Renesas, MathWorks

Renesas: MathWorks integriert MATLAB auf Mikrocontroller

22.05.2026 - 19:23:53 | boerse-global.de

Renesas integriert MATLAB und Simulink in Mikrocontroller, Aktie steigt auf neues 52-Wochen-Hoch. Quartalszahlen und Ausblick untermauern die Strategie.

Renesas: MathWorks integriert MATLAB auf Mikrocontroller - Foto: über boerse-global.de
Renesas: MathWorks integriert MATLAB auf Mikrocontroller - Foto: über boerse-global.de

Renesas Electronics treibt seine Software-Strategie weiter voran. Eine neue Partnerschaft mit MathWorks bringt die Entwicklungsumgebungen MATLAB und Simulink auf zwei zentrale Mikrocontroller-Familien. Ingenieure können künftig Simulationsmodelle mit einem Klick auf die Hardware übertragen – das spart Zeit und reduziert manuelle Eingriffe.

Der Markt reagierte positiv: Die Aktie stieg am Freitag um 7,1 Prozent auf 22,55 Euro und markierte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf rund 90 Prozent.

Integration für E-Antrieb und Robotik

Die Unterstützung gilt für zwei Produktlinien. Die RH850/U2A-Mikrocontroller sind für hochperformante Steuergeräte in Elektroautos ausgelegt – etwa für Traktionsmotoren und regeneratives Bremsen. Die RA6T2-Serie zielt auf Industrieanwendungen wie Robotik und variable Antriebe. Über Simulink können Entwickler nun Feldorientierte Regelung oder Motion-Profile direkt auf die Chips laden, ohne manuelle Code-Anpassung.

Die Automobil- und Industriesparte sind Renesas' Kernmärkte. Beide profitieren von der wachsenden Komplexität softwaredefinierter Systeme.

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Solide Quartalszahlen, starke Nische

Die operative Erholung des Konzerns untermauert die strategischen Schritte. Im ersten Quartal 2026 erzielte Renesas einen Umsatz von 380,3 Milliarden Yen, das Ergebnis je Aktie lag bei 37,57 Yen. Analysten heben die Positionierung in einem wachsenden Nischenmarkt hervor: Bei integrierten Spannungsreglern (IVR) zählt Renesas zu den fünf weltweit führenden Anbietern – ein Segment, das durch KI-Rechenzentren und dichte Server-Infrastruktur an Bedeutung gewinnt.

Die Bewertung bleibt moderat. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (trailing) liegt bei 4,1 – unter dem globalen Branchenschnitt von 5,0, aber über dem japanischen Durchschnitt von 3,1.

Ausblick: Tape-out im Sommer

Renesas setzt auf Software-definierte Hardware und sichert sich gleichzeitig Fertigungskapazitäten. Eine milliardenschwere Kooperation mit GlobalFoundries soll ab Mitte 2026 erste Tape-outs für Chips in Smart Vehicles und Industrieautomation liefern. Das Management peilt für das Gesamtjahr ein Gewinnwachstum von rund 35 Prozent an, gestützt auf die Erholung der Automobilnachfrage und neue Produktgenerationen wie die R-Car Gen 4.

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Der nächste Meilenstein: das Tape-out bei GlobalFoundries im Sommer. Ob die Aktie ihre Bewertungslücke zum globalen Sektor schließen kann, hängt von der weiteren Umsetzung der Software- und Fertigungsstrategie ab.

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