Ricoh, Drucker

Ricoh Drucker im Check: Lohnt sich der Umstieg 2026 wirklich?

18.02.2026 - 04:08:45 | ad-hoc-news.de

Ricoh ist im deutschen Druckermarkt längst kein Geheimtipp mehr – doch was taugen die aktuellen Modelle im Alltag wirklich? Zwischen langlebigen Büromaschinen und smartem Cloud-Druck: Wo glänzt Ricoh, wo wird es teuer oder unbequem?

BLUF: Wenn du einen Drucker suchst, der im Büro oder Homeoffice einfach laufen soll, ohne dauernd Papierstaus, Firmware-Drama oder teure Patronen, kommst du an Ricoh Druckern aktuell kaum vorbei – vor allem bei Mono-Lasern und Multifunktionssystemen für Teams.

Neu spannend für den deutschen Markt: Ricoh fokussiert sich noch stärker auf hybride Arbeitsplätze, Cloud-Printing und langlebige Business-Geräte, die auch in kleinen Unternehmen und ambitionierten Homeoffices ankommen. Weniger bunte Gimmicks, mehr stabile Workhorses.

Ob das für dich passt, hängt an drei Fragen: Druckkosten, Wartungsaufwand und Integration in deinen Arbeitsalltag. Genau hier trennen Tests und Nutzerstimmen Ricoh von vielen typischen Consumer-Marken. Was Nutzer jetzt wissen müssen...

Direkt zu den aktuellen Ricoh Drucker-Modellen und Lösungen

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Ricoh ist in Deutschland vor allem im Business-Segment stark: Multifunktionssysteme, robuste S/W-Laser, Lösungen für Dokumentenmanagement. Klassische Consumer-Tintenpisser mit 39-Euro-Preisschild stehen weniger im Fokus – und das ist durchaus ein Vorteil.

In aktuellen Tests deutschsprachiger Fachmedien fällt auf: Ricoh tritt immer dann positiv hervor, wenn es um hohe Druckvolumina, niedrige Seitenpreise und Netzwerkintegration geht. Für Gelegenheitsdrucker daheim sind andere Marken oft günstiger, aber sobald monatlich Hunderte Seiten laufen, spielt Ricoh seine Stärken aus.

Auf Reddit, YouTube und in deutschen IT-Foren beschreiben viele Admins Ricoh-Maschinen als „unspektakulär, aber unkaputtbar“. Genau das ist für KMU und Kanzleien Gold wert: Ein Gerät, das einfach tut, was es soll – ohne jeden Monat einen neuen Trick zu lernen.

Typische Stärken der aktuellen Ricoh Drucker-Generation

  • Sehr robuste Mechanik – ausgelegt auf hohe Seitenzahlen pro Monat.
  • Günstige Seitenkosten bei S/W-Lasern und vielen A3-Multifunktionssystemen.
  • Gute Netzwerk- und Cloud-Integration (z.B. Microsoft 365, Scan-to-Cloud, Follow-Me-Printing je nach Lösung).
  • Starke Sicherheitsfunktionen (User-Authentifizierung, Verschlüsselung etc.) – relevant für DSGVO-sensible Branchen.
  • Service- und Wartungsangebote über deutsche Partnernetzwerke.

Wo Nutzer häufiger Kritik üben

  • Komplexe Menüstrukturen auf manchen Modellen – eher auf Admins als auf Endanwender optimiert.
  • Preisniveau der Geräte deutlich über typischen Consumer-Druckern – lohnt sich nur bei passendem Einsatzszenario.
  • Treiber- und Softwarelandschaft wirkt in Teilen altbacken, auch wenn sie funktional ist.
  • Weniger Fokus auf Fotodruck und bunte Lifestyle-Features.

Wichtige Eckdaten im Überblick

Da Ricoh ein breites Portfolio von Einsteiger-Lasern bis zu großen A3-MFPs anbietet, lohnt der Blick auf generelle Kennzahlen, die in aktuellen Tests und Produktbeschreibungen immer wieder auftauchen:

Kategorie Typische Ricoh Drucker-Eigenschaften (Stand aktuelle Generation)
Drucktechnik Fokus auf Laser/LED (S/W und Farbe), Tinte vor allem in Spezialsegmenten
Einsatzbereich KMU, Enterprise, Verwaltungen; zunehmend auch Homeoffice-Power-User
Druckvolumen Von ca. 1.000 bis über 20.000 Seiten/Monat (je nach Serie und Modell)
Verbindung LAN/WLAN, USB, teilweise Wi-Fi Direct, App- und Cloud-Anbindung
Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren, Fax (modellabhängig), OCR-Workflows, Scan-to-Cloud/Folder
Sicherheit User-Login, PIN-Druck, optional Smartcards, Verschlüsselung, Audit-Logs (Business-Modelle)

Relevanz für den deutschen Markt

Für Deutschland ist vor allem wichtig: Ricoh ist hier offiziell vertreten, mit Servicenetz, Vertriebspartnern und Konfigurationen, die auf DIN-Formate, DSGVO-Anforderungen und typische Branchenprozesse zugeschnitten sind.

