ResMed Inc., US7611521078

ResMed Inc.-Aktie (US7611521078): Quartalszahlen, höhere Dividende und neue Oura-Partnerschaft im Fokus

20.05.2026 - 14:47:48 | ad-hoc-news.de

ResMed Inc. hat frische Quartalszahlen mit zweistelligem Umsatzwachstum, ein höheres Dividendenniveau und eine erweiterte Kooperation mit Oura vorgestellt. Was bedeutet das Bündel an News für die Position des Schlafapnoe-Spezialisten und wie ordnen Anleger die Entwicklungen ein?

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ResMed Inc. steht im Mai 2026 gleich mit mehreren Unternehmensnachrichten im Rampenlicht: Der US-Spezialist für Schlafapnoe-Therapie meldete Ende April ein neues Quartal mit zweistelligem Umsatzwachstum, legte ein bereinigtes Ergebnis je Aktie über Markterwartungen vor und hob zugleich die Quartalsdividende an, wie MarketBeat laut Ad-hoc-news berichtete, während parallel eine vertiefte Kooperation mit dem Wearables-Anbieter Oura zur Förderung der Schlafgesundheit angekündigt wurde, meldete Ad-hoc-news am 19.05.2026 unter Verweis auf Unternehmensangaben.

Im gemeldeten Quartal mit Bericht zum 30.04.2026 erzielte ResMed laut MarketBeat Umsätze von 1,43 Milliarden US-Dollar und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,86 US-Dollar, was einem Umsatzwachstum von 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, berichtete MarketBeat laut Ad-hoc-news Stand 19.05.2026; gleichzeitig wurde die Quartalsdividende von zuvor 0,48 auf 0,60 US-Dollar je Aktie angehoben, was einer Erhöhung um 25 Prozent entspricht, wie Ad-hoc-news unter Berufung auf Unternehmensdaten erläuterte.

Stand: 20.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: ResMed Inc.
  • Sektor/Branche: Medizintechnik, Schlafapnoe-Therapie, digitale Gesundheitslösungen
  • Sitz/Land: San Diego, USA
  • Kernmärkte: Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik mit Fokus auf Schlafapnoe- und Beatmungstherapie
  • Wichtige Umsatztreiber: Geräte zur Behandlung von Schlafapnoe, Masken und Zubehör, Beatmungssysteme, vernetzte Plattformen für Schlaf- und Patientendaten
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York Stock Exchange (Ticker: RMD), Zweitlisting in Australien
  • Handelswährung: US-Dollar

ResMed Inc.: Kerngeschäftsmodell

ResMed Inc. gehört zu den global führenden Anbietern von Lösungen für die Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen, insbesondere der obstruktiven Schlafapnoe, und erwirtschaftet den Großteil seiner Erlöse mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von CPAP- und Auto-CPAP-Geräten, Beatmungssystemen sowie Masken und Zubehör, die in der heimischen Therapie von Schlafstörungen und Ateminsuffizienz eingesetzt werden, wie Branchenberichte zur Medizintechnik erläutern.

Das Kerngeschäft von ResMed basiert auf einem kombinierten Geschäftsmodell aus Einmalverkäufen von Hardware wie Therapiegeräten und einem hohen Anteil wiederkehrender Umsätze aus Masken, Schläuchen, Filtern und weiterer Verbrauchsgüter, die in regelmäßigen Abständen ersetzt werden müssen und damit eine stetige Nachfrage erzeugen, wie aus Unternehmenspräsentationen hervorgeht, wodurch ResMed eine relativ planbare Umsatzbasis aufbauen kann.

Ein weiterer zentraler Baustein im Geschäftsmodell von ResMed ist der Bereich digitale Gesundheitslösungen, in dem das Unternehmen vernetzte Geräte, Cloud-Plattformen und Software anbietet, die Schlaf- und Therapiedaten erfassen, auswerten und an Ärzte, Homecare-Provider sowie Patienten übermitteln, was eine bessere Therapieüberwachung und Adhärenz ermöglichen soll und nach Unternehmensangaben zunehmend zu wiederkehrenden Software- und Serviceerlösen führt.

