Radikale Ikone: Warum Valie Export die Kunstwelt bis heute sprengt
25.02.2026 - 08:49:52 | ad-hoc-news.deAlle reden über radikale Kunst – aber nur wenige haben sich wirklich getraut, so weit zu gehen wie Valie Export.
Während heute alle über Body-Positivity, Feminismus und Self-Representation auf TikTok diskutieren, hat sie das schon vor Jahrzehnten im öffentlichen Raum durchgezogen – mit echter Gefahr, echtem Schmerz, echten Reaktionen.
Wenn du wissen willst, woher der heutige Kunst-Hype um feministische Performance wirklich kommt, kommst du an Valie Export nicht vorbei.
Das Netz staunt: Valie Export auf TikTok & Co.
Die Werke von Valie Export sind nichts für nebenbei-scrollen.
Halbnackter Körper, Zigaretten, Blut, Schere, Kamera – immer direkt konfrontativ, immer politisch, immer gegen den Mainstream.
Genau deshalb funktioniert ihr Stuff heute auf Social Media: Die Bilder sind roh, extrem und total quotable – perfekt für Reels, Duets, Reaction-Videos.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Deep Dives & Dokus zu Valie Export auf YouTube checken
- Krasse Performance-Shots von Valie Export auf Instagram entdecken
- Feminismus & Body-Art von Valie Export auf TikTok erleben
Auf YouTube findest du vor allem Interviews und alte TV-Mitschnitte, die zeigen, wie aggressiv damals auf ihre Aktionen reagiert wurde.
Auf Instagram dominieren ikonische Schwarz-Weiß-Fotos – perfekt, um in deine Story zu ballern, wenn du zeigen willst, dass du Kunst UND Politik verstehst.
Auf TikTok tauchen Clips aus Dokus, Uni-Seminaren und feministischen Kanälen auf – oft mit Kommentaren wie: "Sie hat das durchgezogen, bevor es Likes gab".
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du in einer Diskussion über Performance-Kunst und Feminismus mitreden willst, brauchst du diese Key-Works von Valie Export im Repertoire:
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"Aktionshose: Genitalpanik"
Das probably berühmteste Bild: Valie Export sitzt mit offen geschnittener Hose, das Genital freigelegt, eine Maschinenpistole in der Hand, das Publikum direkt vor sich.
Entstanden ist die Arbeit im Kontext einer Aktion in einem Kino – die Künstlerin geht in den Raum, wo sonst passiv Filme mit weiblicher Nacktheit konsumiert werden, und zwingt die Leute, ihrer realen Körperlichkeit zu begegnen. Kein Filter, kein Safe Space.
Heute ist dieses Motiv ein absoluter Must-See-Klassiker in jedem feministischen Art-Feed. -
"Tapp- und Tast-Kino"
Stell dir vor: Du läufst durch die Stadt, und eine Frau steht mit einer Art Mini-Kino an der Brust da. Der Vorhang? Ihr Shirt. Die "Vorführung"? Du darfst durch den Vorhang greifen und ihre Brüste berühren – aber eben als bewusster Akt, nicht als heimlicher Blick.
Valie Export hat damit das klassische Kino – passiv schauen, konsumieren – zerstört und in eine körperliche, persönliche Konfrontation verwandelt. Genau die Art Arbeit, die heute tausendfach in Memes und Reels zitiert wird. -
"Body Configurations"
Eine Fotoserie, in der sie ihren Körper in architektonische Strukturen presst, daran ausrichtet, verdreht, verkantet.
Die Bilder wirken superästhetisch, fast schon Instagram-ready – aber dahinter steckt ein harter Kommentar: Wie formt die Stadt unsere Körper? Wie zwängt uns das System in Haltungen, die nicht uns gehören?
Diese Serie ist inzwischen ein Klassiker in Museen und Fotobänden, und gleichzeitig extrem shareable, weil sie so visuell stark ist.
Dazu kommen zahllose Videoarbeiten, Texte und Aktionen, in denen sie Sprache, Medienbilder und Rollenklischees zerlegt – der perfekte Stoff für alle, die Kunst nicht nur hübsch, sondern unbequem wollen.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Valie Export ist längst keine Underground-Geheimtipp-Künstlerin mehr, sondern im internationalen Kanon angekommen.
Sie wird von großen Galerien wie Thaddaeus Ropac vertreten, ihre Werke hängen in wichtigen Museen und sind in vielen institutionellen Sammlungen.
Auf dem Auktionsmarkt liegt sie im Segment der etablierten, seriösen Kunstinvestments – nicht im Spekulations-Hype, sondern eher im Bereich langfristiger Value.
