Revolution Medicines Aktie: Executive verkauft 14 Millionen Dollar
17.06.2026 - 07:58:53 | boerse-global.de
Die Aktie von Revolution Medicines hat sich in den vergangenen zwölf Monaten fast vervierfacht. Ein Grund: bahnbrechende Daten aus der Phase-3-Studie zu Daraxonrasib. Jetzt zeigen Pflichtmitteilungen aus dieser Woche: Mehrere Führungskräfte haben Aktien verkauft.
Ein Executive veräußerte rund 90.000 Aktien im Wert von etwa 14 Millionen Dollar. Die Transaktion erfolgte über einen vorgeplanten 10b5-1-Handelsplan. Das entspricht gängiger Praxis bei Biotech-Unternehmen. Die Verkäufe umfassen weniger als 0,5 Prozent aller ausstehenden Aktien.
Interessant: COO Margaret Horn kaufte zeitgleich 1.600 Aktien dazu. Sie setzt damit ein eigenes Signal.
Durchbruch bei einem jahrzehntealten Problem
Die Kursrally hat einen klaren Auslöser. Auf der ASCO-Konferenz 2026 präsentierte Revolution Medicines Daten aus der „RASolute 302"-Studie. Daraxonrasib, ein oraler RAS(ON)-Inhibitor, verdoppelte das mediane Gesamtüberleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die Zahlen: 13,2 Monate mit Daraxonrasib gegenüber 6,7 Monaten mit Chemotherapie. Das Risiko zu sterben sank deutlich. Die Ergebnisse wurden zeitgleich im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
Das Besondere: Die RAS-Proteinfamilie galt jahrzehntelang als „nicht arzneimittelfähig". Revolution Medicines hat diesen Ansatz nun klinisch validiert.
Kursentwicklung und Ausblick
Die Aktie notiert aktuell bei 134,95 Euro – nahe am 52-Wochen-Hoch von 159,50 Euro. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus 99,93 Prozent. Aus dem 52-Wochen-Tief bei 30 Euro hat sich der Wert verfünffacht.
Analysten rechnen bis 2029 mit Umsätzen von einer Milliarde US-Dollar. Der nächste entscheidende Schritt: die Zulassung durch die FDA. Bereits genehmigt ist ein „Expanded Access Program", das Patienten den Zugang zum Medikament vor der endgültigen Entscheidung ermöglicht.
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