krebstherapie abgeschlossen haben und bei denen Giredestrant künftig in Kombination mit anderen Wirkstoffen eingesetzt werden könnte.
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Ob dieser Ausblick die Anleger beruhigt, ist fraglich. Der direkte Wettbewerber Novartis profitierte heute indirekt von der Schwäche der Roche-Aktie und legte im gleichen Handelszeitraum um 1,7 Prozent zu – ein Muster, das man an der Börse öfter beobachtet, wenn ein Konkurrent stolpert.
Der heutige Tag zeigt einmal mehr, wie empfindlich Pharmawerte auf klinische Rückschläge reagieren – selbst wenn die Pipeline insgesamt intakt bleibt.
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