Richard Prince-Schock: Warum diese scheinbar einfachen Bilder Millionen kosten
22.02.2026 - 18:28:48 | ad-hoc-news.deAlle reden über Richard Prince – den Typen, der fremde Fotos nimmt, sie minimal verändert und damit zum Millionen-Hammer wird. Klingt wie ein schlechter Witz? Ist aber einer der einflussreichsten Künstler unserer Zeit.
Ob geklaute Instagram-Screenshots, legendäre Cowboy-Fotos oder seine fiesen Joke Paintings – Prince trifft genau den Punkt, an dem Popkultur, Internet und Luxusmarkt zusammenknallen. Und genau da wird's für dich als Gen Z oder Young Collector richtig spannend.
Das Netz staunt: Richard Prince auf TikTok & Co.
Optisch ist das alles perfekt fürs Scrollen: fette Typografie, große Bilder, Zigaretten-Werbung, Memes, DMs, Kommentare – Dinge, die du sonst am Handy siehst, hängen bei ihm als Big Budget Kunst an Museumswänden.
Viele feiern ihn als Kunst-Hacker, der zeigt, wie krank Social Media, Werbung und Celebrity-Kult geworden sind. Andere sagen: "Kann ein Kind auch, warum kostet das Millionen?". Genau dieser Clash macht ihn zum viralen Hit in Feeds und Kommentarspalten.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
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- Die heftigsten Richard-Prince-Posts & Ausstellungs-Reels auf Instagram entdecken
- Virale TikToks zu Richard Prince: Kunst-Hype oder Scam?
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Richard Prince mitreden willst, brauchst du ein paar Key Pieces im Kopf. Hier kommen die wichtigsten Werke und Serien, die dauernd in Feeds, Museen und Auktionskatalogen auftauchen:
- Cowboy-Fotos ("Untitled (Cowboy)")
Prince fotografiert alte Marlboro-Werbebilder einfach von der Anzeige ab, vergrößert sie, macht Kunst draus – und trifft damit direkt den Mythos vom Marlboro Man und dem amerikanischen Traum. Diese Cowboys sind ultra-ikonisch für Appropriation Art und bringen bei Auktionen zweistellige Millionenbeträge. Für viele Sammler sind sie das Must-Have, wenn es um 80er/90er Kunst-Hype geht. - Instagram-Screenshots (z.B. "New Portraits")
Hier wird's richtig toxisch und TikTok-tauglich: Prince nimmt fremde Insta-Posts, kommentiert drunter, druckt den Screen auf Leinwand, fertig ist das Werk. Influencerinnen, Models, Promis – alle landen ungefragt in seinen Bildern. Ergebnis: Shitstorms, Copyright-Diskussionen, aber auch ausverkaufte Shows und Sammler, die genau das kaufen, was andere als „Diebstahl“ bezeichnen. - Joke Paintings
Weiße Leinwände, drauf in grober Schrift schlechte Witze, Sex-Jokes, zynische One-Liner. Simpel, aber extrem einprägsam. Diese Bilder wirken wie alte Flachwitze, aber gleichzeitig wie ein Screenshot aus Twitter – nur dass sie heute mit Rekordpreis-Potenzial in Top-Sammlungen auftauchen. Für Memes, aber in teuer.
Dazu kommen noch Serien mit Nurses, Auto-Motiven, Girlie-Sujets, Magazine-Covers und viel „Americana“ – alles immer voll mit Pop, Porn, Werbung und Provokation.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Du fragst dich: Ist das nur Internet-Hype oder echte Blue-Chip-Kunst? Spoiler: Der Markt meint es ernst.
Bei internationalen Auktionen (u.a. Christie's und Sotheby's) gehört Prince zur festen Top-Liga. Eines seiner Cowboy-Bilder hat im Auktionssaal mehr als 14 Millionen US-Dollar erzielt – ein klarer Rekordpreis und ein Statement, dass seine Werke im oberen Segment der Gegenwartskunst mitspielen.
