Psychotherapie-Studie belegt hohe Wirksamkeit im Alltag
12.03.2026 - 03:12:16 | boerse-global.deEine aktuelle Studie mit Beteiligung der Universität Salzburg zeigt: Psychotherapie reduziert Depressionen und Ängste im Praxisalltag deutlich. Die Ergebnisse, die diese Woche veröffentlicht wurden, befeuern die Forderung nach einem erleichterten Zugang zu Therapieangeboten.
Deutliche Symptom-Linderung belegt
Die Untersuchung lief von 2020 bis 2024 und analysierte die Behandlung von 163 Patientinnen und Patienten durch 87 Therapeuten. Standardisierte Befragungen belegen eine signifikante Linderung von depressiven und ängstlichen Symptomen. Gleichzeitig stiegen die Lebenszufriedenheit und die Alltagsfunktionalität der Teilnehmenden.
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Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg war die therapeutische Beziehung. Die Studie liefert damit erstmals umfassende Daten zur Wirksamkeit unter realen Versorgungsbedingungen in Österreich.
Bewegung als Therapie-Baustein gefordert
Parallel dazu fordern internationale Forschende um die Medizinische Universität Wien, körperliche Aktivität fest in die psychiatrische Behandlung zu integrieren. Eine Übersichtsarbeit im Fachmagazin JAMA Psychiatry zeigt: Strukturierte Bewegung verbessert nachweislich Depressionen, psychotische Symptome und kognitive Leistung.
Doch obwohl der Nutzen gut belegt ist, findet Bewegungstherapie in der Regelversorgung noch zu selten statt. Experten sehen hier ungenutztes Potenzial.
Neue Strukturen für besseren Zugang
Die Studienergebnisse treffen auf strukturelle Veränderungen. Um die Versorgung zu verbessern, wird die Ausbildung in Österreich akademisiert. Ab Herbst 2026 startet an der Universität Salzburg ein neuer Psychotherapie-Master als Teil eines dreistufigen Universitätsmodells.
Gleichzeitig fallen finanzielle Hürden: Ab Frühjahr 2026 wird die klinisch-psychologische Behandlung eine vollfinanzierte Kassenleistung. Die bisher notwendige Vorfinanzierung durch Patienten entfällt damit.
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Hoher Bedarf trifft auf Engpässe
Die Notwendigkeit dieser Schritte ist groß. Rund ein Viertel der österreichischen Bevölkerung ist von psychischen Erkrankungen betroffen. Doch aktuell kann nur etwa die Hälfte der Hilfesuchenden versorgt werden – mit entsprechend langen Wartezeiten.
Die neue Studie liefert nun starke Argumente für weitere Investitionen. Die Wirksamkeit ist nicht nur ein humanes, sondern auch ein ökonomisches Argument, da frühe Behandlung Folgekosten verhindern kann.
Finanzierung bleibt Herausforderung
Die Weichen für eine bessere Versorgung sind gestellt. Die langfristige Finanzierung bleibt jedoch eine offene Frage. Aktuelle Bundes-Zusagen für den Ausbau gelten teilweise nur bis 2028. Sozialversicherungsträger fordern bereits dauerhafte Lösungen.
Zukünftige Behandlungskonzepte könnten zudem stärker integrierte Ansätze verfolgen. Die Kombination aus klassischer Psychotherapie und evidenzbasierten Methoden wie Bewegungstherapie würde die psychische Gesundheit auf mehreren Ebenen fördern.
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