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Redcare Pharmacy: HSM-B-Technologie seit 22. April

01.05.2026 - 11:18:59 | boerse-global.de

Redcare Pharmacy verzeichnet 18,3 Prozent Umsatzplus im ersten Quartal, während der CCO das Unternehmen verlässt.

Redcare Pharmacy: HSM-B-Technologie seit 22. April - Foto: über boerse-global.de
Redcare Pharmacy: HSM-B-Technologie seit 22. April - Foto: über boerse-global.de

Dirk Brüse ist weg. Der Chief Commercial Officer von Redcare Pharmacy hat sein Amt am 28. April 2026 mit sofortiger Wirkung niedergelegt — aus persönlichen Gründen, wie das Unternehmen mitteilte. CEO Olaf Heinrich übernimmt die Aufgaben kommissarisch, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Der Abgang kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das operative Geschäft eigentlich Rückenwind liefert. Im ersten Quartal 2026 erzielte Redcare einen vorläufigen Umsatz von 848 Millionen Euro — ein Plus von 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Treiber war vor allem das Rx-Geschäft in Deutschland, wo die Rezeptumsätze um 55 Prozent zulegten.

Kurs erholt, aber noch tief im Minus

Die Aktie schloss am 28. April bei 48,46 Euro auf Xetra. Auf Jahressicht steht ein Minus von rund 26 Prozent — trotz einer bemerkenswerten Erholung von 51 Prozent innerhalb des vergangenen Monats. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei knapp unter einer Milliarde Euro.

Parallel zur Führungsrochade hatte die Hauptversammlung am 15. April drei neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt: Anja Hendel, Max Müller und Peter Schmid von Linstow. Die Personalveränderungen an der Spitze häufen sich damit innerhalb weniger Wochen.

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Technologischer Vorsprung im E-Rezept-Segment

Am 22. April setzte Redcare einen weiteren Schritt im digitalen Gesundheitsmarkt: Als erste Apotheke integrierte das Unternehmen die neue HSM-B-Technologie für den Zugang zur deutschen Telematikinfrastruktur. Die Lösung ersetzt physische Institutionskarten durch eine vollständig digitale Identifikation — mit dem Ziel, die Einlösung von E-Rezepten über das CardLink-System schneller und skalierbarer zu machen.

Das ist kein Nebenschauplatz. CardLink ist das Herzstück der deutschen Wachstumsstrategie von Redcare, und kürzere Wartezeiten beim Rezeptabruf dürften die Conversion-Rate direkt beeinflussen.

Jahresziele bestätigt, Q1-Bericht steht an

Die Jahresprognose bleibt unverändert: Redcare peilt ein Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 2,5 Prozent an. CFO Hendrik Krampe hatte zuletzt bekräftigt, dass mittelfristig eine bereinigte EBITDA-Marge von über 5 Prozent erreichbar sei — gestützt durch Automatisierung und sinkende Fulfillment-Kosten.

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Den nächsten konkreten Datenpunkt liefert der vollständige Q1-Zwischenbericht, der für den 6. Mai 2026 angekündigt ist. Er wird zeigen, wie sich die Führungsveränderungen und der Technologieausbau auf die operative Hebelwirkung auswirken — und ob der Umsatzschwung auch auf der Ergebnisseite Spuren hinterlässt.

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