Qualcomm, Hyperscaler-Chip

Qualcomm: Hyperscaler-Chip ab Dezember 2026

01.05.2026 - 22:07:30 | boerse-global.de

Qualcomm sichert sich einen Großauftrag für Cloud-Prozessoren und treibt die Diversifikation über das Smartphone-Geschäft hinaus voran.

Qualcomm: Hyperscaler-Chip ab Dezember 2026 - Foto: über boerse-global.de
Qualcomm: Hyperscaler-Chip ab Dezember 2026 - Foto: über boerse-global.de

Qualcomm bricht aus seiner Smartphone-Nische aus. Ein neuer Großauftrag für maßgeschneiderte Rechenzentrums-Chips sorgt für Aufsehen. Während das Handy-Geschäft schwächelt, treibt der Konzern seine Expansion in die Cloud voran.

Der Chiphersteller hat einen Vertrag mit einem großen, bisher unbekannten Hyperscaler abgeschlossen. Ab Dezember 2026 liefert Qualcomm spezialisierte Prozessoren für Cloud-Infrastrukturen über mehrere Generationen hinweg. Dieser Schritt markiert eine strategische Wende für das Unternehmen.

Um die nötige Technik für Hochgeschwindigkeitsverbindungen zu sichern, kaufte der Konzern kürzlich den Spezialisten Alphawave. Die Akquisition kostete rund 2,3 Milliarden US-Dollar. Damit stärkt Qualcomm sein Portfolio für das Design kundenspezifischer Chips.

Im zweiten Geschäftsquartal sank der Umsatz um drei Prozent auf 10,6 Milliarden US-Dollar. Dennoch übertraf das Ergebnis die Erwartungen des Marktes. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte mit 2,65 US-Dollar das obere Ende der eigenen Prognose.

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Das klassische Smartphone-Segment verzeichnete zwar einen Rückgang. Andere Sparten lieferten jedoch starke Impulse. Besonders das Automobilgeschäft glänzte mit einem Rekordumsatz von 1,33 Milliarden US-Dollar—ein Plus von 38 Prozent. Treiber ist hier die fünfte Generation des digitalen Fahrwerks für vernetzte Fahrzeuge.

Das Geschäft mit dem Internet der Dinge wuchs parallel dazu um neun Prozent. Die Lizenzsparte steuerte 1,38 Milliarden US-Dollar bei. Dabei erzielte dieser Bereich eine operative Marge von beeindruckenden 72 Prozent.

Qualcomm setzt obendrein verstärkt auf sogenannte Agentic AI. Diese Chips ermöglichen autonome KI-Assistenten direkt auf Endgeräten wie Smartphones von Xiaomi oder ZTE. Indes stützt die Partnerschaft mit Samsung die Bilanz im Mobilfunkbereich.

Der Konzern erwartet, seinen Anteil an Samsung-Flaggschiffen auf 70 Prozent zu steigern. Dieser Zuwachs hilft, den geplanten Abschied von Apple abzufedern. Das Geschäft mit Apple-Modems soll bis 2027 vollständig auslaufen.

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Die Aktie notierte vor dem Feiertag bei knapp 180 US-Dollar. Analysten reagierten unterschiedlich auf die Neuausrichtung. Während Argus Research das Kursziel auf 220 US-Dollar hob, bleiben JPMorgan und Wells Fargo mit Zielen um 170 US-Dollar vorsichtiger.

Parallel dazu schüttete der Konzern 3,7 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre aus. Davon flossen 2,8 Milliarden US-Dollar in Aktienrückkäufe. Im Juni folgt ein Investorentag, auf dem das Management weitere Details zur Roadmap für die neuen Rechenzentrums-CPUs präsentieren will.

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