Rheinmetall Aktie: Trotz Auftrag unter Druck
25.02.2026 - 18:10:55 | boerse-global.deDer Rüstungskonzern hat sich einen milliardenschweren Drohnen-Auftrag der Bundeswehr gesichert – doch die Börse zeigt sich unbeeindruckt. Die Aktie verliert trotz der positiven Nachricht an Wert. Was steckt hinter dieser paradoxen Reaktion?
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat grünes Licht für die Beschaffung von Kamikazedrohnen gegeben. Rheinmetall wird dabei gemeinsam mit den Startups Stark Defence und Helsing zum Zuge kommen. Das anfängliche Volumen für Rheinmetall beträgt 269 Millionen Euro und könnte bei Erreichen bestimmter Meilensteine deutlich steigen. Insgesamt plant das Verteidigungsministerium, in den kommenden Jahren bis zu 4,4 Milliarden Euro für diese Waffensysteme auszugeben.
Spätes Comeback im Vergabeverfahren
Für CEO Armin Papperger ist der Zuschlag ein echter Coup. Zunächst war der Konzern nämlich gar nicht berücksichtigt worden – erst später kam Rheinmetall als dritter Anbieter neben Helsing und Stark Defence ins Spiel. Die sogenannte "Loitering Munition" gilt als Schlüsseltechnologie moderner Kriegsführung und dominiert bereits den Ukraine-Konflikt. Als erster Verband soll die "Brigade Litauen" an der Ostflanke der NATO mit den neuen Systemen ausgestattet werden.
Der Haushaltsausschuss deckelte die Käufe auf jeweils eine Milliarde Euro pro Hersteller und erlegte dem Ministerium Berichtspflichten auf. Für weitere Stückzahlen ist eine erneute parlamentarische Billigung erforderlich. Insgesamt steht die Beschaffung einer fünfstelligen Zahl von Kamikazedrohnen an.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?
Kursreaktion ernüchternd
Trotz des Auftrags zeigt sich die Rheinmetall-Aktie im XETRA-Handel schwach und verliert 0,81 Prozent auf 1.710,50 Euro. Auch die übrigen Rüstungswerte können nicht profitieren: RENK gibt 1,38 Prozent auf 58,63 Euro ab, TKMS verliert sogar 2,79 Prozent auf 93,95 Euro. Lediglich Hensoldt kann sich mit einem Plus von 1,07 Prozent auf 80,35 Euro dem negativen Trend entziehen.
Die verhaltene Marktreaktion überrascht auf den ersten Blick. Möglicherweise hatten Investoren mit einem größeren Einzelauftrag gerechnet oder sehen das anfängliche Volumen von 269 Millionen Euro als zu gering an. Zudem könnte die Unsicherheit über die weiteren Abrufe aus den Rahmenverträgen belastend wirken.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.


