Radiohead-Comeback? Warum jetzt alle ausrasten
23.02.2026 - 03:11:51 | ad-hoc-news.deRadiohead und wieder dieses leise Aufblitzen von Hoffnung: Studio-Gerüchte, rätselhafte Posts, Side-Projekte, die plötzlich pausieren – die Zeichen verdichten sich, dass bei Radiohead hinter den Kulissen richtig was passiert. In Fan-Foren und auf TikTok drehen alle gerade durch, weil viele ein großes Comeback mit neuer Musik und möglichen Europa-Daten erwarten. Und ja: Wenn das passiert, wird das für Deutschland ein Pflichttermin für jede Person, die jemals zu “Creep” heimlich gelitten oder zu “Idioteque” alles um sich herum vergessen hat.
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In den letzten Wochen häufen sich Hinweise: Thom Yorke und Jonny Greenwood halten ihre Solo- und Side-Projekte auffällig ruhig, Fans tracken jeden Auftritt, jedes Interview-Snippet, jede Playlist-Änderung. Und während (Stand: Februar 2026) noch kein offizieller Tour-Plan für Deutschland online ist, kocht die Szene vor Spekulationen. Zeit für einen klaren Überblick: Was passiert da gerade wirklich bei Radiohead – und was heißt das für dich als Fan in Deutschland?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Wer Radiohead kennt, weiß: Offizielle Ankündigungen kommen selten mit großem Tamtam. Stattdessen tauchen plötzlich neue Visuals auf der Website auf, ein kryptischer Newsletter wird verschickt oder in Interviews fallen Sätze, die Fans sofort sezierend auseinandernehmen. Genau das passiert aktuell.
In jüngeren Interviews mit Mitgliedern der Band wurde wiederholt betont, dass man "immer in Bewegung" bleibe und dass noch nicht alles gesagt sei. Thom Yorke hat in Gesprächen über The Smile durchklingen lassen, dass Radiohead "niemals abgeschlossen" sei. Aus dem Umfeld der Band hört man außerdem, dass gemeinsame Studio-Sessions stattgefunden haben – ohne offizielle Bestätigung, aber mit genug Indizien, damit die Fanbase seit Wochen im Alarmmodus ist.
Parallel dazu werden auf Streaming-Plattformen immer wieder kleine Dinge angepasst: remasterte Versionen in Playlists, neu kuratierte Best-of-Listen, auffällige Social-Media-Teaser einzelner Songs aus der OK Computer- und Kid A-Phase. Das wirkt wie ein Testballon, um zu sehen, wie stark das Interesse gerade ist – Spoiler: extrem stark. In deutschen Musik-Subreddits liest man Kommentare wie: "Wenn die wirklich wieder touren, ist mir egal, was das Ticket kostet" oder "Ich nehme Urlaub, egal an welchem Tag die in Deutschland spielen" (sinngemäß wiedergegeben).
Auch auf TikTok laufen Clips viral, die Live-Ausschnitte aus früheren Touren zeigen. Besonders oft geteilt werden Momente, in denen die Band alte Klassiker in völlig neuen Versionen spielt: etwa ein verlangsamtes, fast schon zerstückeltes “Everything In Its Right Place” oder eine minimalistische Variante von “Fake Plastic Trees”. Diese Clips kommen bei Gen Z genauso an wie bei älteren Fans – und das ist für eine potenzielle neue Tour ein Traum-Szenario.
Für Deutschland ist dabei vor allem wichtig: In der Vergangenheit haben Radiohead Europa nie ausgelassen. Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg und manchmal auch Festivals wie Hurricane/Southside oder Primavera (Spanien, aber beliebtes Ziel für deutsche Fans) standen regelmäßig auf dem Plan. Wenn jetzt also wirklich ein neues Kapitel startet, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass mehrere Deutschland-Daten kommen – auch, weil der Markt hier treu und kaufkräftig ist. Streaming-Zahlen und Vinyl-Verkäufe zeigen seit Jahren: Radiohead gehören hier weiterhin zur obersten Liga der internationalen Alternative-Acts.
