Rigetti Aktie: Geduldsprobe für Anleger
11.03.2026 - 05:28:41 | boerse-global.deRigetti hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Dämpfer abgeschlossen. Während der Umsatz im vierten Quartal hinter den Erwartungen zurückblieb, sorgen technische Verzögerungen bei der nächsten Computer-Generation für zusätzliche Verunsicherung. Können die prall gefüllten Auftragsbücher das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen?
Umsatzrückgang und Margendruck
Der Umsatzrückgang um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht die aktuelle Schwächephase des Unternehmens. Mit rund 1,9 Millionen US-Dollar verfehlte Rigetti die Markterwartungen von 2,3 Millionen US-Dollar deutlich. Besonders die schrumpfenden Bruttomargen, die von 44 auf 35 Prozent fielen, spiegeln den finanziellen Druck wider, unter dem der Spezialist für Quantencomputing steht.
Trotz des operativen Verlusts von 22,6 Millionen US-Dollar im Schlussquartal gibt es einen Lichtblick bei der Liquidität: Mit rund 589,8 Millionen US-Dollar an Barmitteln und Investitionen verfügt das Unternehmen über ein solides Polster, um die laufende Entwicklung voranzutreiben.
Technische Hürden im Wettbewerb
Neben den finanziellen Kennzahlen wiegen die technischen Verzögerungen schwer. Die Auslieferung des 108-Qubit-Systems "Cepheus-1" verschiebt sich auf das Ende des ersten Quartals 2026. Im harten Wettbewerb mit Konkurrenten wie IonQ, die bereits eine deutlich höhere Präzision bei ihren Rechenoperationen vorweisen, muss Rigetti beweisen, dass die eigene Roadmap bis 2027 – mit dem Ziel von über 1.000 Qubits – realistisch bleibt.
Marktbeobachter werten die Verzögerung als Zeichen für die enorme Komplexität bei der Skalierung der Hardware. Dennoch konnte ein Prototyp bereits eine beachtliche Rechengenauigkeit unter Laborbedingungen erzielen, was die langfristigen Ambitionen untermauert.
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Hoffnung durch Großaufträge
Trotz der aktuellen Kursverluste von knapp 27 Prozent seit Jahresbeginn blicken Analysten vorsichtiger, aber weiterhin optimistisch in die Zukunft. Die Experten von Mizuho senkten das Kursziel zwar von 50 auf 43 US-Dollar, behalten ihre positive Einstufung jedoch bei. Der gestrige Schlusskurs von 14,75 Euro zeigt zudem, dass die Aktie nach dem massiven Rücksetzer vom 52-Wochen-Hoch bei über 48 Euro nach einem Boden sucht.
Entscheidend für das Geschäftsjahr 2026 wird die Abarbeitung des Auftragsbestands sein. Ein Großauftrag aus Indien über 8,4 Millionen US-Dollar sowie Bestellungen für das Novera-System lassen Analysten einen Umsatzsprung auf rund 20 Millionen US-Dollar im kommenden Jahr erwarten. Die erste Hälfte dieser Erlöse soll bereits im ersten Quartal 2026 realisiert werden.
- Schlusskurs Gestern (Dienstag): 14,75 €
- Seit Jahresanfang (YTD): -26,98%
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