ResMed adressiert damit sowohl die klinische Versorgung über Krankenhäuser und Schlaflabore als auch die ambulante heimische Therapie, wobei das Unternehmen in vielen Märkten eng mit Fachärzten, Schlafzentren und Hilfsmittelversorgern zusammenarbeitet, um Patienten von der Diagnose über die Geräteauswahl bis hin zur laufenden Betreuung zu begleiten, wie Fachmedien zur Schlafmedizin beschreiben, und positioniert sich damit als umfassender Lösungsanbieter entlang der Versorgungskette.

Durch die Kombination aus Medizintechnik und digitalen Services versucht ResMed, sich vom reinen Hardware-Anbieter zu einem datengetriebenen Gesundheitsunternehmen zu entwickeln, das neben der physischen Therapie auch Mehrwert über Software, Telemonitoring und analytische Auswertungen bietet, wie aus Aussagen des Managements in vergangenen Quartalskonferenzen hervorgeht, was langfristig höhere Margen und eine stärkere Kundenbindung ermöglichen könnte.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von ResMed Inc.

Die maßgeblichen Umsatztreiber von ResMed liegen traditionell im Bereich der Schlafapnoe-Therapiegeräte, bei denen das Unternehmen CPAP- und Auto-CPAP-Systeme für die nächtliche Überdruckbeatmung anbietet, die einen Kollaps der oberen Atemwege verhindern sollen, wodurch Symptome wie Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und kardiovaskuläre Risiken reduziert werden können, wie medizinische Leitlinien zur Schlafapnoe-Therapie darlegen.

Zu den wichtigsten Produktlinien zählen neben den Geräten die Maskenportfolios von ResMed, die Nasen-, Mund- und Nasenpolstermasken für verschiedene Patientengruppen umfassen und im Alltag einen hohen Komfort sowie eine dichte, aber dennoch verträgliche Passform bieten sollen, wobei Masken und Zubehör nach Branchenangaben in der Regel in Abständen von Monaten bis wenigen Jahren ausgetauscht werden, was für ResMed einen strukturell wiederkehrenden Umsatzstrom darstellt.

Im Bereich der Beatmungstherapie adressiert ResMed darüber hinaus chronische Atemwegserkrankungen wie COPD, neuromuskuläre Erkrankungen und andere Formen der respiratorischen Insuffizienz, für die das Unternehmen nichtinvasive Beatmungssysteme bereitstellt, die häufig im Homecare-Setting eingesetzt werden, was insbesondere in alternden Gesellschaften mit steigender Prävalenz chronischer Krankheiten als Wachstumsfeld gilt, wie Berichte aus der Medizintechnikbranche hervorheben.

Zunehmend Bedeutung gewinnt für ResMed der Geschäftsbereich vernetzter Lösungen, in dem das Unternehmen Cloud-Plattformen für das Remote-Monitoring von Therapiegeräten betreibt, mit denen Ärzte und Versorger in Echtzeit überwachen können, ob Patienten ihre CPAP- oder Beatmungstherapie regelmäßig nutzen und ob technische Probleme vorliegen, wodurch laut Unternehmensangaben Therapieabbrüche reduziert und die Versorgungsqualität verbessert werden sollen.

Darüber hinaus bietet ResMed Softwarelösungen für Homecare-Provider und Schlaflabore an, mit denen Arbeitsabläufe digitalisiert, Verordnungen verwaltet und Abrechnungsprozesse optimiert werden können, was insbesondere in Märkten mit komplexen Erstattungssystemen wie den USA und Europa ein wichtiges Differenzierungsmerkmal darstellt und nach Angaben von Branchenanalysten zu einer stärkeren Vernetzung zwischen ResMed und den Versorgungspartnern beiträgt.

