Quarks, You

Quarks hat dein For You Page gehackt – warum alle plötzlich über das WDR-Wissensformat reden

18.02.2026 - 13:10:45 | ad-hoc-news.de

Warum ballert Quarks gerade wieder durch TikTok & YouTube? Der neue Clip über KI-Fakes, Viren & Bullshit-Fakten macht die Gen?Z nervös – und genau deshalb klickt alle Welt.

Quarks hat dein For You Page gehackt – warum alle plötzlich über das WDR-Wissensformat reden

Quarks ist gerade wieder massiv im Feed: KI-Fakes, Körper-Mythen, Klima-Shitshow – und sie zerlegen alles in 10 Minuten so, dass selbst dein halbwachses Gehirn um 23:47 checkt, was Sache ist.

Wenn du wissen willst, ob du diesem einen viralen Clip noch trauen kannst, oder ob er dich komplett verarscht – genau da kommt Quarks rein und räumt auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Quarks droppt aktuell vor allem YouTube-Formate zu KI-Fakes, Klima, Gesundheit und Alltag – alles snackable, aber sauber recherchiert.
  • Der Hype comes from: Clips, in denen sie virale TikToks zerlegen, bei gefährlichem Halbwissen gnadenlos "Nein." sagen und Screenshots aus unserer Bubble zeigen.
  • Die Community feiert die Ehrlichkeit, aber callt Quarks auch out, wenn was zu klickbaitig oder zu "ÖRR-mäßig" rüberkommt.

Warum Quarks gerade wieder überall ist

Wenn du einmal auf ein Quarks-Video klickst, bist du lost im Rabbit Hole. Neulich im neuen Clip (Stand: aktuellstes Video auf dem Channel) geht es um KI-Fakes & Desinformation. Schon in den ersten Sekunden ballern sie dir ein ultra-realistisch gefälschtes Politiker-Statement auf den Screen – und erst nach ein paar Sekunden kommt das "Das ist nicht echt".

Als wir den Clip gesehen haben, war der Moment bei ungefähr Minute 3:12 der Punkt, wo es richtig gekickt hat: Der Host lässt ein virales TikTok mit angeblichen "Lifehacks" durchlaufen, stoppt das Video Frame für Frame, zoomt in die Text-Ebene, zeigt im Browser die Original-Studie und sagt dann trocken: "Das steht da nicht." Genau dieser Mix aus Meme-Energie und Quellen-Shaming macht das Ding so shareable.

Typisch Quarks: Sie bauen klare Debunk-Momente ein. Du siehst ein bekanntes Trending-Video, denkst "Kenn ich" – und dann kommt das Factcheck-Messer. Screenshots, Diagramme, kurze Animationen, direkt die Originalquelle im Browser: "Hier, schau selbst." Dadurch fühlt es sich nicht nach Schule, sondern nach "Komm, wir stalkaen das kurz" an.

Und ja, auch das Tempo ist genau auf unsere Aufmerksamkeits-Spanne abgestimmt: Schnitt alle paar Sekunden, harte Jumpcuts, Close-ups auf das Gesicht vom Host, dann wieder Fullscreen Screenshare mit Insta- oder TikTok-UI. Du spürst: Die wissen, wie dein Feed aussieht – und kopieren den Look bewusst, nur eben mit Fakten statt Bauchgefühl.

Mehr Quarks-Content finden (Live-Suche)

Du willst selbst stalken, was Quarks gerade raushaut? Klick dich durch diese Live-Suchen:

Der Viral-Faktor: Warum Quarks für Gen Z funktioniert

Der Hype kommt nicht von ungefähr. Quarks hat sehr genau verstanden, wie dein Gehirn beim Doomscrollen funktioniert:

  • Hook in den ersten 3 Sekunden: Schock-Bild, steile Behauptung aus einem Trend-Video, dann sofort: "Stimmt das wirklich?"
  • Klare Kapitel-Struktur: Oben im Player siehst du oft Kapitel wie "Was sagt die Studie?", "Woher kommt der Mythos?", "Was heißt das für dich?" – perfekt, wenn du nur einen Part brauchst.
  • Personality statt sprechender PowerPoint: Hosts reden wie normale Leute. "Okay, das ist wild" hört man da schon mal – und genau das macht es relatable.