Viele Modelle werden gezielt über Systemhäuser, Bürofachhändler und Managed-Print-Provider vertrieben. Das heißt: Statt selbst Toner zu bestellen und Wartung zu organisieren, buchen Firmen oft ein Rundum-Paket mit Click-Preisen pro Seite. Das ist für deutsche Kanzleien, Steuerbüros, Agenturen und Schulen attraktiv.

Für private Nutzer in Deutschland gibt es zwar Ricoh-Modelle im Onlinehandel, im Fokus stehen aber Homeoffice-Profis: also Menschen, die z.B. als Freelancer, Berater oder Entwickler dauerhaft von zu Hause arbeiten und mehr als nur ein paar Seiten pro Monat drucken.

Praxisbeispiele aus deutschen Büros

  • Agenturen & Medienhäuser: Nutzen Ricoh häufig als zentrale Farb-MFPs für Layouts, Präsentationen und Kundenunterlagen – nicht für High-End-Fotodruck, aber für knackige Geschäftsdokumente.
  • Kanzleien & Steuerbüros: Profitieren von zuverlässigem Duplexdruck, automatischem Scannen großer Aktenstapel und sicheren Scan-to-Archiv-Workflows.
  • Schulen & Verwaltungen: Setzen auf langlebige S/W-Arbeitstiere mit günstigen Seitenpreisen und einfacher Rechteverwaltung für verschiedene Nutzergruppen.

Cloud & Hybrid Work: Hier dreht Ricoh auf

Besonders für den deutschen Markt mit vielen hybriden Teams wird die Cloud-Anbindung der Ricoh Drucker spannend. Aktuelle Systeme unterstützen – je nach Lösung – Funktionen wie:

  • Print from Anywhere: Dokument am Laptop im Homeoffice vorbereiten, im Büro am Ricoh-Gerät sicher abholen.
  • Follow-Me-Printing: Mitarbeiter schicken Druckaufträge in eine Warteschlange und holen sie an einem beliebigen Ricoh-Gerät im Netzwerk ab – wichtig für Datenschutz.
  • Scan-to-Cloud: Scans direkt in SharePoint, OneDrive, Google Drive oder DMS-Systeme – typisch für digitale Aktenführung in deutschen Unternehmen.

Das sagen die Experten (Fazit)

In aktuellen Tests deutschsprachiger Fachportale und IT-Magazine werden Ricoh Drucker als klare Business-Lösung eingeordnet. Die Experten loben vor allem Zuverlässigkeit, Druckqualität bei Text und Grafiken sowie die Skalierbarkeit über verschiedene Modellreihen hinweg.

Positiv hervorgehoben werden:

  • Sehr lange Lebensdauer der Mechanik – gerade im Vergleich zu typischen Consumer-Geräten.
  • Konstante Druckqualität auch bei hohen Auflagen.
  • Professionelle Service-Strukturen in Deutschland mit klaren SLAs (modell- und vertragsabhängig).
  • Gute Sicherheits-Features, die von IT-Abteilungen geschätzt werden.

Kritisch sehen Tester und Power-User hingegen:

  • Die teilweise komplexe Bedienung und Konfiguration, wenn keine IT-Abteilung dahintersteht.
  • Die höhere Anschaffungshürde im Vergleich zu Einstiegsdruckern aus dem Elektronikmarkt.
  • Dass Ricoh im klassischen Consumer-Segment (Fotodruck, bunte Privat-Features) weniger attraktiv ist.

Für wen lohnt sich ein Ricoh Drucker in Deutschland?

  • Ja, lohnend für: KMU, Kanzleien, Agenturen, Schulen, Verwaltungen, Coworking-Spaces und Homeoffice-Profis mit hohem Druckvolumen.
  • Eher nicht für: Gelegenheitsdrucker, die nur ein paar Seiten im Monat brauchen oder primär Fotos drucken wollen.

Wenn du in Deutschland nach einem Drucksystem suchst, das jahrelang zuverlässig läuft, günstige Seitenpreise bietet und sicher in deine Office-IT eingebunden werden kann, solltest du Ricoh ernsthaft in Betracht ziehen. Wichtig ist nur, das Modell nicht nach dem Anschaffungspreis, sondern nach dem Gesamtpaket aus Volumen, Service und Seitenkosten auszuwählen.

Für private Nutzer mit einfachen Anforderungen mag ein günstiger Tintenstrahler reichen – für alle, die beruflich auf verlässliche Dokumente angewiesen sind, kann ein Ricoh Drucker jedoch den Unterschied zwischen „Druckerfrust“ und ruhigem Feierabend machen.

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