In den letzten Jahren hat ResMed auch im Bereich der digitalen Patienteninteraktion investiert, etwa durch Apps, in denen Patienten ihre Therapiedaten einsehen, Feedback zur Schlafqualität erhalten und Hinweise zur Verbesserung der Geräteanwendung bekommen, was die Adhärenz erhöhen soll und zugleich zusätzliche Datensätze generiert, die sich perspektivisch für personalisierte Versorgungskonzepte nutzen lassen könnten.

Quartalszahlen und Dividendenanhebung als zentrale Trigger

Der wichtigste aktuelle Trigger für die ResMed Inc.-Aktie sind die Ende April gemeldeten Quartalszahlen, die am 30.04.2026 veröffentlicht wurden und für den abgelaufenen Berichtszeitraum ein Umsatzwachstum von 10,8 Prozent auf 1,43 Milliarden US-Dollar sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,86 US-Dollar zeigten, wie MarketBeat laut Ad-hoc-news Stand 19.05.2026 berichtete.

Das zweistellige Umsatzplus deutet darauf hin, dass ResMed weiterhin von einer robusten Nachfrage nach Schlafapnoe-Geräten, Masken und vernetzten Lösungen profitiert, wobei in den vergangenen Quartalen insbesondere der Ersatzzyklus für Masken und Zubehör sowie die verstärkte Nutzung digitaler Plattformen als Wachstumstreiber genannt wurden, wie aus Branchenkommentaren zur Respirologie und Homecare-Versorgung hervorgeht.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 2,86 US-Dollar unterstreicht, dass ResMed trotz Investitionen in Forschung, Entwicklung und digitale Infrastruktur eine Profitabilität aufrechterhalten konnte, die im historischen Vergleich solide erscheint, wie Auswertungen von Finanzportalen zu Margenentwicklungen im Medizintechniksektor nahelegen, und bietet dem Management Spielraum für Dividendenanhebungen und weitere Investitionen.

Parallel zu den Quartalszahlen gab ResMed eine Anhebung der Quartalsdividende von 0,48 auf 0,60 US-Dollar je Aktie bekannt, was einer Erhöhung um 25 Prozent entspricht und ein Signal der Zuversicht in die künftige Ertragskraft des Unternehmens senden dürfte, wie Ad-hoc-news unter Verweis auf Unternehmensangaben ausführte, womit ResMed seine Rolle als dividendenzahlendes Medizintechnikunternehmen betont.

Für einkommensorientierte Anleger ist die Dividendenpolitik von ResMed insofern von Interesse, als das Unternehmen in den vergangenen Jahren regelmäßig Ausschüttungen vornahm und diese graduell erhöhte, solange die Cashflows aus dem operativen Geschäft und die Bilanzstruktur dies zuließen, während zugleich betont wurde, dass Investitionen in Wachstum und Innovation weiterhin Priorität haben sollen, wie aus früheren Investor-Relations-Unterlagen hervorgeht.

Die Kombination aus Umsatzwachstum, solider Profitabilität und Dividendenanhebung schafft ein Nachrichtenpaket, das die Wahrnehmung von ResMed als relativ stabil wachsendem Medizintechniker mit laufender Ausschüttung unterstreicht, was im Umfeld erhöhter Zinsen und einer gewissen Skepsis gegenüber Wachstumswerten im Gesundheitssektor für Aufmerksamkeit bei institutionellen wie privaten Investoren sorgen dürfte.

Neue Oura-Kooperation als strategischer Impuls

Neben den Zahlen wirkt im Mai 2026 insbesondere die erweiterte Kooperation von ResMed mit Oura, einem Anbieter von Wearables und Schlaf-Tracking-Ringen, als strategischer Trigger für die Wahrnehmung der Aktie, denn am 19.05.2026 wurde bekanntgegeben, dass beide Partner den Zugang zu Schlafgesundheitsbildung und zu klaren Pfaden in die Versorgung ausbauen wollen, wie Goldesel Stand 19.05.2026 berichtete.