Als wir den letzten Stream von Quarks gesehen haben, in dem sie ChatGPT, Bild-KI & Deepfakes durchtesten, gab es diesen einen Moment, wo sie eine KI bitten, einen "gesunden Ernährungsplan" zu schreiben. Der Host liest das vor, blendet dann eine echte Ernährungsexpertin ein, die basically sagt: "Das klingt nice, ist aber kompletter Nährwert-Bullshit." Diese Art von Live-Experiment fühlt sich eher an wie ein Twitch-Stream mit Factcheck-Overlay als wie traditionelle Wissenschaftsshow.

Genau da liegt der Viral-Faktor: Quarks hat begriffen, dass Gen Z keine Lust auf "Hier ist eine 45-minütige Reportage" hat, sondern auf ClipsVertrauen.

Das sagt die Community

Wie kommt das bei echten Leuten an? Auf Reddit und Twitter/X sind die Meinungen ziemlich klar – und ziemlich ehrlich.

  • Auf Reddit schrieb ein User sinngemäß: "Quarks ist literally das Einzige aus dem ÖRR, was ich meinen Freunden ohne Cringe empfehlen kann." – und bekam dafür direkt Upvotes.
  • Ein anderer Kommentar meinte: "Manchmal schon sehr clickbaity, aber wenigstens hängen echte Quellen drunter." – also Lob mit leichtem Side-Eye.
  • Auf Twitter/X liest man so Sachen wie: "Hab Quarks nur wegen eines TikTok-Ausschnitts entdeckt und jetzt guck ich seit 2 Stunden Wissenschaft." – Algorithmus-gefährliche Aussage, aber same.
  • Und natürlich gibt’s auch Kritik: "Bei manchen Themen sind sie mir zu oberflächlich, dann lieber die langen Dokus." – zeigt, dass die Zielgruppe teilweise tiefere Nerd-Tiefe will.

Diese Mischung aus "Endlich erklärt das mal jemand vernünftig" und "Könnt ihr das bitte noch nerdiger machen?" ist eigentlich das beste Kompliment: Die Leute trauen Quarks genug, um sie gleichzeitig zu hypen und zu challengen.

Insider-Vokab: So redet Quarks über Wissen

Wenn du dir ein paar Videos reinziehst, merkst du schnell: Es gibt so eine Art Quarks-Sprache, die ständig wiederkommt. Ein paar Begriffe, die du kennen solltest:

  • Placebo-Effekt: Klassiker in fast jedem Clip zu Medizin & Supplements. Heißt basically: Dein Kopf trickst deinen Körper.
  • Bias: Also systematischer Denkfehler. Kommt vor, wenn sie Studien auseinandernehmen und erklären, warum Ergebnisse nicht so eindeutig sind.
  • Korrelation vs. Kausalität: Meme-Potential 100/10. Nur weil zwei Dinge zusammen passieren, heißt’s nicht, dass eins das andere verursacht.
  • CO?-Budget: Wird in Klima-Videos gedroppt – wie viel Emissionen die Menschheit noch "übrig" hat, bevor es richtig ungemütlich wird.
  • Evidenzbasiert: Prinzessin auf der Erbse unter den Fachbegriffen: Ohne Daten, keine Meinung (zumindest nicht bei Quarks).

Warum Quarks die Zukunft von Wissens-Content ist

Wenn man sich anschaut, wie Quarks heute Content baut, sieht man ziemlich klar, wo Wissen in unserer Bubble hingeht.

1. Wissenschaft im TikTok-Rhythmus
Früher: Professor vor Tafel. Heute: Host im Hoodie, Greenscreen, Insta-DMs als Aufhänger, Deepfake-Beispiele aus dem echten Feed. Quarks übersetzt Uni-Stoff in eine 10-Minuten-Story, die du deinem Freund einfach kurz schicken kannst – keine 17 PDFs nötig.

