Reiswaffeln: Beliebter Kindersnack mit Schadstoff-Risiko
23.01.2026 - 23:05:12Reiswaffeln enthalten oft bedenkliche Mengen an Arsen. Aktuelle Tests von Verbraucherschützern bestätigen das lang bekannte Problem. Besonders für Kleinkinder kann der vermeintlich gesunde Snack riskant sein.
Arsen – das natürliche Gift im Reis
Die Reispflanze reichert von Natur aus anorganisches Arsen aus dem Boden an. Dieser Stoff gilt als krebserregend. Seit 2016 gelten in der EU zwar Höchstmengen, doch Tests zeigen regelmäßig Überschreitungen.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt: Es gibt keine sichere Aufnahmemenge. Die Empfehlung lautet klar, die Zufuhr so weit wie möglich zu minimieren. Für den empfindlichen Organismus von Babys und Kleinkindern ist das besonders wichtig.
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Nicht nur Arsen: Weitere Schadstoffe im Fokus
Bei der Produktion der Waffeln entsteht oft Acrylamid, das ebenfalls als krebserregend eingestuft wird. Auch das Schwermetall Cadmium wird nachgewiesen. Es kann die Nieren schädigen.
- Acrylamid: Entsteht beim Erhitzen unter Druck.
- Cadmium: Gelangt aus dem Boden in die Pflanze.
- Mineralöle: Können aus Verpackungen in das Produkt übergehen.
Verbrauchertests fallen daher häufig ernüchternd aus. Speziell für Kinder beworbene Produkte sind oft teurer, kleiner und manchmal zusätzlich mit Zucker oder Aromen versehen.
Was können Eltern tun?
Die wichtigste Regel lautet: Abwechslung. Experten raten davon ab, Kinder ausschließlich mit reisbasierter Beikost zu ernähren.
- Vielfalt: Bieten Sie verschiedene Getreidesorten wie Hafer, Dinkel oder Mais an.
- Maß halten: Reiswaffeln sollten nur ein gelegentlicher Snack sein.
- Kennzeichnung: Achten Sie auf Produkte, die explizit für Babynahrung gekennzeichnet sind – hier gelten strengere Grenzwerte.
Eine abwechslungsreiche Ernährung ist der beste Schutz vor einseitigen Schadstoffbelastungen. Die Verantwortung liegt aber auch bei den Herstellern, ihre Anbau- und Verarbeitungsmethoden weiter zu optimieren.


