Radiohead-Comeback, Radiohead-Fans

Radiohead-Comeback? Warum jetzt alle ausflippen

21.02.2026 - 13:05:30 | ad-hoc-news.de

Radiohead-Fans hoffen 2026 auf Comeback, neue Songs und Tour. Was wirklich dahinter steckt – und wie heiß die Gerüchte sind.

Radiohead sind wieder überall in deiner Timeline – und das, obwohl die Band offiziell seit Jahren auf Pause ist. Zwischen mysteriösen Studio-Hinweisen, Solo-Projekten und alten Songs, die plötzlich auf TikTok explodieren, wirkt es so, als würde sich gerade etwas Großes zusammenbrauen. Für Fans in Deutschland stellt sich nur eine Frage: Passiert das Comeback wirklich – und wenn ja, kommen sie auch zu uns?

Offizielle Radiohead-Seite – alle Signale im Blick

In den letzten Wochen haben Interviews von Thom Yorke, Bewegungen bei The Smile und kleine Andeutungen in Fan-Foren dafür gesorgt, dass die Radiohead-Community komplett auf Anschlag läuft. Genau hier sortieren wir für dich: Was ist bestätigt, was ist nur Wunschdenken – und was bedeutet das alles speziell für dich als Fan in Deutschland?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um Radiohead 2026 zu verstehen, musst du zwei Ebenen gleichzeitig im Blick behalten: die offizielle und die inoffizielle. Offiziell heißt es seit Jahren, dass die Band nicht aufgelöst ist, sondern auf unbestimmte Zeit pausiert. Diese Botschaft wurde von mehreren Mitgliedern immer wieder wiederholt. Thom Yorke und Jonny Greenwood betonen in Gesprächen mit britischen Musikmagazinen regelmäßig, dass Radiohead als Projekt weiter existiert – nur ohne konkreten Fahrplan.

Parallel dazu läuft The Smile, das aktuelle Bandprojekt von Yorke, Greenwood und Drummer Tom Skinner, extrem erfolgreich. Neue Releases, Festivals, Clubshows – das alles sorgt für ein Dilemma in der Fan-Bubble: Bedeutet der Fokus auf The Smile, dass Radiohead auf Eis bleiben, oder ist das genau die kreative Aufwärmphase, die ein späteres Radiohead-Album erst möglich macht?

In den letzten vier Wochen haben sich mehrere kleine Puzzleteile angesammelt, die die Gerüchte pushen:

  • In Interviews deutet Yorke an, dass er weiterhin Songs schreibt, die sich "nicht wie The Smile" anfühlen – viele Fans lesen das als Hinweis auf Material, das besser zu Radiohead passt.
  • Auf Plattformen wie Reddit kursieren Berichte von Fans, die angeblich Bandmitglieder in Studios in London und Oxford gesichtet haben. Belegt ist das nicht, aber solche Sichtungen tauchen oft dann auf, wenn tatsächlich im Hintergrund gearbeitet wird.
  • Die Social-Accounts der Band bleiben offiziell ruhig, werden aber im Hintergrund gepflegt. Alte Clips tauchen in besserer Qualität auf, Metadaten werden angepasst – für manche ein Signal, dass sich im Backend etwas vorbereitet.

Wichtig für Fans in Deutschland: In der europäischen Live-Branche wird seit einiger Zeit darüber spekuliert, dass ab einem möglichen Comeback eine Tour nur noch in ausgewählten, großen Städten stattfinden würde – also eher Berlin, Köln, Hamburg, München als kleinere Hallen. Das hat mit Produktionskosten, Nachhaltigkeit und dem Alter der Band zu tun. Wenn Radiohead zurückkommen, wird es vermutlich ein Premium-Setup mit aufwendigem Licht- und Visual-Konzept geben, eher in Arenen als in Clubs.

Dazu kommt der Katalog: Radiohead gehören zu den Bands, deren Streamingzahlen 2024 und 2025 noch einmal massiv angezogen haben. Songs wie "Creep", "No Surprises", "Karma Police" oder "Weird Fishes/Arpeggi" trendeten immer wieder auf TikTok, teilweise mit komplett neuen Kontexten und Memes. Das erhöht den Druck auf Labelseite, diesen Hype mit etwas Neuem zu bedienen – sei es mit Reissues, Deluxe-Boxen, Jubiläumsaktionen oder eben ganz neuer Musik.

