Puma Aktie: 52-Wochen-Hoch bei 26,24 Euro
18.05.2026 - 03:50:12 | boerse-global.dePuma hat den Sprung auf ein neues 52-Wochen-Hoch geschafft. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 26,24 Euro, nur hauchdünn unter der Marke von 26,40 Euro, die am Wochenende erreicht wurde. Seit Jahresanfang steht damit ein Plus von 17,2 Prozent zu Buche.
Der jüngste Anstieg hat einen einfachen Kern: Der Markt traut Puma die operative Wende mehr zu als noch vor wenigen Monaten. Die Aktie liegt inzwischen gut 22 Prozent über der 200-Tage-Linie. Das zeigt, wie stark sich die Stimmung gedreht hat.
Übergangsjahr mit ersten Fortschritten
Puma selbst beschreibt 2026 als Übergangsjahr. Der Konzern baut um, strafft Vertriebskanäle und versucht, die Profitabilität zu stabilisieren. Die ersten Quartalszahlen liefern dafür zumindest Ansatzpunkte.
Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 19,6 Prozent auf 51,9 Millionen Euro. Bereinigt um Einmaleffekte aus dem Kosteneffizienzprogramm lag das EBIT sogar bei rund 64,4 Millionen Euro. Die Rohertragsmarge verbesserte sich auf 47,7 Prozent.
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Auch beim Lagerabbau kommt Puma schneller voran als geplant. Die Bestände sanken um 8,6 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro. Das Management erwartet eine Normalisierung bis Jahresende. Für den Markt ist das wichtig, weil volle Lager in der Branche oft auf die Marge drücken.
DTC wächst, Regionen laufen auseinander
Nicht alle Regionen entwickeln sich gleich. In EMEA ging der Umsatz währungsbereinigt um etwa 10 Prozent zurück. In Amerika legte Puma um 6 Prozent zu, in Asien-Pazifik um 8 Prozent. China bleibt dabei ein wichtiger Stützpfeiler.
Parallel dazu schiebt Puma den Direktvertrieb weiter an. Der DTC-Anteil am Umsatz stieg im ersten Quartal auf 28,3 Prozent. Vor allem die eigenen Läden legten währungsbereinigt um 5,7 Prozent zu, gestützt von Abverkaufsaktionen in den Outlets.
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Blick auf Hauptversammlung und Ausblick
Für das Gesamtjahr bleibt der Konzern vorsichtig. Puma hält an dem Ausblick fest und rechnet weiter mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Beim EBIT peilt der Konzern minus 50 Millionen bis minus 150 Millionen Euro an. Die Kosten des Effizienzprogramms sind darin bereits enthalten.
In den kommenden Tagen rückt die Hauptversammlung in den Fokus. Dort dürfte das Management um CEO Arthur Hoeld und Finanzvorstand Mark Langer die Strategie schärfer erklären. Im Raum stehen Investitionen von rund 200 Millionen Euro, vor allem für die digitale Infrastruktur und den Ausbau des Direktvertriebs. Analysten sehen im Schnitt ein Kursziel von 27,75 Euro.
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