Renk: 73 EUR Kursziel von Deutsche Bank
08.05.2026 - 02:05:49 | boerse-global.deDer beste Auftragseingang der Unternehmensgeschichte — und die Aktie fällt trotzdem. Bei Renk klaffen operative Stärke und Kursentwicklung derzeit weit auseinander.
Am Donnerstag verlor das Papier rund 4,4 Prozent auf 51,78 Euro. Damit notiert die Aktie bereits 14 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt und hat seit Oktober 2025 mehr als 40 Prozent vom 52-Wochen-Hoch eingebüßt. Der RSI von 86,8 deutet auf eine technisch überkaufte Lage hin — trotz der jüngsten Abgaben.
Rekordquartal mit einem Haken
Die Q1-Zahlen, die Renk am 6. Mai vorlegte, liefern ein gemischtes Bild. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 283,6 Millionen Euro. Der Auftragseingang kletterte auf 582,3 Millionen Euro — der höchste Wert für ein Auftaktquartal in der Firmengeschichte. Der Gesamtauftragsbestand erreichte mit 6,9 Milliarden Euro ein Allzeithoch.
Allerdings sank der Gewinn je Aktie deutlich: von 0,46 Euro im Vorjahreszeitraum auf 0,15 Euro. Das ist der Haken, den Anleger offenbar stärker gewichten als den Rekordauftragsbestand.
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Branche schwächelt, Analysten bleiben optimistisch
Renk steht mit dem Rückgang nicht allein. Rheinmetall verlor am Donnerstag rund drei Prozent, Hensoldt ebenfalls über drei Prozent. Marktbeobachter führen die Schwäche im Sektor auf Gewinnmitnahmen zurück. Hinzu kommt die Sorge, dass die Wachstumsdynamik nach einem außergewöhnlich starken Vorjahr nachlassen könnte.
Die Analystengemeinde bleibt dennoch konstruktiv. Deutsche Bank Research hält an der Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 73 Euro fest. Analyst Christophe Menard hob den positiven Auftragseingang und das EBIT hervor. Auch Jefferies, Berenberg und JPMorgan empfehlen die Aktie zum Kauf. Das mittlere Kursziel liegt bei 72,50 Euro — deutlich über dem aktuellen Niveau.
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Vorstand eine Dividende von 0,58 Euro je Aktie vor. Die Auszahlung soll am 15. Juni 2026 erfolgen.
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Am 6. August legt Renk die Zahlen für das zweite Quartal vor. Dann zeigt sich, ob der Auftragsbestand von 6,9 Milliarden Euro tatsächlich in Umsatz und Gewinn umgemünzt wird — und ob das den Abstand zwischen Kurs und Kursziel schließt.
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