Die Implikation: Du solltest die nächsten Wochen sehr aufmerksam sein. Newsletter der Band abonnieren, Venue-Newsletter (zum Beispiel von großen Arenen in Berlin, Hamburg, Köln) im Blick behalten und Ticket-Plattformen beobachten. Die Erfahrung mit Radiohead zeigt: Wenn eine Tour kommt, geht der Vorverkauf schnell und viele Shows sind in wenigen Stunden ausverkauft.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn es aktuell noch keine frischen Setlists einer neuen Tour gibt, liefern die letzten Radiohead-Touren ein ziemlich klares Bild, was dich als Fan erwarten könnte. Die Band hat in den vergangenen Jahren eine Art flexiblen Kern aus Songs etabliert, der nahezu garantiert ist – dazu kommen dann Rotationen, Überraschungen und tiefe Cuts für Hardcore-Fans.
Auf früheren Touren lagen Songs wie “Everything In Its Right Place”, “Idioteque”, “Paranoid Android”, “No Surprises”, “Karma Police”, “2 + 2 = 5”, “Weird Fishes/Arpeggi”, “Nude”, “There There” oder “Reckoner” extrem hoch im Ranking der gespielten Songs. Dazu gesellen sich Stücke aus neueren Phasen wie “Burn The Witch”, “Daydreaming”, “Decks Dark” oder “Ful Stop” von A Moon Shaped Pool. Typisch Radiohead: Jede Show bekommt eine leicht andere Dramaturgie, die Playlist ist keine Wiederholung vom Vortag.
Die Live-Stimmung ist schwer mit klassischen Rock-Shows zu vergleichen. Radiohead-Konzerte funktionieren wie ein kollektiver Ausnahmezustand, oft mit mehreren emotionalen Höhepunkten. Wenn bei “Karma Police” am Ende die komplette Halle den "For a minute there, I lost myself"-Teil brüllt, ist das fast schon ein Chor-Moment, der dir Gänsehaut verpasst – selbst, wenn du die Nummer eigentlich schon tausendmal gehört hast. Bei “Idioteque” kippt die Energie dann plötzlich in ein fast clubartiges Beben, das live deutlich härter wirkt als in der Studioversion.
Wichtig sind auch die ruhigen Stücke: “How To Disappear Completely”, “Pyramid Song”, “Exit Music (For A Film)” oder “True Love Waits” sorgen immer wieder für diese totale, gespannte Stille, in der niemand spricht und jede Bewegung fast zu laut wirkt. Gerade deutsche Städte, in denen das Publikum oft aufmerksam, aber nicht übertrieben laut ist, bieten dafür perfekte Bedingungen. Viele Fans berichten in Reviews, dass sie bei diesen Songs Tränen in den Augen hatten – und das liest man nicht nur einmal.
Was die Produktion angeht, musst du bei Radiohead keine Standard-Bühnenshow erwarten. Statt riesiger Pyro-Orgien setzen sie eher auf extrem präzise Lichteffekte, Projektionen und Visuals, die die einzelnen Songs optisch verstärken. Auf vergangenen Touren gab es mehrteilige LED-Wände, die jeweils andere Kameraperspektiven zeigten: Thom Yorke aus der Nähe, abstrakte Überlagerungen, grafische Formen, die im Rhythmus der Drums flackern. Das ergibt eine starke, fast hypnotische Wirkung – besonders bei Tracks wie “Myxomatosis” oder “The Gloaming”, bei denen der Sound ohnehin eher bedrohlich wirkt.
Setlist-technisch interessant: Radiohead haben nie Angst davor, ihre großen Hits auch mal wegzulassen. Es gibt Shows ohne “Creep”, ohne “High And Dry” oder ohne “Street Spirit (Fade Out)”. Das kann für manche Fans im ersten Moment enttäuschend sein, sorgt aber dafür, dass keine Show wie die andere wirkt. Dafür tauchen plötzlich B-Seiten oder lange nicht gespielte Songs auf – Sachen wie “Let Down”, “Lucky” oder “The National Anthem”, die dann für Mega-Reaktionen im Saal sorgen.
