Puma, Aktie

Puma Aktie: Schock-Zahlen!

26.02.2026 - 08:46:14 | boerse-global.de

Der Sportartikelhersteller Puma meldet für 2025 einen Jahresverlust von 643,6 Millionen Euro, streicht die Dividende und kündigt ein weiteres schwieriges Jahr 2026 an.

Puma Aktie: Schock-Zahlen! - Foto: über boerse-global.de
Puma Aktie: Schock-Zahlen! - Foto: über boerse-global.de

Die Katze aus Herzogenaurach schreibt Geschichte – leider die falsche. Heute legte Puma seine Bilanz für 2025 vor, und die Zahlen sind verheerend. Der Sportartikelhersteller rutschte im Gesamtjahr mit 643,6 Millionen Euro in die roten Zahlen. Allein im vierten Quartal türmte sich ein Verlust von 335 Millionen Euro auf – Analysten hatten zwar mit einem Minus gerechnet, aber "nur" mit 358 Millionen Euro.

Reset-Jahr mit Ansage

Was ist passiert? Puma nennt 2025 selbst ein "Reset-Jahr". Die Umsätze brachen währungsbereinigt um 8,1 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro ein. Im Schlussquartal wurde es besonders schmerzhaft: Minus 20,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Der Grund: Puma hat den Rotstift angesetzt – und zwar radikal. Das Unternehmen zog sich bewusst aus Vertriebskanälen zurück, die der Marke schaden, vor allem bei Großflächenhändlern in Nordamerika. Gleichzeitig wurden Rabattschlachten im eigenen Online-Shop gestoppt. Das Ergebnis: Kurzfristig brechen die Erlöse weg, die Lager bleiben voll.

Die Rohertragsmarge sackte um 260 Basispunkte auf 45 Prozent ab. Schuld sind massive Verkaufsförderungsaktionen im Großhandel und Abschreibungen auf überhöhte Lagerbestände. Hinzu kamen ungünstige Währungseffekte – der argentinische Peso, der US-Dollar und die türkische Lira machten dem Konzern das Leben schwer.

Keine Dividende, aber neuer Plan

Die bittere Konsequenz: Für 2025 wird es keine Dividende geben. Im Vorjahr hatte Puma noch 0,61 Euro je Aktie ausgeschüttet. Jetzt heißt es Gürtel enger schnallen.

CEO Arthur Hoeld gibt sich kämpferisch: "Unser Ziel ist es, Puma als eine Top-3-Sportmarke weltweit zu etablieren." Dafür wurde die Vertriebsstruktur bereinigt, rund 1.400 Verwaltungsstellen werden abgebaut. Die Produktpalette wird gestrafft, vier Fokuskategorien stehen im Mittelpunkt: Fußball (mit Präsenz bei der WM 2026), Running (mit Nitro-Technologie), Training (dank der Hyrox-Partnerschaft) und Sportstyle mit Ikonen wie dem Speedcat.

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Übergangsjahr voraus

Für 2026 macht Puma keine Hoffnung auf schnelle Besserung. Der Ausblick ist ernüchternd: Die Umsätze sollen währungsbereinigt im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sinken. Beim operativen Ergebnis (EBIT) rechnet der Konzern mit einem Minus zwischen 50 und 150 Millionen Euro – inklusive weiterer Kosten aus dem Sparprogramm.

Erst ab 2027 soll es wieder aufwärts gehen. Dann müsste der Umbau abgeschlossen sein, die Lagerbestände normalisiert und die Marke wieder glänzen. Die Investoren müssen sich also in Geduld üben.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor: Ende Januar gab der chinesische Sportkonzern Anta Sports bekannt, den 29-prozentigen Anteil von Artémis an Puma übernehmen zu wollen. Die Transaktion steht noch unter aufschiebenden Bedingungen. Was das für die künftige Strategie bedeutet, bleibt offen.

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