RadNet Aktie: Übernahme-Offensive
02.03.2026 - 13:36:47 | boerse-global.deRadNet hat heute den Erwerb des französischen KI-Spezialisten Gleamer bekannt gegeben. Die Transaktion umfasst einen Kaufpreis von bis zu 230 Millionen Euro und soll die Tochter DeepHealth zum weltgrößten Anbieter von radiologischen KI-Lösungen machen. Parallel präsentierte das Unternehmen Rekordzahlen für das vierte Quartal 2025 und hebt die Prognosen für 2026 deutlich an.
Pariser Zukauf bringt 700 Kunden
Gleamer mit Sitz in Paris betreut bereits über 700 Verträge in 44 Ländern. Das Unternehmen entwickelt KI-gestützte Lösungen für Röntgen, Mammographie, CT und MRT – mit Schwerpunkt auf Routinebildgebung. Die Technologie ist sowohl von der FDA als auch mit dem CE-Zeichen zugelassen. Von 2022 bis 2025 wuchs Gleamers wiederkehrender Jahresumsatz mit einer Rate von über 90 Prozent. Für 2026 rechnet RadNet mit rund 30 Millionen Dollar ARR aus dieser Sparte.
CEO Howard Berger betont die strategische Bedeutung: "Röntgenaufnahmen machen fast 25 Prozent unseres Volumens aus." Die Gleamer-Technologie soll ab dem dritten Quartal 2026 in RadNets eigenen 418 Bildgebungszentren zum Einsatz kommen. Das Ziel: dringende Fälle durch KI-Triage schneller priorisieren und durch automatische Berichtsentwürfe die Produktivität der Radiologen steigern.
Quartalszahlen übertreffen Erwartungen
Im vierten Quartal 2025 erzielte RadNet einen Umsatz von 547,7 Millionen Dollar – ein Plus von 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das bereinigte EBITDA kletterte um 16,9 Prozent auf 87,7 Millionen Dollar. Die Marge verbesserte sich um 29 Basispunkte auf 16,0 Prozent. Die Digital-Health-Sparte steigerte ihren Umsatz um 48,2 Prozent auf 27,9 Millionen Dollar.
Das Volumen in der fortgeschrittenen Bildgebung zog kräftig an: MRT-Untersuchungen legten um 15,8 Prozent zu, CT um 10,3 Prozent und PET/CT sogar um 28,3 Prozent. Selbst auf vergleichbarer Basis ohne Neuzugänge wuchs das MRT-Volumen noch um 11,4 Prozent. Der Anteil höherwertiger Untersuchungen am Gesamtmix stieg dadurch um 178 Basispunkte.
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Ausblick fällt ambitioniert aus
Für das Geschäftsjahr 2026 stellt RadNet ein Umsatzwachstum von 17 bis 19 Prozent in Aussicht. Das EBITDA soll um 18 bis 22 Prozent steigen, der freie Cashflow zwischen 29 und 41 Prozent zulegen. Die Digital-Health-Sparte peilt ein Umsatzplus von 46 bis 56 Prozent an – wobei etwa 16 Millionen Dollar auf die Gleamer-Übernahme entfallen.
Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) der Digitalsparte soll bis Ende 2026 auf 140 Millionen Dollar klettern. Gleichzeitig sinkt die interne Abhängigkeit: Der Anteil von RadNets eigenen Bildgebungszentren am Digital-Health-Umsatz fällt von 45 Prozent in 2025 auf voraussichtlich 33 Prozent in 2026. Das Unternehmen investiert weiter in Vertrieb und Implementierung – für 2026 sind 17 bis 19 Millionen Dollar nicht-kapitalisierte Forschungsausgaben eingeplant.
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