Wenn Radiohead eine neue Tour ankündigen, kannst du außerdem fast sicher mit einer strukturierten Dramaturgie rechnen: Einstieg über ein paar neuere Tracks, danach ein starker Mittelblock mit Klassikern aus der OK Computer- und Kid A-Ära, ein ruhiges Segment und zum Schluss ein Mix aus Crowd-Favorites und riskanteren Songs. Zugaben sind bei ihnen keine Formsache, sondern oft echte Bonus-Kapitel mit emotionalen Peaks.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
In der internationalen Radiohead-Community laufen aktuell mehrere Theorien parallel, die immer wieder in deutschen Foren, auf Reddit und auf TikTok aufploppen. Eine der heißesten Spekulationen: Die Band könnte an einem neuen Studioalbum arbeiten, das stilistisch an die Kid A-Ära anknüpft – also stärker elektronisch, verschachtelt, düster, mit viel Sound-Experiment. Begründet wird das mit Andeutungen aus Interviews, in denen von "noch offenen Wegen" und "unfertigen Ideen" aus genau dieser Zeit gesprochen wurde.
Eine andere Theorie: Statt einem klassischen "Album + Tour"-Rollout könnte Radiohead ein eher fragmentiertes Release-Modell wählen. Zum Beispiel mehrere EPs oder digitale Song-Gruppen, die über einige Monate verteilt erscheinen, möglicherweise mit begleitenden Visuals oder Kurzfilmen. Fans verweisen hier auf den Trend, dass viele Acts inzwischen von starren Album-Zyklen abrücken – und darauf, dass Radiohead schon mit In Rainbows (Pay-what-you-want-Release) bewiesen haben, wie gern sie mit Formaten spielen.
Besonders spannend für deutsche Fans ist aber die Frage: Kommen sie zurück auf deutsche Bühnen? Hier überschlagen sich die Spekulationen. In einigen Subreddits kursieren angebliche "Leaks" von Ticketshops oder Venues, die Radiohead intern als Option für 2026/2027 gelistet haben sollen. Beweise dafür gibt es nicht, aber die Idee ist plausibel: Wenn ein neues Release kommt, wäre eine Stadion- oder Arena-Tour durch Europa wirtschaftlich logisch – und da führt kein Weg an Berlin, Köln oder Hamburg vorbei. Manche Fans träumen sogar von einem exklusiven Club-Gig in einem kleineren Venue, was allerdings eher Wunschdenken sein dürfte.
Auch beim Thema Ticketpreise wird hitzig diskutiert. Nach den massiven Preissprüngen bei anderen großen Acts, vor allem durch "Dynamic Pricing", fragen sich viele, ob sich ein Radiohead-Ticket überhaupt noch normal leisten lässt. Auf Reddit liest man Spekulationen über mögliche Preisspannen: Stehplätze im Innenraum zwischen 90 und 140 Euro, Sitzplätze in oberen Rängen eventuell etwas günstiger. Gleichzeitig gibt es Hoffnung, dass die Band – die sich in der Vergangenheit eher fanfreundlich zeigte – Druck auf die beteiligten Anbieter ausübt, um Preiseskalation zu vermeiden. Offiziell bestätigt ist davon bisher nichts, aber die Diskussion ist voll da.
Auf TikTok kursieren außerdem Theorien rund um versteckte Hinweise in Artwork-Fragmenten und Merch-Designs. Einzelne User haben etwa Motive auf aktuellen T-Shirts mit älteren Symbolen aus der Amnesiac-Zeit verglichen und sehen darin Anspielungen auf eine mögliche Fortsetzung oder Neuinterpretation dieses Albums. Andere wiederum glauben an eine umfassende Deluxe-Kampagne, bei der mehrere Klassiker-Alben mit unveröffentlichtem Material und speziellen Shows geehrt werden. Gerade zum Thema Jubiläen (OK Computer, Kid A, In Rainbows) wird seit Jahren immer wieder spekuliert, ob es nicht doch nochmal eine Reihe von "Album-in-full"-Konzerten geben könnte.
