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Red Cat Aktie: Erholung nach Zahlen-Mix

24.03.2026 - 16:00:33 | boerse-global.de

Der Drohnenhersteller verzeichnete einen massiven Umsatzsprung, bleibt aber unprofitabel. Neue Militäraufträge und Analystenaufwertungen stützen die Aktie nach einem Kursrutsch.

Red Cat Aktie: Erholung nach Zahlen-Mix - Foto: über boerse-global.de
Red Cat Aktie: Erholung nach Zahlen-Mix - Foto: über boerse-global.de

Nach einem turbulenten Kursrutsch in der vergangenen Woche melden sich die Käufer bei dem Drohnenhersteller zurück. Einer massiven Umsatzsteigerung im vierten Quartal steht ein verfehltes Gewinnziel gegenüber. Während die Profitabilität auf sich warten lässt, sorgen neue Analystenbewertungen und internationale Militäraufträge für frischen Optimismus.

Frischer Wind von den Analysten

Am gestrigen Montag vollzog das Papier eine deutliche Kehrtwende nach oben. Bemerkenswert ist dabei das vergleichsweise niedrige Handelsvolumen. Marktbeobachter führen die Erholung daher eher auf gezielte Käufe überzeugter Anleger als auf einen breiten Markttrend zurück. Rückenwind lieferte eine frische Einschätzung von Wall Street Zen. Die Experten hoben ihre Bewertung am Wochenende von „Verkaufen“ auf „Halten“ an.

Auch andere Häuser zeigen sich nach den jüngsten Quartalszahlen zuversichtlich. Needham und Ladenburg Thalmann bestätigten ihre Kaufempfehlungen und schraubten die Kursziele auf jeweils 20 US-Dollar nach oben. Trotz der jüngsten Schwankungen verzeichnet der Titel auf Jahressicht ein beachtliches Plus von rund 135 Prozent und notiert aktuell im Bereich von 13 Euro.

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Umsatzsprung trifft auf rote Zahlen

Auslöser für die hohe Volatilität der vergangenen Tage war der Quartalsbericht vom 18. März. Das Unternehmen verzeichnete einen regelrechten Umsatzsprung auf 26,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von fast 2.000 Prozent im Jahresvergleich und übertraf die Markterwartungen deutlich.

Auf der anderen Seite enttäuschte die Ertragsentwicklung. Mit einem Verlust von 0,17 US-Dollar je Aktie verfehlte der Konzern die Schätzungen um drei Cent. Eine negative Nettomarge von knapp 177 Prozent verdeutlicht, dass das rasante Wachstum derzeit teuer erkauft wird. Das Unternehmen investiert massiv in den Ausbau der Produktionskapazitäten, die mittlerweile über 23.000 Quadratmeter umfassen.

Militär-Nachfrage als nächster Treiber

Um die Lücke zur Profitabilität zu schließen, setzt das Management auf die internationale Verteidigungsindustrie. Die Nachfrage nach den Drohnensystemen „Black Widow“ und „Blue Ops“ zieht an. Ukrainische Streitkräfte planen, chinesische Modelle durch diese Systeme zu ersetzen. Zudem sicherte sich das Unternehmen einen neuen Auftrag eines Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum, dessen Auslieferung für das Jahr 2026 angesetzt ist.

Ein konkreter Ausblick für das laufende Geschäftsjahr steht allerdings noch aus. Das Management macht die Veröffentlichung der formalen Prognose von der finalen Unterzeichnung eines ausstehenden Vertrags abhängig. Dieser formelle Abschluss stellt nun den nächsten konkreten Auslöser dar, an dem sich die weitere Bewertung der Papiere orientieren wird.

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