Außerdem gibt es die historische Dimension: "OK Computer" feierte 2027 den 30. Geburtstag, "Kid A" und "Amnesiac" bewegten sich Mitte der 2020er-Jahre ebenfalls in Richtung runder Jubiläen. Solche Daten sind für große Kampagnen wichtig. Selbst wenn kein vollwertiges neues Album kommt, wären Sondereditionen, bisher unveröffentlichte Demos oder spezielle Konzerte mit Fokus auf bestimmte Alben für Deutschland-Fans extrem realistisch.

Unterm Strich: Offiziell ist nichts bestätigt, aber die Dichte an Hinweisen ist so groß wie lange nicht mehr. Wer Radiohead noch nie live gesehen hat oder sie unbedingt noch einmal erleben will, sollte die kommenden Monate sehr aufmerksam verfolgen – besonders die offiziellen Kanäle und Newsletter-Taktungen.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um einschätzen zu können, was dich bei einem möglichen Radiohead-Konzert 2026 in Deutschland erwartet, lohnt sich ein Blick auf die letzten Tourneen und die jüngsten Shows der einzelnen Mitglieder. Radiohead haben sich live immer wieder neu erfunden, aber ein paar Konstanten lassen sich aus den Setlists der letzten Jahre ableiten.

Auf der letzten großen "A Moon Shaped Pool"-Tour bestand die Setlist aus einer Mischung aus Klassikern, Fan-Favoriten und tiefen Cuts. Typisch war, dass die Band mit Songs wie "Burn the Witch", "Daydreaming" oder "Decks Dark" neu eingestiegen ist, um dann relativ früh einen Block mit bekannten Stücken einzubauen – zum Beispiel "Lotus Flower", "Reckoner" oder "My Iron Lung". Später im Set folgten dann richtige Emotions-Peaks wie "Paranoid Android", "Everything in Its Right Place" oder "Idioteque".

Das Entscheidende: Radiohead spielen selten zweimal exakt dieselbe Setlist. Gerade in Europa wurden in der Vergangenheit gerne Raritäten ausgepackt – "True Love Waits" hatte seine großen Live-Momente, "How to Disappear Completely" tauchte punktuell auf, manchmal kam sogar völlig überraschend "Creep", obwohl die Band den Song jahrelang fast gar nicht angefasst hatte. Für deutsche Fans heißt das: Wenn eine Tour angekündigt wird, lohnt sich auch eine zweite Stadt, weil die Song-Auswahl sich spürbar ändern kann.

Ein realistisches Szenario für 2026 wäre eine Setlist, die mehrere Epochen abdeckt:

  • Frühe Phase: "Creep", "High and Dry", "Fake Plastic Trees" – nicht unbedingt alle in einer Nacht, aber als rotierende Bausteine.
  • OK-Computer-/Kid-A-Zeit: "Karma Police", "No Surprises", "Exit Music (For a Film)", "The National Anthem", "Idioteque".
  • Spätere Fan-Klassiker: "There There", "2 + 2 = 5", "Pyramid Song", "Weird Fishes/Arpeggi", "Jigsaw Falling Into Place".
  • Neuere Stücke: "Burn the Witch", "Ful Stop", "Present Tense", "The Numbers".

Dazu könnten neue Songs kommen, falls die Band bis dahin frisches Material fertig hat. Radiohead testen solche Tracks gerne unverhofft live an, bevor es Studioversionen gibt. Fans, die alte Bootlegs kennen, wissen: Einige der späteren Album-Highlights waren vorher jahrelang nur als wackelige Live-Mitschnitte bekannt.

Was die Stimmung angeht, darfst du nicht mit einer klassischen Rockshow rechnen, sondern eher mit einem intensiven Gesamterlebnis: komplexes Licht, LED-Installationen, Visuals, die auf einzelne Songs zugeschnitten sind. Bei früheren Touren arbeiteten Radiohead mit riesigen LED-Panels, Kameras auf der Bühne, die das Geschehen aus ungewöhnlichen Winkeln einfingen, und Farbschemata, die jeden Song anders wirken ließen. Bei Balladen wie "Nude" oder "Videotape" wird es oft fast schon sakral ruhig, während bei "Idioteque" oder "15 Step" der komplette Innenraum springt.

Zur Länge: Du kannst von Shows zwischen 110 und 140 Minuten ausgehen, oft mit zwei Zugaben-Blöcken. Support-Acts waren in der Vergangenheit eher Indie- oder Experimental-Acts, keine Mainstream-Popstars – also Artists, die stilistisch anschlussfähig sind, aber nicht exakt dasselbe machen. Ticketpreise lagen vor ein paar Jahren je nach Stadt meist im oberen Mittelfeld: nicht billig, aber vergleichbar mit anderen großen Alternative-Acts. Durch gestiegene Produktions- und Energiekosten müsstest du 2026 eher mit höheren Preisen rechnen, besonders in Sitzplatz-Kategorien.