2. Factcheck als Entertainment-Genre
Ob es um "Detox-Tee", "Metaverse-Investments" oder "Wunder-Nahrungsergänzung" geht – der Factcheck ist mittlerweile ein eigenes Format. Quarks baut daraus fast so etwas wie Reaction-Videos mit Studien. Du bekommst dieselbe Befriedigung wie beim "Cringe-Compilation"-Gucken – nur lernst du nebenbei was.

3. Vertrauen als Währung
In einer Zeit, in der jeder irgendwas behauptet, ohne Quellen zu nennen, ist der Move von Quarks brutal simpel, aber wirksam: Quellen zeigen, Methodik erklären, Unsicherheiten offen kommunizieren. Das fühlt sich erstmal ungewohnt ehrlich an, aber genau das ist der Punkt: Transparenz = Follows.

4. Kollab-Potential
Wenn man sich anschaut, wie Creator wie maiLab oder MrWissen2Go mit Erklär-Content durch die Decke gehen, liegt die Zukunft wahrscheinlich in mehr Crossovers: Reaction auf Reaction, Creator-Gäste bei Quarks, gemeinsame Formate zu Wahlen, Klima oder Gesundheitsmythen. Die Schnittmenge ist riesig.

5. Lern-Content, der sich wie Shitposting anfühlt
Bestes Beispiel: Wenn Quarks einen wissenschaftlichen Begriff erklärt, ist das oft eingebettet in irgendeinen absurden Alltagsfail – Fast-Food-Szene, Dating-App-Swipe, WG-Küche. Du lachst, du fühlst dich ertappt, und nebenbei speicherst du einen Fachbegriff, den du dann in Diskussionen flexen kannst.

Am Ende ist klar: Wenn sich Wissen wie "normale" Inhalte im Feed anfühlt, haben Formate wie Quarks einen krassen Vorteil. Sie sind nicht nur "nice to know", sondern liefern dir Argumente für die nächste Diskussion im Gruppenchat – und das ist genau der Punkt, wo du weitersendest.

Gönn dir den Content

Wer noch in deiner Science-For-You-Bubble landet

Quarks ist nicht allein im Wissens-Game – in Kommentaren und Empfehlungen tauchen immer wieder zwei Namen auf:

  • maiLab (Mai Thi Nguyen-Kim): Hardcore-Chemie & Wissenschaft, oft noch nerdiger und tiefgründiger. Wenn du Quarks feierst und noch mehr "Wie genau funktioniert das?" willst, ist das dein nächstes Rabbit Hole.
  • MrWissen2Go: Fokus eher auf Politik & Geschichte, aber gleicher Vibe: komplexe Themen runterbrechen, damit du bei der nächsten Diskussion nicht lost bist.

Zusammen mit Quarks bauen diese Creator so eine Art inoffizielles Wissens-Universum, das gerade für Gen Z wichtiger wird als die klassische Tagesschau. Statt linear 20 Uhr einschalten, entscheidest du: Wer erklärt mir das Thema so, dass es zu meinem Gehirn passt?

Fazit: Bleib kritisch, aber gönn dir die Extra-Braincells

Quarks ist nicht perfekt – manchmal zu kurz, manchmal ein bisschen sehr "öffentlich-rechtlich" im Ton. Aber wenn du zwischen FOMO, Fake-News und fragwürdigen "Lifehacks" irgendwo eine Stelle brauchst, der du halbwegs trauen kannst, ist der Kanal eine stabile Anlaufstelle.

Trick für dich: Nutz Quarks wie ein Werkzeug. Wenn ein Thema in deiner Bubble hochkocht – Ernährung, Klima, KI, Politik –, check, ob es dazu schon einen Clip gibt. Schau ihn, nimm zwei, drei starke Fakten mit, und du bist im Gruppenchat plötzlich die Person, die nicht nur "Ich hab da mal was gehört" sagt, sondern: "Quellen hab ich auch."

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