Laut öffentlichen Auktionsdaten (z.B. Artnet, Sotheby's, Christie's) erzielen ihre Arbeiten im oberen fünfstelligen bis teilweise niedrigen sechsstelligen Bereich Euro bzw. Dollar, je nach Medium, Größe und Provenienz.
Konkrete Rekordpreise werden oft nur hinter Paywalls oder in geschlossenen Marktanalysen genannt, aber klar ist: Fotografien und ikonische Performance-Dokumentationen mit Museums-Provenienz gehören zu den teureren Stücken.
Gerade die berühmten Motive wie "Aktionshose: Genitalpanik" oder historische Vintage-Prints und wichtige Videoarbeiten gelten als besonders begehrt.
Für dich heißt das:
- Kein "Millionen-Hammer" wie bei Basquiat oder Koons – aber sehr solide Blue-Chip-Feminismus-Position.
- Starkes Museum-Backing & kunsthistorische Relevanz – wichtig für jede Sammlungsstrategie.
- Editionen und kleinere Arbeiten können für jüngere Sammler noch erreichbar sein, vor allem über spezialisierte Galerien.
Historisch ist sie sowieso ein Brett:
- Geboren in Österreich, radikale Feministin, die sich ihren Künstlernamen bewusst selbst gegeben hat – als Akt der Selbstbestimmung.
- Seit den späten 1960ern als Performance-, Film- und Medienkünstlerin aktiv, früh auf Videokunst spezialisiert.
- Teil der internationalen Avantgarde, vielfach ausgezeichnet, in großen Biennalen und Museumsschauen vertreten.
Ihr Track-Record ist damit exakt das, was Investoren lieben: langfristige Sichtbarkeit, Institutionen-Liebe, kunsthistorischer Impact.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Die schlechte Nachricht: Konkrete, frisch angekündigte Must-See-Ausstellungen von Valie Export sind aktuell nicht breit kommuniziert.
Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die offiziell und eindeutig als Valie-Export-Soloshow angekündigt wären.
Aber: Ihre Arbeiten tauchen regelmäßig in Gruppen- und Sammlungsausstellungen zu Feminismus, Performancekunst und Medienkunst auf – vor allem in internationalen Museen und Kunsthallen.
Wenn du wirklich live checken willst, was läuft, hast du zwei Anlaufstellen:
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Galerie Thaddaeus Ropac
Über die Galerie-Seite kannst du sehen, in welchen Städten Valie Export vertreten wird, ob Arbeiten im Showroom hängen und wie die Marktposition aktuell kommuniziert wird.
Hier geht's direkt zur Valie-Export-Seite bei Ropac – perfekt, um den professionellen Kunstmarkt-Blick zu bekommen. -
Offizielle Kanäle & Institutionen
Viele ihrer Arbeiten liegen in Museumsbeständen; dort werden sie immer wieder in wechselnden Präsentationen gezeigt.
Check regelmäßig die Programme relevanter Häuser oder suche nach ihrem Namen in den Online-Sammlungen, um zu sehen, wo sie gerade hängt.
Für echte Fans lohnt es sich, sich Newsletter von großen Museen und von Ropac zu abonnieren – so verpasst du keine neue Ausstellung oder Special-Präsentation mehr.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du nur "schöne Bilder" suchst, ist Valie Export wahrscheinlich zu hart für dich.
Ihre Kunst greift an: Sexismus, Voyeurismus, Medien, Körpernormen – alles wird auseinandergenommen, und zwar nicht in stillen White-Cube-Settings, sondern im öffentlichen Raum, im direkten Kontakt mit fremden Blicken.
Genau deshalb ist sie heute so relevant für die "TikTok Generation":
- Sie hat Body-Politics gemacht, als das Wort noch niemand kannte.
- Sie hat den männlichen Blick attackiert, bevor der Begriff "Male Gaze" Mainstream wurde.
- Sie hat ihren Körper zur Bühne gemacht – ohne Filter, Likes oder Algorithmen.
Für dich als Kunstfan und potenzielle:r Sammler:in heißt das:
- Inhaltlich: Ein radikal feministisches Statement, das du dir ins Regal, an die Wand oder in den Feed holen kannst.
- Ästhetisch: Zeitlose Schwarz-Weiß-Ikonen, harte Performances, starke Fotos – mega quotable und shareable.
- Markt: Kein spekulativer Viraler-Hype, sondern eine langfristig gefestigte Position mit stabilen Preisen und institutionellem Rückhalt.
Ob du sie nur in deinen Insta-Stories feierst oder wirklich in ein Werk einsteigst – Valie Export ist eine dieser Künstlerinnen, mit denen du sofort ein Signal sendest:
Ich bin nicht nur dabei, wenn Kunst hübsch ist. Ich bin dabei, wenn Kunst weh tut – und genau darum wichtig ist.
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