PSP Swiss, CH0011037469

PSP Swiss Property AG-Aktie (CH0011037469): Solides Q1-Ergebnis und stabile Schweizer Büroimmobilien im Fokus

17.05.2026 - 16:20:52 | ad-hoc-news.de

PSP Swiss Property AG meldet für das erste Quartal 2026 ein solides Ergebnis und bestätigt den defensiven Kurs im Schweizer Büro- und Geschäftsliegenschaftenmarkt. Wie stabil ist das Wachstum nach den jüngsten Zahlen und was bedeutet das für Anleger in Deutschland?

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PSP Swiss Property AG gehört zu den etablierten Immobiliengesellschaften in der Schweiz und ist vor allem für Büro- und Geschäftsliegenschaften in Toplagen bekannt. Nach einem erneut soliden Quartalsergebnis rückt die Frage in den Fokus, wie robust das Geschäftsmodell in einem Umfeld mit höheren Zinsen und einer abkühlenden Konjunktur bleibt. Besonders für Anleger in Deutschland, die nach defensiven Sachwerten suchen, ist die Entwicklung der Aktie interessant.

Ausgangspunkt der aktuellen Betrachtung ist die Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal 2026. Das Unternehmen berichtete am 16.05.2026 über ein solides Geschäftsergebnis und bestätigte damit die Strategie, auf erstklassige Liegenschaften an besten Lagen zu setzen, wie aus einer Mitteilung über EQS-News hervorgeht, die von 4investors zusammengefasst wurde, Stand 16.05.2026 (4investors/EQS Stand 16.05.2026). Der Fokus auf hochwertige Büroflächen und Gewerbeliegenschaften blieb dabei zentraler Ertragsmotor.

Stand: 17.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: PSP Swiss Property
  • Sektor/Branche: Immobilien, Büro- und Geschäftsliegenschaften
  • Sitz/Land: Zug, Schweiz
  • Kernmärkte: Schweizer Wirtschaftszentren wie Zürich, Genf, Basel
  • Wichtige Umsatztreiber: Mieteinnahmen aus Büro- und Geschäftsliegenschaften, Projektentwicklungen, Wertveränderungen im Portfolio
  • Heimatbörse/Handelsplatz: SIX Swiss Exchange (Ticker: PSPN)
  • Handelswährung: Schweizer Franken (CHF)

PSP Swiss Property AG: Kerngeschäftsmodell

Das Kerngeschäft von PSP Swiss Property AG basiert auf dem Halten, Entwickeln und Bewirtschaften von hochwertigen Büro- und Geschäftsliegenschaften in den wichtigsten Schweizer Wirtschaftszentren. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt in Städten wie Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne, die als stabile und gefragte Standorte für Unternehmen und Dienstleister gelten. Durch die Konzentration auf diese Zentren zielt die Gesellschaft auf nachhaltige Mieteinnahmen mit möglichst geringen Leerständen.

Das Geschäftsmodell ist traditionell defensiv geprägt. Im Mittelpunkt stehen langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern, was die Planbarkeit der Erträge erhöht. Immobiliengesellschaften wie PSP Swiss Property AG profitieren davon, dass die Schweizer Wirtschaft über Jahre hinweg vergleichsweise stabil gewachsen ist und insbesondere im Finanz- und Dienstleistungssektor eine hohe Dichte an zahlungskräftigen Unternehmen aufweist. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass Büroflächen in guten Lagen weiterhin gefragt sind.

Neben dem klassischen Bestandsgeschäft spielt auch das aktive Asset-Management eine zentrale Rolle. Dazu gehören Sanierungen, Aufwertungen und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude, um sie an moderne Anforderungen der Mieter anzupassen. Energieeffizienz, flexible Grundrisse und attraktive Services rund um die Nutzung der Flächen sind wichtige Hebel, um hohe Auslastungsquoten zu sichern. Diese Investitionen sollen langfristig höhere Mieten und geringere Leerstände ermöglichen.

Ergänzend dazu engagiert sich PSP Swiss Property AG in ausgewählten Entwicklungs- und Neubauprojekten. Diese Projekte zielen darauf ab, das Portfolio gezielt zu ergänzen und Standorte mit starkem Nachfrageprofil weiter auszubauen. In der Regel handelt es sich um Projekte mit guter Vorvermietung oder klarer Marktnachfrage, wodurch Entwicklungsrisiken begrenzt werden sollen. Durch diesen Mix aus Bestand, Sanierung und Entwicklung versucht die Gesellschaft, ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil zu erreichen.