Im Fokus der Kooperation stehen laut Berichten die stärkere Verknüpfung von verbraucherbasierten Sleep-Insights aus der Oura-Community mit ResMeds Know-how und Ressourcen rund um Schlaftherapie und klinische Versorgung, sodass Nutzer, die über Wearables Hinweise auf mögliche Schlafapnoe-Risiken erhalten, künftig leichter Orientierung und gegebenenfalls Wege in eine medizinische Abklärung und Behandlung finden sollen, wie Goldesel unter Berufung auf Unternehmensangaben erläuterte.

Strategisch zielt ResMed damit darauf ab, den Bereich der Prävention und der frühzeitigen Identifikation von Schlafstörungen näher an das eigene Versorgungssystem heranzuführen, indem Wearable-Daten und Verbrauchererfahrungen eine Art vorgeschaltete Screening-Funktion übernehmen, während ResMed auf der Seite der Diagnose, Therapie und Nachsorge aktiv ist, was langfristig zusätzliche Patientenzuflüsse in die Versorgung bringen könnte, sollte sich die Kooperation in der Breite etablieren.

Für Oura bietet die Vertiefung der Zusammenarbeit mit einem etablierten Medizintechnikunternehmen wie ResMed die Möglichkeit, die eigenen Schlaf-Insights stärker in den Kontext klinisch validierter Therapieangebote zu stellen und Nutzern nicht nur Lifestyle-Empfehlungen, sondern bei Bedarf konkrete Wege in die medizinische Versorgung zu eröffnen, was die Glaubwürdigkeit des Angebots im Gesundheitsbereich erhöht, wie aus Branchenkommentaren zur digitalen Gesundheit hervorgeht.

Die Aktien von ResMed verzeichneten im Handel nach Bekanntgabe der Kooperation ein Plus von fast 2 Prozent, nachdem das Unternehmen die Partnerschaft am späten Dienstag vorgestellt hatte, berichtete MarketScreener Stand 19.05.2026, was zeigt, dass der Kapitalmarkt die strategische Kooperation zumindest kurzfristig positiv aufnahm.

Auf mittlere Sicht hängt der tatsächliche Beitrag der Oura-Partnerschaft zum ResMed-Geschäft davon ab, in welchem Umfang Oura-Nutzer ihre Daten für weitergehende Analysen freigeben, wie gut die Integration der Systeme gelingt und ob die Zusammenarbeit in relevante Krankenkassensysteme und Versorgungspfade eingebunden werden kann, was insbesondere in regulierten Märkten wie Deutschland eine Herausforderung, aber auch eine Chance darstellt.

Relevanz von ResMed Inc. für deutsche Anleger

Für deutsche Anleger ist ResMed Inc. vor allem deshalb relevant, weil Schlafapnoe und andere schlafbezogene Atmungsstörungen auch in Deutschland weit verbreitet sind und die Versorgung über Schlaflabore, niedergelassene Fachärzte und Homecare-Provider erfolgt, bei denen Geräte internationaler Hersteller wie ResMed zum Einsatz kommen, was dem Unternehmen eine indirekte, aber spürbare Präsenz im deutschen Gesundheitswesen sichert, wie Fachmedien zur Schlafmedizin berichten.

Die ResMed Inc.-Aktie wird an der New York Stock Exchange gehandelt und ist über verschiedene Handelsplätze auch für Anleger in Deutschland zugänglich, etwa über Xetra-ähnliche Plattformen oder außerbörsliche Handelsplätze lokaler Banken, wobei die Notierung in US-Dollar bedeutet, dass deutsche Investoren neben unternehmensspezifischen Entwicklungen auch Wechselkursbewegungen zwischen Euro und US-Dollar im Blick behalten müssen, wie Hinweise von Brokerhäusern zur Währungsrisikobetrachtung verdeutlichen.

Da ResMed in einem strukturell wachsenden Medizintechniksegment tätig ist, das vom demografischen Wandel, von der Zunahme von Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie von einer höheren Sensibilisierung für Schlafgesundheit profitiert, wird das Unternehmen in zahlreichen Branchenanalysen als einer der globalen Key Player in der Schlafapnoe-Therapie eingestuft, was auch für deutsche Anleger, die den Gesundheitssektor im Portfolio abbilden, von Interesse sein kann.