Akustik: In Arenen wie der Lanxess Arena in Köln oder der Mercedes-Benz Arena in Berlin zeigt sich, wie durchdacht die Band ihr Setup baut. Gitarren, Synths, Samples, Percussion, Yorkes Stimme – alles sitzt sehr präzise im Mix. Fans berichten immer wieder davon, dass vertraute Songs live plötzlich neue Details zeigen, sei es ein zusätzliches Gitarrenlayer, ein veränderter Beat oder ein spontan verlängertes Outro.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in deutschen Discord-Servern herrscht seit Monaten Alarmstufe Rot. Die Radiohead-Community liest jedes Interview, jedes Stage-Setup von The Smile und jedes kleine Detail, als wäre es ein versteckter Code. Aus dieser Daueranalyse sind inzwischen mehrere Fan-Theorien entstanden, die immer wieder durchs Netz kursieren.

Theorie 1: Das geheime Doppelalbum
Eine besonders populäre Spekulation: Radiohead arbeiten im Hintergrund an einem Doppelalbum, das stilistisch an "Kid A" und "In Rainbows" anknüpft. Die Idee dahinter: Die Band hätte über die letzten Jahre immer wieder Songs angesammelt, die weder zu Radiohead-Reissues noch zu The Smile passen. Auf Reddit-Threads wird minutengenau analysiert, wann welche Bandmitglieder zuletzt im Studio gesehen wurden und welche Produzenten aktuell verfügbar wären. Fix ist daran nichts – aber der Gedanke passt zur Bandgeschichte, weil Radiohead schon früher mehrere Alben quasi in einem kreativen Schub vorbereitet haben.

Theorie 2: Eine einmalige Jubiläumstour
Viele Fans halten es für realistischer, dass keine neue Platte kommt, sondern eine begrenzte Anzahl von Special-Shows in ausgewählten Städten – ähnlich wie es andere große Alternative-Acts gemacht haben. Für Deutschland würden Berlin, Köln und vielleicht Hamburg oder München im Raum stehen. Thema könnten bestimmte Alben sein, zum Beispiel ein Abend unter dem Motto "OK Computer & Kid A", bei dem die Songs der beiden Epochen gemischt werden.

Theorie 3: Radiohead nur noch als Festival-Headliner
Eine weitere Spekulation: Radiohead würden, wenn überhaupt, als Headliner auf großen europäischen Festivals zurückkehren – etwa Primavera Sound, Glastonbury, Roskilde, Hurricane/Southside oder Rock am Ring / Rock im Park. Diese Theorie basiert auf dem Gedanken, dass Festivals die Logistik bündeln und der Band erlauben, mit maximaler Produktion vor riesigem Publikum aufzutreten, ohne eine full-scale-Tour stemmen zu müssen. Für deutsche Fans wäre das gleichzeitig Chance und Risiko: Wer kein Festivaltyp ist, müsste sich überwinden oder leer ausgehen.

Theorie 4: Preis-Debatte und Fan-Backlash
Auf Social Media taucht immer wieder die Sorge auf, dass mögliche Ticketpreise absurd hoch sein könnten – getriggert durch Beispiele anderer großer Acts. Gerade Jüngere, die Radiohead erst durch Streaming entdeckt haben, fürchten, dass sie sich den Live-Traum nicht leisten können. In Kommentarspalten wird daher diskutiert, ob gestaffelte Preise, Fan-Presales oder dynamic pricing fair sind. Viele Fans hoffen, dass Radiohead – die sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zu Marktmechanismen geäußert haben – bewusst auf übertriebene VIP-Pakete und aggressive Preismodelle verzichten würden.

Theorie 5: TikTok beeinflusst die Setlist
Ein spannender Punkt: Einige der Songs, die auf TikTok viral gegangen sind, stehen gar nicht ganz oben auf den klassischen Setlist-Favoriten. Clips zu "No Surprises", "Exit Music (For a Film)" oder "Motion Picture Soundtrack" werden oft für sehr spezifische Stimmungen genutzt. Manche Fans glauben, dass die Band diesen neuen Hype wahrnimmt und die Song-Auswahl bei einem Comeback leicht anpasst, um genau diese Tracks wieder öfter zu spielen.

