Rivian, Aktie

Rivian Aktie: Erste R2-Auslieferungen in Illinois

09.06.2026 - 18:33:58 | boerse-global.de

Rivian liefert erste R2-Modelle aus und senkt den Einstiegspreis deutlich. Der E-Auto-Hersteller setzt auf Kostensenkung und Skalierung für den Massenmarkt.

Rivian senkt R2-Preise radikal und startet Auslieferungen
Rivian - Ein glänzender, moderner Rivian R2 SUV an einer Ladestation, mit einer Fabrik oder Landschaft in Illinois im Hintergrund. 09.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Rivian macht ernst beim Massenmarkt. Der Elektroauto-Pionier liefert die ersten R2-Modelle an Kunden aus und senkt parallel dazu die Preise für die Basisversion.

Angriff auf den Massenmarkt

Der R2 ist für Rivian der entscheidende Schritt aus der Luxusnische. Bisher fokussierte sich das Unternehmen auf die teureren Modelle R1T und R1S. Nun rollen die ersten R2-SUVs aus dem Werk in Illinois zu den Kunden. Den Anfang macht die Performance-Variante für rund 58.000 US-Dollar.

Parallel dazu senkt Rivian den Einstiegspreis für das Basismodell mit Heckantrieb um fast 2.000 Dollar auf 46.485 Dollar. Die Auslieferung der günstigeren Version soll früher starten. Rivian peilt nun den Sommer 2027 an. Ursprünglich war der Marktstart erst für das Ende jenes Jahres geplant.

Effizienz als Renditehebel

Technisch setzt Rivian auf radikale Kostensenkung. Die Materialkosten für den R2 liegen etwa 45 Prozent unter denen der R1-Generation. Neue Batteriezellen vom Typ 4695 und optimierte Antriebe machen diesen Sprung möglich. Das Ziel: Das Unternehmen will endlich eine positive Bruttomarge im Automobilgeschäft erreichen.

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Skepsis am Aktienmarkt

An der Börse verpufften die Nachrichten zunächst. Die Aktie verlor am Dienstag 8,45 Prozent und schloss bei 13,44 Euro. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf fast 19 Prozent.

Das Papier notiert damit deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 19,80 Euro. Kein Wunder, dass Anleger nervös reagieren. Der Markt wartet auf den Beweis, dass Rivian die Produktion ohne Verzögerungen hochfahren kann.

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Das Management setzt nun alles auf die Skalierung. In Georgia plant Rivian ein zweites Werk. Dieses soll ab Ende 2028 eine Kapazität von bis zu 300.000 Fahrzeugen pro Jahr erreichen.

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