Quiet Thriving: Der neue Trend gegen die innere Kündigung
24.01.2026 - 22:54:12Ein neuer Trend namens Quiet Thriving gewinnt an Bedeutung. Er beschreibt den aktiven Versuch, die eigene Arbeitszufriedenheit zu gestalten – und stellt einen Gegenentwurf zum passiven „Quiet Quitting“ dar.
Vom stillen Rückzug zum aktiven Gestalten
Der Begriff wurde von der Psychotherapeutin Lesley Alderman geprägt. Während „Quiet Quitting“ den stillen Rückzug auf das Dienstliche Minimum bedeutet, geht es beim „Quiet Thriving“ um die positive Neuausrichtung. Mitarbeiter übernehmen selbst die Initiative, um ihre Arbeitssituation zu verbessern und mit ihren persönlichen Werten in Einklang zu bringen. Der Fokus verschiebt sich von frustrierenden hin zu sinnstiftenden Aspekten der Arbeit.
So funktioniert „leises Gedeihen“ im Alltag
Die Umsetzung erfolgt durch konkrete, selbstgesteuerte Handlungen. Eine zentrale Strategie ist das Job Crafting: Dabei gestalten Mitarbeiter ihre Aufgaben und Rollen aktiv so um, dass sie besser zu ihren Stärken und Interessen passen.
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Weitere wesentliche Ansätze sind:
* Das bewusste Setzen von Grenzen zur Burnout-Prävention
* Die Konzentration auf sinnstiftende Kernaufgaben
* Die aktive Pflege positiver Kollegenbeziehungen
* Das bewusste Zelebrieren eigener Erfolge
Diese Herangehensweise kann die tägliche Routine aufwerten und zu mehr Engagement aus eigenem Antrieb führen.
Was Führungskräfte tun können
Auch wenn die Initiative vom Mitarbeiter ausgeht, können Unternehmen den Prozess entscheidend fördern. Eine Kultur der Autonomie, des Vertrauens und der offenen Kommunikation ist die Grundlage.
Führungskräfte sind gefordert, durch regelmäßiges Feedback und echte Wertschätzung ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter ihre Arbeit mitgestalten möchten. Das Angebot von Wachstumsmöglichkeiten und die Förderung einer gesunden Work-Life-Balance sind weitere Schlüsselfaktoren.
Ein Indikator für veränderte Arbeitswerte
Der Aufstieg des Quiet Thriving spiegelt einen breiteren Wandel wider. Vor allem jüngere Generationen definieren Erfolg nicht mehr primär über Gehalt und Aufstieg. Sinnhaftigkeit, Flexibilität und mentales Wohlbefinden gewinnen an Bedeutung.
In einem Markt mit Fachkräftemangel müssen Unternehmen auf diese Bedürfnisse eingehen, um Talente zu halten. Quiet Thriving ist somit auch ein Indikator für eine Neujustierung der Beziehung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.


