Roboterstaubsauger, Stufen

Roboterstaubsauger brechen 2026 mit Stufen und Rekord-Saugkraft aus

16.01.2026 - 09:02:17

Die Haushaltsrobotik erlebt 2026 einen Technologiesprung mit Treppensteigern, Saugkraft-Rekorden und vernetzten Ökosystemen, während asiatische Hersteller den Markt anführen.

Die ersten Wochen des Jahres 2026 markieren einen Wendepunkt für die Haushaltsrobotik. Eine neue Generation von Reinigungsrobotern erklimmt erstmals Treppen, erreicht Saugkräfte wie ein großer Staubsauger und vernetzt sich zum vollautonomen Ökosystem für das ganze Zuhause. Die Innovationen, die auf der Technikmesse CES vorgestellt wurden, beenden die Ära der einfachen „Stoß-und-Dreh“-Roboter.

Die Treppe ist kein Hindernis mehr

Über zwei Jahrzehnte lang war die Treppe die unüberwindbare Grenze für jeden Roboterstaubsauger. Diese Barriere fällt nun. Der Hersteller Roborock stellte im Januar das Flaggschiff Saros Rover vor. Sein revolutionäres „Rad-Bein“-Design ermöglicht es dem Roboter, Treppenstufen zu erklimmen und wieder hinabzusteigen. Damit kann er erstmals vollkommen autonom mehrstöckige Wohnungen reinigen.

Auch der Konkurrent Dreame Technology treibt die Mobilität voran. Sein neues X60 Ultra-Modell verfügt über ein Fahrwerk, das hohe Türschwellen und dicke Teppiche überwindet. Das Ziel der Branche ist klar: Der Begriff „autonom“ soll endlich seine wahre Bedeutung erhalten – ohne manuelle Rettungsaktionen.

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Viele Haushalte unterschätzen, wie sehr Unordnung die Leistung von Reinigungsrobotern beeinträchtigt. Kabel, herumliegende Kleidung oder Papierstapel blockieren Fahrwege und verhindern gründliches Saugen — selbst die neuesten Modelle mit Treppenfunktion benötigen freie Flächen. Unser kostenloses PDF liefert 10 goldene Aufräum-Tipps, die Sie sofort umsetzen können: schnelle Routinen, wenige Stellregeln und clevere Aufbewahrungsideen, damit Ihr Roboter wirklich effizient arbeitet und Sie weniger putzen müssen. 10 goldene Aufräum-Tipps gratis sichern

Der Wettlauf um die stärkste Saugkraft

Die Leistungslücke zwischen Roboter und klassischem Bodenstaubsauger schließt sich rasant. Vor zwei Jahren galten 6.000 bis 10.000 Pascal (Pa) als Spitzenwert. Heute setzen die Top-Modelle neue Maßstäbe.

Sowohl Roborocks Saros 20-Serie als auch Dreames X60 Max Ultra Complete erreichen eine Saugkraft von 35.000 Pa. Diese Kraft reicht aus, um tiefsitzenden Schmutz aus Langflorteppichen zu lösen – eine Aufgabe, die bisher dem Menschen vorbehalten war.

Eufy, die Smart-Home-Marke von Anker, steigt mit dem Omni S2 in das Hochleistungssegment ein. Sein „AeroTurbo 2.0“-System bringt es auf 30.000 Pa. Ein Alleinstellungsmerkmal ist das integrierte Aromatherapie-System, das während der Reinigung Duftstoffe im Raum verteilt. Ein klares Zugeständnis an den Wellness-Trend.

Heißes Wasser und Dampf für mehr Hygiene

Neben der Saugkraft rückt 2026 die Hygiene in den Fokus. Die Zeit, in der ein schmutziger Nassmopp über den Boden gezogen wurde, ist vorbei. Narwal, Pionier der Selbstreinigungs-Technologie, präsentierte den Flow 2. Sein Wischsystem reinigt die Moppaufsätze mit 70°C heißem Wasser, das Fett und hartnäckige Flecken effektiv löst.

Samsung setzt in seinem Bespoke AI Jet Bot Steam Ultra auf Hochtemperatur-Dampf. Dieser desinfiziert sowohl den Boden als auch die eigenen Mopptücher. Die Integration von Dampf markiert den Übergang vom einfachen Wischen zur aktiven Sterilisation.

Vom Wohnzimmer in den Garten: Das vernetzte Ökosystem

Das smarte Zuhause dehnt sich in den Garten aus. Ecovacs stellte neben Updates für seinen Mähroboter Goat auch den Ultramarine vor – den ersten Roboter-Poolreiniger des Unternehmens. Mammotion wiederum präsentierte den LUBA 3 AWD, einen Mähroboter, der Satellitennavigation, KI-Vision und LiDAR kombiniert, um auch unter Bäumen und an Steilhängen präzise zu arbeiten.

Diese Geräte werden zunehmend als Teile eines ganzheitlichen Smart-Home-Ökosystems vermarktet. Dreame positioniert seine Roboter explizit als vernetzte Knotenpunkte, die mit Luftreinigern oder Waschmaschinen kommunizieren können.

Markt im Wandel: Aufstieg der Challenger

Der Jahresbeginn offenbart eine Machtverschiebung auf dem Markt. Während asiatische Hersteller wie Roborock, Dreame und Ecovacs mit rasanten Innovationen die Schlagzeilen bestimmen, fehlte der langjährige Branchenprimus iRobot bei den großen Januar-Präsentationen.

Analystenberichte deuten dies als Folge einer Restrukturierung und der kürzlichen Übernahme durch Picea Robotics. Das Schweigen des Roomba-Herstellers hinterlässt ein Vakuum, das die aggressiven Wettbewerber nur zu gerne füllen. Während etablierte Marken mit Unternehmensherausforderungen kämpfen, treiben die Newcomer die Hardware an bisher für unmöglich gehaltene Grenzen.

Ausblick: KI wird kontextbewusst

Experten prognostizieren für 2026, dass die künstliche Intelligenz in den Robotern komplexer wird. Sie wird von simpler Hindernisvermeidung zu kontextuellem Verständnis übergehen. Samsungs neue KI-Modelle können bereits zwischen verschiedenen verschütteten Flüssigkeiten unterscheiden und entscheiden, ob sie sie aufwischen oder meiden, um Kreuzkontamination zu vermeiden.

Zudem sickert Technologie aus dem gewerblichen Bereich in den Consumer-Markt. Auszeichnungen für gewerbliche Reinigungsroboter wie den HYTRON von Primech AI zeigen das vorhandene Potenzial. Branchenbeobachter erwarten, dass Funktionen wie die Reinigung vertikaler Flächen (Wände, Spiegel) oder Hochleistungsdesinfektion innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre in Premium-Heimmodellen auftauchen werden.

Für Verbraucher bedeutet das: 2026 könnte das Jahr werden, in dem der Roboter nicht mehr im Teppich stecken bleibt – und vielleicht sogar die Treppe hinauffährt, um das Obergeschoss zu putzen.

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