Du merkst: Zwischen Wunschdenken und realistischen Szenarien liegt eine sehr schmale Linie. Sicher ist nur, dass die Fanbase aktiver ist als je zuvor. Jeder noch so kleine Move – ein aktualisiertes Bandfoto, eine Domain-Änderung, ein neues T-Shirt-Design im Shop – wird momentan wie ein potenzieller Vorbote gelesen. Wenn du mitspekulieren willst, sind Reddit-Subs, spezialisierte X/Twitter-Accounts und deutsche Fan-Discords perfekte Kanäle, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Alle Daten auf einen Blick

Da es aktuell (Stand Februar 2026) keine offiziell bestätigte Radiohead-Tour gibt, sind konkrete Deutschland-Termine noch Zukunftsmusik. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf vergangene Eckdaten und typische Muster – damit du einschätzen kannst, wie sich ein mögliches Comeback zeitlich sortieren könnte.

Jahr Ereignis Region / Stadt Hinweis für Fans
1994–1997 Durchbruch mit "The Bends" & "OK Computer" Europa, inkl. Deutschland Klassische Gitarrenphase, Aufbau der Fanbase, erste Club- & Hallenshows
2000–2001 "Kid A" / "Amnesiac"-Ära, experimentellere Liveshows Große Festivals, Arenen Mehr Elektronik und Visuals, Setlists deutlich unvorhersehbarer
2007 Release von "In Rainbows" Global Pay-what-you-want-Release, Start der modernen Streaming-Wahrnehmung von Radiohead
2012 "The King of Limbs"-Tour mit starker Live-Fokussierung Europa & Nordamerika Komplexes Rhythmus-Setup, zwei Drummer live, Fokus auf Groove
2016–2018 "A Moon Shaped Pool"-Tour u. a. Berlin, Köln, Festival-Auftritte Große Bandbreite an Songs aus allen Phasen, extrem ausgefeilte Lichtshow
2021–2025 The Smile aktiv, Radiohead offiziell auf Pause Clubs, Festivals, Theater Neue Songs von Yorke/Greenwood live, Spekulationen über Rückwirkung auf Radiohead
2026 (Spekulation) Mögliche Ankündigung von Radiohead-Projekten Wahrscheinlich online zuerst Achte auf Newsletter, Social-Media-Teaser und Festival-Line-ups

Ein wichtiger Punkt: Wenn eine Tour oder Special-Shows kommen, tauchen erste Hinweise oft nicht direkt als "Radiohead live in Deutschland" bei Google auf, sondern in Form von Festival-Line-ups oder "leakten" Venue-Listen aus der Eventbranche. Wer früh dran sein will, folgt daher nicht nur der Band, sondern auch großen deutschen Veranstaltern und Ticketanbietern.

Häufige Fragen zu Radiohead

Damit du im Info-Dschungel zu Radiohead nicht untergehst, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die sich Fans in Deutschland aktuell stellen – und beantworten sie so ausführlich wie möglich.

1. Sind Radiohead offiziell noch aktiv oder schon aufgelöst?
Formal sind Radiohead nicht aufgelöst. Mehrere Bandmitglieder haben in den letzten Jahren betont, dass es keine endgültige Trennung gab, sondern eine Pause. Thom Yorke und Jonny Greenwood konzentrieren sich zwar stark auf The Smile, und auch andere Mitglieder sind in eigenen Projekten aktiv, aber niemand hat die Tür für Radiohead zugeschlagen. Das bedeutet: Die Band kann theoretisch jederzeit wieder ins Studio oder auf die Bühne zurückkehren, ohne "Neugründung" oder großes Comeback-Narrativ.

2. Wann haben Radiohead zuletzt in Deutschland gespielt?
Die letzten großen Auftritte von Radiohead in Deutschland stammen aus der "A Moon Shaped Pool"-Phase, also Mitte/Ende der 2010er-Jahre. Damals standen Städte wie Berlin und Köln auf dem Plan, teilweise im Rahmen von Festivalauftritten, teilweise als eigene Headline-Shows. Seitdem war es live still um die Band, während The Smile und Solo-Projekte die Bühne übernommen haben. Für viele Jüngere, die Radiohead erst über Streaming kennengelernt haben, gab es also bisher gar keine Gelegenheit, die Band in Deutschland zu sehen – genau deshalb ist der Druck auf ein mögliches Comeback so groß.

3. Wie realistisch ist ein neues Radiohead-Album?
Realistisch ist es, aber nicht planbar. Radiohead arbeiten traditionell langsam und sehr selektiv. Dass Thom Yorke weiterhin Songs schreibt, ist mehrfach durch Interviews belegt – die Frage ist nur, ob diese Stücke als Solo-Tracks, The-Smile-Material oder eben als Radiohead-Songs enden. Historisch gesehen kamen neue Platten oft in Wellen, nach intensiv kreativen Phasen. Sollte die Band 2026/2027 eine gemeinsame Richtung finden, wäre ein neues Album in den Folgejahren absolut möglich. Aber: Radiohead sind nicht der Typ Band, der eine Platte nur deshalb veröffentlicht, weil eine runde Jahreszahl ansteht oder die Streamingzahlen hoch sind. Wenn nichts sich stimmig anfühlt, lassen sie es lieber.