Zugleich ist zu berücksichtigen, dass Erstattungsregeln, regulatorische Vorgaben und die Wettbewerbssituation in Europa und speziell in Deutschland von Land zu Land variieren, weshalb ResMed seine Vertriebs- und Kooperationsmodelle lokal anpassen muss, etwa durch Partnerschaften mit Homecare-Unternehmen, Krankenkassen oder Klinikketten, wie aus Berichten zur Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln in Europa hervorgeht.

Vor diesem Hintergrund beobachten deutsche Investoren neben den US-Zahlen von ResMed häufig auch, wie sich das Unternehmen in Europa positioniert, welche Rolle digitale Plattformen im Zusammenspiel mit nationalen Datenschutzanforderungen spielen und inwieweit neue Kooperationen wie mit Oura auch im europäischen oder deutschen Markt ausgerollt werden können, was künftig zusätzliche Impulse für die Wahrnehmung der Aktie liefern könnte.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Die Branche der Schlafapnoe- und Beatmungstherapie befindet sich seit Jahren in einem strukturellen Wachstumsprozess, der durch die zunehmende Diagnose von Schlafstörungen, eine alternde Bevölkerung und eine höhere Prävalenz von Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck angetrieben wird, wie epidemiologische Studien und Branchenberichte zur Respirologie zeigen, was langfristig eine wachsende Patientenzahl im Fokusmarkt von ResMed erwarten lässt.

Parallel schreitet die Digitalisierung im Gesundheitswesen voran, wodurch das Remote-Monitoring von Therapiegeräten, die Analyse großer Datenmengen und telemedizinische Angebote an Bedeutung gewinnen, was gerade bei chronischen Erkrankungen wie Schlafapnoe, die eine dauerhafte Therapie erfordern, Effizienzgewinne und eine verbesserte Versorgung ermöglichen kann, wie Analysen von Marktforschungshäusern zur digitalen Gesundheit nahelegen und wovon Anbieter wie ResMed mit ihren vernetzten Lösungen profitieren möchten.

Auf der Wettbewerbsseite steht ResMed im Kernmarkt der Schlafapnoe-Therapie unter anderem im Wettbewerb mit Philips Respironics und weiteren Anbietern von CPAP-Geräten und Masken, wobei in den vergangenen Jahren Rückrufe und Qualitätsprobleme bei einzelnen Wettbewerbern in den Schlagzeilen standen, was zeitweise zu Verlagerungen von Nachfrage zugunsten anderer Hersteller führte, wie Berichte aus der Medizintechnikbranche dokumentierten und damit zeitweise Rückenwind für ResMed erzeugten.

Die Wettbewerbsposition von ResMed beruht nicht nur auf Hardware und Masken, sondern auch auf dem Ausbau von Cloud-Plattformen und Softwarelösungen, mit denen Kunden und Partner an das Ökosystem gebunden werden sollen, was im Vergleich zu Anbietern, die primär Geräte liefern, einen zusätzlichen Differenzierungsfaktor darstellen kann, wie Experten für digitale Gesundheitsplattformen hervorheben.

Langfristig könnten neue Therapieansätze, etwa alternative Behandlungsmethoden für Schlafapnoe, sowie technologische Entwicklungen bei Wearables und sensorbasierter Diagnostik die Branche verändern, sodass ResMed seine Innovationspipeline kontinuierlich weiterentwickeln muss, um seine Position als einer der führenden Anbieter im Markt zu verteidigen und zugleich Chancen aus der Konvergenz von Medizintechnik und Konsumtechnologie zu nutzen.

Risiken und offene Fragen

Wie jedes Unternehmen im Gesundheitssektor ist auch ResMed verschiedenen Risiken ausgesetzt, die von regulatorischen Veränderungen über Erstattungsthemen bis hin zu Produktsicherheitsfragen reichen, denn Anpassungen von Erstattungsregeln, Preisdrücken seitens Kostenträgern oder strengere Anforderungen an Daten- und Produktsicherheit können die Margen belasten oder Investitionen in zusätzliche Compliance-Strukturen erforderlich machen, wie Beispiele aus der Medizintechnikbranche zeigen.

