Revolut: 100-Milliarden-Bewertung im Visier
27.02.2026 - 00:08:20 | boerse-global.deRevolut forciert seine Pläne für einen massiven Anteilsverkauf und baut gleichzeitig seine Präsenz im Sektor für digitale Vermögenswerte aus. Das Unternehmen strebt für die zweite Jahreshälfte 2026 eine Bewertung von 100 Milliarden US-Dollar an. Parallel dazu bestätigte die britische Finanzaufsicht den Start eines Pilotprojekts für einen eigenen Stablecoin.
Ambitionierte Pläne für den Börsengang
Laut Bloomberg-Berichten plant das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2026 einen Verkauf von Bestandsaktien, um die hohe Nachfrage vor einem möglichen Börsengang zu bedienen. Die angestrebte Bewertung von 100 Milliarden US-Dollar markiert einen deutlichen Sprung gegenüber dem Vorjahr, als das Unternehmen – unter Beteiligung von Nvidia – mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Noch im Jahr 2024 lag der Wert bei rund 45 Milliarden US-Dollar.
CEO Nik Storonsky signalisierte bereits, dass ein offizielles Börsendebüt in zwei bis drei Jahren erfolgen könnte. Dabei favorisiert das Management eine Notierung an der Wall Street. Für diesen Schritt liegt die Messlatte hoch: Revolut peilt für das IPO eine Bewertung von mindestens 150 Milliarden US-Dollar an.
Einstieg in den Stablecoin-Markt
Vorgestern wählte die britische Financial Conduct Authority (FCA) Revolut aus einem Pool von 20 Bewerbern für ihre regulatorische Stablecoin-Sandbox aus. Das Unternehmen wird noch im laufenden ersten Quartal 2026 mit dem Test eines an das britische Pfund gekoppelten Stablecoins beginnen. Der Fokus des Pilotprojekts liegt auf der Zahlungsabwicklung, dem Wholesale-Settlement und dem Krypto-Handel.
Neben Revolut erhielten drei weitere Unternehmen – Monee Financial Technologies, ReStabilise und VVTX – den Zuschlag für die Testphase. Doch reicht dieser strategische Vorstoß aus, um auch die Skepsis der Zentralbank zu überwinden? Die aus dem Testlauf gewonnenen Daten sollen die Grundlage für die endgültigen britischen Stablecoin-Regulierungen bilden, die im Oktober 2027 in Kraft treten sollen.
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Regulatorische Hürden in Großbritannien
Trotz der Fortschritte im Krypto-Bereich navigiert das Unternehmen weiterhin durch ein komplexes regulatorisches Umfeld im Heimatmarkt. Revolut arbeitet derzeit noch unter einer eingeschränkten britischen Banklizenz und wartet auf die vollständige Autorisierung durch die Behörden.
Das Verhältnis zur Bank of England gilt als schwierig. Gouverneur Andrew Bailey blockte zuletzt ein von der Politik vermitteltes Treffen ab und äußerte öffentlich eine strukturelle Präferenz für tokenisierte Bankeinlagen gegenüber Stablecoins. Dieser Konflikt verdeutlicht die grundlegende Debatte über die Zukunft digitaler Vermögenswerte im britischen Finanzsystem.
Der Erfolg des Stablecoin-Tests und die Fortschritte bei der vollständigen Banklizenz sind nun die entscheidenden Faktoren für die weitere Wertentwicklung. In der zweiten Jahreshälfte 2026 wird der geplante Anteilsverkauf zeigen, ob Investoren die Milliarden-Bewertung des Unternehmens trotz der regulatorischen Reibungspunkte stützen.
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