Auch die Nurse-Gemälde und ikonische Joke Paintings jagen immer wieder die Millionenmarke, je nach Motiv, Größe und Provenienz. Auf Plattformen wie Artnet Market Reports wird Prince als etablierter Blue-Chip-Artist geführt, der seit Jahren im hochpreisigen Segment bleibt.
Für junge Sammler bedeutet das: Originale sind Investor-Level, kein Spontankauf. Aber: Editionen, kleinere Drucke, Fotografien und Sekundärmarkt-Angebote können deutlich niedriger einsteigen und sind für viele ein ernstzunehmender Kunst-Invest, weil die Markenbekanntheit von Prince extrem hoch ist.
Hinter diesem Markt steckt eine lange Karriere: Prince (geboren in den USA, Ende 70er/80er berühmt geworden) gehört zu den Schlüsselfiguren der Appropriation Art. Seine Strategie: Bilder klauen, neu rahmen, Bedeutung verschieben. Damit hat er früh gezeigt, was wir heute per Screenshot & Repost auf Insta leben. Museen weltweit haben seine Werke in den Sammlungen, von großen US-Häusern bis zu wichtigen europäischen Institutionen.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Was läuft gerade bei den Ausstellungen? Online ist Prince omnipräsent, aber physisch wird es etwas komplizierter.
Nach aktuellem Stand sind keine eindeutig terminlich fixierten neuen Museumsshows öffentlich einsehbar, die klar als große Einzelausstellungen angekündigt sind. In vielen Dauerausstellungen großer Museen tauchen seine Arbeiten aber immer wieder in den Bereichen Fotografie, Pop-Art-Nachfolge oder Appropriation auf.
Wichtig: Die ganz frischen Infos über laufende oder bald startende Ausstellungen bekommst du direkt über Galerie- und Künstlerseiten:
- Offizielle Galerie-Page: Richard Prince bei Gagosian – hier findest du aktuelle Shows, Viewing Rooms, Werkübersichten und Ausstellungshistorie.
- Künstler/Projektseite: Infos direkt vom Künstler/Studio – lohnt sich für Updates zu neuen Serien, Buchprojekten oder speziellen Kollaborationen.
Wenn du ernsthaft auf Must-See-Modus bist: Check regelmäßig die Programme von Gagosian weltweit (New York, London, Paris, etc.) und großen Museen für Gegenwartskunst. Prince taucht häufig in Gruppenausstellungen zu Themen wie Social Media, Popkultur oder Fotografiegeschichte auf.
Transparenz-Check: Aktuell keine konkreten neuen Einzelausstellungen mit fixen Terminen bekannt, die sich eindeutig öffentlich verifizieren lassen. Es lohnt sich also, die oben genannten Links zu beobachten.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Richard Prince ist genau der Künstler, der dich zwingt zu fragen: Was ist heute überhaupt noch ein Original? Wenn jeder screenshotten, remixen und posten kann – warum bringen seine Versionen Millionen-Hammer und andere landen nur als Meme im Chat?
Wenn du auf Kunst mit Haltung stehst, die Werbung, Insta-Culture, Männlichkeitsklischees und Internet-Sucht auseinandernimmt, dann ist Prince ein Must-See. Seine Werke sind roh, direkt, manchmal unangenehm – aber genau damit extrem zeitgemäß.
Als Investment ist er klar im Blue-Chip-Segment. Die Top-Werke liegen im High-End-Bereich, aber die Marke "Richard Prince" ist so etabliert, dass sie weit über den Kunstbubble hinaus funktioniert – von Auktionssaal bis Social Feed.
Unterm Strich: Wenn du Kunst suchst, die wie ein Screenshot unserer Gegenwart wirkt – mit all ihren Abgründen, Hypes und Oberflächen – dann führt an Richard Prince kaum ein Weg vorbei. Genial, dreist oder beides? Am besten gehst du auf die Links, ziehst dir die Bilder rein – und machst dir dein eigenes Urteil.
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