Ein weiterer Risikofaktor sind Lieferketten und Produktionskosten, da ResMed für seine Geräte und Masken auf zahlreiche Komponenten und Materialien angewiesen ist, deren Verfügbarkeit und Preise von globalen Lieferketten, Energie- und Rohstoffkosten sowie geopolitischen Entwicklungen beeinflusst werden, wodurch die Bruttomargen empfindlich auf Störungen oder Kostensteigerungen reagieren können, wie Branchenanalysen zu globalen Supply Chains betonen.

Auch Wettbewerbsdruck und technologische Disruption sind für ResMed nicht zu unterschätzen, da sowohl etablierte Medizintechnikunternehmen als auch neue Anbieter aus dem Bereich der Wearables, Sensorik und digitalen Gesundheit in angrenzende Märkte vordringen und alternative Lösungen zur Schlafüberwachung und -therapie entwickeln, weshalb ResMed kontinuierlich in Innovation und Produktdifferenzierung investieren muss, um seine Marktposition zu verteidigen.

Zudem unterliegen die Einschätzungen zu Marktvolumen, Wachstumsgeschwindigkeit und Penetrationsraten bei Schlafapnoe naturgemäß Unsicherheiten, da Diagnosequoten, Patientenakzeptanz und die Entwicklung von Begleiterkrankungen nur begrenzt prognostizierbar sind, was dazu führen kann, dass tatsächliche Wachstumsverläufe von aktuellen Erwartungsbildern abweichen, wie Past-Performance-Analysen diverser Gesundheitssegmente gezeigt haben.

Auf der Finanzseite besteht für Anleger das Risiko, dass Wechselkursschwankungen, Zinsänderungen oder Veränderungen der Risikoprämien für Wachstumsunternehmen die Bewertung von ResMed beeinflussen, selbst wenn das operative Geschäft sich stabil entwickelt, was insbesondere für Investoren außerhalb des US-Dollar-Raums relevant ist, die zusätzlich zum unternehmensspezifischen Risiko ein Währungsrisiko tragen.

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Fazit

ResMed Inc. steht im Mai 2026 mit mehreren Signalen zugleich im Fokus der Anleger: Das Unternehmen meldete für das zum 30.04.2026 berichtete Quartal ein Umsatzwachstum von 10,8 Prozent auf 1,43 Milliarden US-Dollar und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,86 US-Dollar, wie MarketBeat laut Ad-hoc-news darstellte, und koppelte dies an eine deutliche Anhebung der Quartalsdividende von 0,48 auf 0,60 US-Dollar je Anteil, was eine Kombination aus Wachstum und Ausschüttungsbereitschaft signalisiert.

Mit der erweiterten Kooperation mit Oura adressiert ResMed zudem die Schnittstelle zwischen verbrauchernahen Schlaf-Insights und klinischer Therapie und positioniert sich an der Konvergenz von Medizintechnik und Wearables, wie Berichte von Goldesel und MarketScreener unterstreichen, was langfristig zusätzliche Impulse aus dem Bereich der Prävention und frühzeitigen Risikoerkennung bringen könnte, sofern die Zusammenarbeit in der Breite angenommen wird.

Gleichzeitig bleibt das Umfeld für ResMed von Branchenrisiken geprägt, die von regulatorischen Rahmenbedingungen über Wettbewerb und technologische Disruption bis hin zu Währungs- und Bewertungsfragen reichen, weshalb Anleger bei der Einordnung der aktuellen Nachrichtenlage sowohl die fundamentalen Kennzahlen als auch die strategische Entwicklung und die spezifischen Risiken des Medizintechnik- und Digital-Health-Sektors berücksichtigen, bevor sie individuelle Entscheidungen treffen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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