4. Kommen Radiohead 2026 auf Tour nach Deutschland?
Stand jetzt gibt es keine offiziellen Tourdates. Trotzdem sprechen einige Faktoren dafür, dass Deutschland bei einer möglichen Rückkehr eine Rolle spielen würde: große, aktive Fanbase, starke Streamingzahlen, gute Infrastruktur für Arena- und Festivalshows. Wenn eine Tour angekündigt wird, kannst du mit Metropolen wie Berlin, Köln, Hamburg und München rechnen, eher selten mit kleineren Städten. Wichtig ist, dass du dich früh über Presales, Fan-Registrierungen und offizielle Ticketpartner informierst, damit du nicht auf überteuerte Zweitmarkt-Angebote angewiesen bist.

5. Welche Radiohead-Songs sind Pflicht, wenn ich neu einsteige?
Wenn du gerade erst in die Welt von Radiohead rutschst, empfiehlt sich ein Mix aus Klassikern und etwas tiefer gehenden Tracks. Als Einstieg funktionieren:

  • "Karma Police" – melancholischer Indie-Rock mit Ohrwurm-Refrain.
  • "No Surprises" – ruhig, aber lyrisch sehr düster, ein typischer Radiohead-Kontrast.
  • "Weird Fishes/Arpeggi" – hypnotischer Aufbau, live ein Fan-Favorit.
  • "Reckoner" – atmosphärisch, mit ungewöhnlicher Drum-Groove.
  • "Everything in Its Right Place" – elektronische Seite der Band, mit Mantra-Feeling.
  • "There There" – Gitarren im Tribal-Groove, sehr stark live.

Danach kannst du dich albumweise vorarbeiten: "OK Computer" als Klassiker, "Kid A" als radikaler Richtungswechsel, "In Rainbows" als zugängliche, sehr emotionale Phase. Viele Fans in Deutschland entdecken Radiohead rückwärts: erst einzelne Songs über Playlists oder TikTok, dann ganze Alben, schließlich Live-Mitschnitte und B-Seiten.

6. Wie unterscheiden sich Radiohead und The Smile live?
Auch wenn Thom Yorke und Jonny Greenwood bei beiden Projekten dabei sind, ist der Vibe unterschiedlich. The Smile spielen meist in kleineren Venues und fokussieren sich auf neue Songs mit komplexen Rhythmen, teilweise improvisierten Parts und einem deutlich roheren Live-Gefühl. Radiohead-Shows sind dagegen größer gedacht, mit ausgefeilten Visuals, längerer Setlist-Historie und dem emotionalen Gewicht von Jahrzehnten an Musik. Für dich als Fan heißt das: The Smile ist perfekt, um die aktuellen kreativen Ideen der beiden in direkterer, manchmal experimentellerer Form zu erleben. Radiohead ist das große, alles umfassende Erlebnis mit den ikonischen Songs, die du seit Jahren kennst.

7. Wie bleibe ich bei Radiohead-News für Deutschland am zuverlässigsten up to date?
Statt dich allein auf Schlagzeilen zu verlassen, solltest du mehrere Ebenen kombinieren:

  • Offizielle Kanäle: Website, Newsletter, Social Media der Band und der einzelnen Mitglieder.
  • Deutsche Veranstalter: Große Konzertagenturen und Venue-Accounts auf Instagram/X, die erste Tour-Leaks oder Festival-Headlines ankündigen.
  • Fan-Communities: Reddit-Threads, spezialisierte Fan-Pages, deutsche Discord-Server, in denen Gerüchte gefiltert und eingeordnet werden.
  • Festival-Line-ups: Wenn in Europa plötzlich ein Block mit mysteriösen Platzhaltern auftaucht oder Headliner erst sehr spät genannt werden, horcht die Community auf – genau solche Fenster könnten für eine Rückkehr genutzt werden.

Wenn du diese Quellen kombinierst, bist du meistens früher dran als der Mainstream. Und selbst wenn sich nicht jede Spekulation bewahrheitet: Du bekommst ein gutes Gespür dafür, wann sich bei Radiohead wirklich etwas bewegt – und wann es nur der ewige Wunsch der Fanbase ist.


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