Ein Dauer-Thema ist außerdem die Frage, ob Radiohead auf der Bühne eher die elektronischeren, experimentellen Seiten pushen oder doch mehr Gitarren-Momente liefern. Viele Fans aus Deutschland wünschen sich eine Setlist, die beides verbindet: das kalte, digitale Flirren aus Kid A und Amnesiac plus den Gitarrendruck von The Bends und Teilen von OK Computer. In Posts liest man Kommentare wie: "Gib mir 'Airbag', 'Just' und 'Idioteque' in einem Set und ich bin fertig mit dem Leben" (sinngemäß wiedergegeben). Die Gerüchteküche dreht sich also nicht nur darum, ob Radiohead wiederkommt, sondern ganz genau darum, wie dieses Comeback klingen und aussehen könnte.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Tourdaten für Deutschland liegen derzeit noch nicht vor. Um trotzdem einen guten Überblick zu geben, hier eine kompakte Tabelle mit wichtigen Fakten, bisherigen Tourmustern und historischen Eckpunkten, an denen du dich orientieren kannst:
| Kategorie | Details | Relevanz für Fans in Deutschland |
|---|---|---|
| Letzte große Welttour | Tour-Zyklus zu A Moon Shaped Pool (Mitte 2010er Jahre, inklusive Europa- und Festivalshows) | Zeigt: Europa wird von Radiohead traditionell nie ausgelassen, Deutschland ist meist fester Bestandteil. |
| Typische Deutschland-Städte | Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg, gelegentlich München; plus Festivalauftritte (Hurricane/Southside & Co.) | Gute Chancen, dass diese Städte auch bei einem neuen Zyklus wieder auf der Landkarte stehen. |
| Vermuteter Zeitraum nächster Aktivitäten | 2026/2027, basierend auf Medienberichten, Interview-Aussagen und Zyklen vergangener Releases | Perfektes Zeitfenster, um jetzt schon Rücklagen für Tickets und Reisen zu planen. |
| Streaming-Beliebtheit in Deutschland | Sehr hohe Abrufzahlen für Creep, Karma Police, No Surprises, Fake Plastic Trees, Idioteque, Reckoner | Sichert, dass Veranstalter großes Interesse haben, die Band zu buchen – starke Nachfrage. |
| Mögliche Ticketpreis-Spanne (Spekulation) | Innenraum grob 90–140 Euro, Sitzplätze teils darunter oder leicht darüber – abhängig von Venue und Preismodell | Hilft als grobe Orientierung für Sparpläne, offizielle Preise stehen noch aus. |
| Wichtige offizielle Quelle | radiohead.com plus Social-Media-Kanäle der Bandmitglieder | Hier werden Touren und Veröffentlichungen normalerweise zuerst bestätigt. |
| Side-Projekte | The Smile (Yorke/Greenwood), Solo-Thom-Yorke, Soundtracks, Kollaborationen | Wenn diese Projekte ruhiger werden, ist das oft ein Indiz dafür, dass bei Radiohead selbst etwas ansteht. |
| Historische Chart-Erfolge (DE) | Alben wie OK Computer, Kid A, In Rainbows, A Moon Shaped Pool erreichten hohe Chart-Positionen | Unterstreicht, wie stabil die Fanbase hierzulande ist – gutes Omen für neue Shows. |
Häufige Fragen zu Radiohead
Um den aktuellen Hype und die ständige Spekulation einzuordnen, lohnt ein tieferer Blick in typische Fragen, die sich viele Fans in Deutschland gerade stellen.
