Robinhood Aktie: CEO verkauft für 46 Millionen
08.01.2026 - 10:18:33Robinhood steht unter Druck. Während das Fintech-Unternehmen operativ auf Rekordkurs ist und Quartalszahlen liefert, die selbst optimistische Erwartungen übertreffen, reagiert die Aktie nervös. Der Grund: CEO Vladimir Tenev hat gerade Aktien im Wert von knapp 46 Millionen Dollar verkauft – und er ist nicht der Einzige im Führungsteam, der Cash macht.
Insider-Verkäufe belasten die Stimmung
Die Transaktion hat es in sich: Tenev trennte sich diese Woche von 375.000 Aktien zu durchschnittlich 121,63 Dollar pro Stück. Das Timing könnte kaum ungünstiger wirken, denn parallel dazu reduzierten weitere Top-Manager ihre Positionen:
- Daniel Martin Gallagher, Jr. verkaufte 10.000 Aktien
- CTO Jeffrey Tsvi Pinner trennte sich von 5.864 Aktien – über 28 Prozent seiner Position
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Die Aktie gab unmittelbar nach Bekanntwerden der Transaktionen um rund 3,9 Prozent nach und zeigt sich seitdem schwach.
Goldman Sachs senkt Kursziel – bleibt aber optimistisch
Goldman Sachs hat das Kursziel von 164 auf 161 Dollar reduziert, hält aber am “Buy”-Rating fest. Die Bank sieht das Unternehmen zwar kurzfristig überbewertet, betont jedoch das “erstklassige” Wachstum. Die Begründung: Robinhood liefert operativ ab – mit Rekordumsätzen von 1,3 Milliarden Dollar (plus 100 Prozent zum Vorjahr), Netto-Neugeldern von 20 Milliarden Dollar im Quartal und 3,9 Millionen Gold-Abonnenten auf Allzeithoch.
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Die Kluft zwischen operativer Stärke und Aktienkurs verdeutlicht das Dilemma vieler Anleger: Das Geschäft brummt, doch die Führungsebene nutzt die hohen Bewertungen zum Ausstieg.
Kurzfristige Korrektur oder Trendwende?
Die Analystenlandschaft bleibt gespalten. Während Zacks Investment Research Robinhood am Mittwoch zum “Bull of the Day” kürte und die aggressive Expansion in Krypto- und Prognosemärkte lobte, dominiert im Markt die Sorge über die Insider-Verkäufe. Das von Goldman Sachs genannte Kursziel von 161 Dollar liegt deutlich über dem aktuellen Niveau – doch bis dahin muss die Aktie erst einmal die psychologische Belastung durch die CEO-Transaktion verdauen.
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