Resilienz-Training hilft bei der Bewältigung von Scheidungsstress
21.01.2026 - 21:09:12Eine Scheidung ist eine der größten emotionalen Herausforderungen. Doch die psychische Widerstandskraft, um sie zu meistern, lässt sich trainieren. Resilienz-Trainings etablieren sich als wirksame Methode, um gestärkt aus dieser Lebenskrise hervorzugehen.
Eine Scheidung geht weit über den Papierkram hinaus. Sie löst oft tiefe Trauer, Wut und Zukunftsängste aus. Studien zeigen: Geschiedene haben eine niedrigere Lebenszufriedenheit und ein höheres Risiko für psychische und körperliche Erkrankungen.
Hinzu kommen praktische Stressfaktoren:
* Finanzielle Unsicherheit
* Soziale Isolation durch den Verlust gemeinsamer Kontakte
* Sorge um das Wohl der Kinder
Experten sprechen von toxischem Stress, der in Hilflosigkeit münden kann. Das Ziel ist es, Betroffene aus dieser Lähmung in eine lösungsorientierte Haltung zu führen.
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Die Seele stärken: So funktioniert Resilienz
Resilienz ist das Immunsystem der Psyche. Lange dachte man, diese Widerstandskraft sei angeboren. Heute weiß man: Sie ist erlernbar. Das Training baut auf den sieben Säulen der Resilienz auf.
Dazu zählen Akzeptanz, Optimismus und Selbstwirksamkeit. Konkret lernen Teilnehmer, die neue Realität anzunehmen, den Fokus auf positive Aspekte zu lenken und an die eigene Problemlösungsfähigkeit zu glauben. Techniken wie Achtsamkeitsübungen oder ein Dankbarkeitstagebuch helfen, die Reaktion auf Stress aktiv zu steuern.
Praktische Übungen für den Alltag
Wie sieht das Training in der Praxis aus? Ein zentraler Schritt ist die Akzeptanz. Statt mit der Vergangenheit zu hadern, richten die Teilnehmer den Blick nach vorn.
Wichtig ist auch die Stärkung der Selbstwirksamkeit. Durch das Setzen kleiner, erreichbarer Ziele gewinnen sie das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit zurück. Der Aufbau eines sozialen Netzwerks bekämpft die Isolation. Zusätzlich werden konkrete Techniken zur Stressregulation vermittelt.
Vorsorge statt Reparatur: Ein Paradigmenwechsel
Resilienz-Training steht für einen grundlegenden Wandel im Umgang mit psychischer Gesundheit. Statt auf die Pathogenese – die Krankheit – konzentriert man sich auf die Salutogenese, die Gesundheitsförderung.
Das Training setzt präventiv an. Es stärkt die Schutzfaktoren, bevor die Belastungen überhandnehmen. Die Erkenntnis ist entscheidend: Rund die Hälfte unserer psychischen Widerstandskraft ist durch erlernbares Verhalten beeinflussbar. Damit wird mentale Gesundheit aktiv gestaltbar.
Eine Schlüsselkompetenz für die Zukunft
Die Fähigkeit, mit Krisen umzugehen, wird immer wichtiger. Für Menschen in einer Scheidung bietet das einen hoffnungsvollen Ausblick: Die Trennung muss kein endgültiges Scheitern sein.
Sie kann zu einem Wendepunkt werden, aus dem man mit mehr Selbstkenntnis und robusterer Psyche hervorgeht. Die Integration solcher Trainings in Beratungsangebote dürfte weiter zunehmen – und helfen, die langfristigen Folgen von Trennungen abzumildern.
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