1. Wann kommen Radiohead das nächste Mal nach Deutschland?
Stand jetzt (Februar 2026) gibt es noch keine offiziell bestätigten Tourdaten für Deutschland. Da Radiohead aber in der Vergangenheit so gut wie jede größere Europa-Tour mit Stops in Berlin, Köln, Frankfurt oder Hamburg versehen haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Deutschland wieder Teil des Plans sein wird – vorausgesetzt, eine neue Tour wird überhaupt angekündigt. Realistisch wäre ein Zeitraum 2026/2027, falls das Studio-Gerede im Hintergrund tatsächlich auf ein neues Album oder eine größere Kampagne hinausläuft.
Für dich bedeutet das: schon jetzt Newsletter der Band und großer Venues abonnieren, Künstler-Alerts in Ticket-Apps setzen und Social Media der Band regelmäßig checken. Wenn eine Radiohead-Tour angekündigt wird, werden Presales und reguläre Verkäufe vermutlich sehr schnell anlaufen – wer dann erst anfängt zu suchen, schaut oft nur noch in die Röhre oder landet bei teuren Resale-Angeboten.
2. Wie teuer werden Tickets für eine mögliche Radiohead-Tour?
Konkrete Zahlen gibt es logischerweise noch nicht, trotzdem kann man aus vergangenen Touren und dem aktuellen Preisniveau anderer großer Acts ableiten, wohin die Reise ungefähr gehen könnte. In den letzten Jahren lagen Top-Acts international oft zwischen 80 und 160 Euro für reguläre Tickets. Für Radiohead wären Innenraum-Stehplätze im Bereich von etwa 90 bis 140 Euro realistisch, Sitzplätze im oberen Rang eventuell etwas günstiger – abhängig von Anbieter, Stadt und Preismodell (statischer Preis vs. Dynamic Pricing).
Wichtig: Das sind nur Schätzungen, keine offiziellen Angaben. Trotzdem lohnt es sich, mit dieser Spanne im Kopf frühzeitig Geld zurückzulegen. Außerdem solltest du offizielle Verkaufsstellen bevorzugen, um nicht auf überteuerte Resale-Plattformen oder Fakes hereinzufallen. Die Erfahrung zeigt, dass bei hoch begehrten Acts wie Radiohead dubiose Anbieter schnell auftauchen.
3. Welche Songs spielen Radiohead fast immer live?
Es gibt keinen absolut fixen Kanon, aber gewisse Fan-Favoriten tauchen sehr regelmäßig in Setlists auf. Dazu gehören etwa “Everything In Its Right Place”, “Idioteque”, “Paranoid Android”, “Karma Police”, “No Surprises”, “Weird Fishes/Arpeggi”, “There There” und oft auch “Reckoner”. Diese Songs bilden häufig den Kern einer Show, um den herum experimentiert wird.
Gleichzeitig ist Radiohead aber bekannt dafür, Klassiker bewusst auszulassen oder erst in der Zugabe auszupacken. “Creep” ist das beste Beispiel: mal komplett weg, mal als emotionaler Schlussmoment. Wer die Band mehrfach sieht, bekommt dadurch sehr unterschiedliche Abende – etwas, das viele Fans extrem schätzen.
4. Woran erkenne ich, dass eine neue Radiohead-Ära ansteht?
Die Community hat über die Jahre ein feines Gespür für typische Vorzeichen entwickelt. Dazu zählen: vermehrte gemeinsame öffentliche Auftritte von Bandmitgliedern, Andeutungen in Interviews (zum Beispiel Aussagen über "gemeinsame Sessions"), kleine visuelle Änderungen auf der offiziellen Website, verschlüsselte Newsletter oder plötzlich aktiver werdende Social-Kanäle. Auch das Zurückfahren von Side-Projekten – etwa wenn The Smile eine Pause einlegt – wird oft als Signal gewertet, dass Ressourcen wieder stärker Richtung Radiohead fließen.
Ein weiteres Indiz können Neuauflagen oder Jubiläumsaktionen sein. Wenn etwa Deluxe-Versionen älterer Alben mit unveröffentlichtem Material angekündigt werden, geht das nicht selten mit einer breiteren Kampagne einher, in deren Fahrwasser dann auch neue Musik oder Auftritte stattfinden. Nichts davon ist eine Garantie – aber in der Summe lässt sich daran gut ablesen, ob hinter den Kulissen etwas Größeres geplant ist.
5. Für wen lohnt sich ein Radiohead-Konzert, wenn man nicht alle Alben kennt?
Die kurze Antwort: für sehr viele. Auch wenn Radiohead in Kritiker-Kreisen als komplexe, teilweise sperrige Band gelten, funktionieren ihre Konzerte erstaunlich intuitiv. Selbst wenn du nur ein paar bekannte Songs kennst – “Creep”, “Karma Police”, “No Surprises”, vielleicht noch “High And Dry” – wirst du live trotzdem reingezogen. Vieles passiert über Atmosphäre, Dynamik, Licht und Thom Yorkes Performance, die sehr körperlich und intensiv ist.
Natürlich lohnt es sich, vorher ein bisschen vorzubereiten: Erstelle dir eine Playlist mit wichtigen Tracks aus OK Computer, Kid A, Amnesiac, In Rainbows und A Moon Shaped Pool. Schon nach ein paar Durchläufen merkst du, wie sich der Sound öffnet. Live bekommen viele dieser Songs zusätzliche Wucht – zum Beispiel das pulsierende “15 Step” oder das schwebende “Nude”. Du musst kein Hardcore-Nerd sein, um das zu fühlen.
6. Wie bereite ich mich als Fan auf einen möglichen Vorverkauf vor?
Weil bei beliebten Acts der Vorverkauf oft chaotisch wird, lohnt es sich, früh ein paar Basics zu klären. Registriere dich vorab bei den Ticketanbietern, die in Deutschland große Arena-Shows vertreiben, und hinterlege Zahlungsdaten. Abonniere Newsletter von Radiohead und der Venues, in denen du dir ein Konzert vorstellen kannst. Folge außerdem verlässlichen Musik-News-Quellen und Fan-Communities, in denen Infos schnell geteilt werden.
Am Tag des Vorverkaufs gilt: mehrere Geräte bereithalten (Laptop, Smartphone, eventuell Tablet), stabiles WLAN nutzen und frühzeitig im virtuellen Warteraum sein, falls es den gibt. Lass dich nicht nervös machen, wenn du zwischenzeitlich aus der Warteschlange fliegst – dranbleiben lohnt sich. Und: Halte dir vorher klar, welche Preisrange und welche Plätze du akzeptierst, damit du im entscheidenden Moment nicht zu lange zögerst.
7. Wie "politisch" ist ein Radiohead-Konzert – und muss ich mich darauf einstellen?
Radiohead sind seit Jahrzehnten eine Band, die gesellschaftliche Themen nicht ausklammert. Viele Songs verhandeln Machtstrukturen, Überwachung, Klimakrise, Entfremdung im digitalen Zeitalter. Live kann es passieren, dass Thom Yorke Anspielungen auf aktuelle politische Entwicklungen macht, sei es subtil oder deutlicher. Das ist aber nie billige Parole, sondern eher Kommentar und Kontext – eingebettet in die Musik.
Du musst dich nicht auf eine Polit-Kundgebung einstellen, aber du solltest wissen: Radiohead-Konzerte sind emotional fordernd, nicht nur im romantischen Liebeskummer-Sinn. Sie spiegeln oft das Unbehagen unserer Zeit, was für viele Fans genau der Grund ist, warum sie sich so sehr mit der Band identifizieren. Und gerade in Deutschland, wo Themen wie Überwachung, soziale Spaltung oder Klimapolitik stark diskutiert werden, können diese Untertöne zusätzlichen Impact haben.
Unterm Strich: Die Gerüchte und Zeichen deuten klar darauf hin, dass bei Radiohead etwas in Bewegung ist. Ob daraus eine neue Platte, eine Tour, eine Sonderaktion oder alles zusammen wird, steht noch offen. Aber wenn du die Band magst – oder endlich verstehen willst, warum so viele Menschen sie als eine der wichtigsten Gruppen ihrer Generation sehen – ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, aufmerksam zu bleiben.
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