Das Finanzierungsmodell stützt sich primär auf hypothekarische Darlehen und Kapitalmarktinstrumente in Schweizer Franken. Ein konservativer Leverage, also ein moderater Verschuldungsgrad, gilt als wichtiges Element der Unternehmensstrategie, um auch in Phasen steigender Zinsen handlungsfähig zu bleiben. Immobiliengesellschaften mit solider Bilanzstruktur können in Marktphasen mit sinkenden Bewertungen zudem Opportunitäten nutzen, etwa durch selektive Zukäufe.

Im Rahmen der Investor-Relations-Kommunikation betont das Management seit Jahren Stabilität, Kontinuität und Berechenbarkeit. Der Fokus liegt nicht auf aggressivem Wachstum, sondern auf der Optimierung des bestehenden Portfolios und einer zuverlässigen Ausschüttungspolitik. Die langfristige Ausrichtung macht die Aktie insbesondere für Anleger interessant, die in erster Linie auf laufende Erträge aus Mieten und eine potenziell stabile Dividende achten.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von PSP Swiss Property AG

Die zentrale Ertragsquelle von PSP Swiss Property AG sind die wiederkehrenden Mieteinnahmen aus Büro- und Geschäftsliegenschaften. Entscheidend für die Entwicklung dieser Mieterträge sind Auslastungsgrad, Mietniveau und Vertragslaufzeiten. Ein hoher Vermietungsgrad reduziert das Risiko sprunghafter Ertragseinbrüche. In den vergangenen Jahren lag die Leerstandsquote im Portfolio von PSP Swiss Property AG im einstelligen Prozentbereich, was auf eine solide Vermietungssituation hindeutet, wie aus älteren Berichten des Unternehmens hervorgeht, etwa dem Jahresbericht 2024, der am 13.02.2025 veröffentlicht wurde (PSP Swiss Property Investor Relations Stand 13.02.2025).

Ein weiterer Treiber sind indexierte oder staffelbasierte Mietverträge, bei denen Mieten an die Teuerung oder andere Referenzgrößen gekoppelt sind. In einem Umfeld steigender Preise können solche Mechanismen dazu beitragen, die Bruttomieterträge nominal zu erhöhen. Gleichzeitig müssen Immobiliengesellschaften sicherstellen, dass das Mietniveau im Marktumfeld wettbewerbsfähig bleibt, um Mieterwechsel und Leerstände zu vermeiden.

Wertveränderungen im Immobilienportfolio spielen vor allem aus bilanzieller Sicht eine Rolle. In Zeiten sinkender Renditeanforderungen und niedriger Zinsen kam es in der Schweiz lange zu steigenden Immobilienbewertungen. Mit höheren Zinsen steigt jedoch der Druck auf die Diskontierungsfaktoren, was tendenziell zu Bewertungsanpassungen führen kann. Für PSP Swiss Property AG bedeutet dies, dass Wertveränderungsgewinne, die in früheren Jahren ein zusätzliches Ertragspolster darstellten, in einem Umfeld mit höheren Zinsen künftig weniger ausgeprägt sein könnten.

Projektentwicklungen und Sanierungen können ebenfalls wichtige Ergebnisbeiträge liefern. Gelingt es, Bestandsobjekte durch Modernisierungen aufzuwerten und zu höheren Mieten neu zu vermieten, können die Mieteinnahmen pro Quadratmeter steigen. Gleichzeitig erhöhen energetische Sanierungen und moderne Gebäudetechnik in der Regel die Attraktivität der Objekte für Mieter, die zunehmend Wert auf ESG-Kriterien legen. Dies ist insbesondere für institutionelle Mieter und größere Unternehmen wichtig, die ihrerseits Nachhaltigkeitsziele verfolgen.

Auf der Kostenseite wirken sich Unterhalts- und Betriebskosten, Verwaltungskosten sowie Finanzierungskosten auf das Ergebnis aus. Steigende Zinsen erhöhen langfristig die Finanzierungskosten, wenn Kredite neu verhandelt oder refinanziert werden müssen. Gesellschaften mit langfristig gebundenen Finanzierungen und einem vorsichtigen Verschuldungsprofil können diesen Effekt jedoch zeitlich strecken. Für PSP Swiss Property AG war in der Vergangenheit eine eher konservative Finanzierungsstrategie charakteristisch, wie aus früheren Geschäftsberichten hervorgeht, die auf die langfristige Sicherung der Refinanzierung zu planbaren Konditionen abzielte.

Darüber hinaus spielt die Steuerbelastung in der Schweiz sowie auf Ebene einzelner Kantone eine Rolle für den Nettoertrag. Immobiliengesellschaften müssen Veränderungen in der steuerlichen Behandlung von Immobilien, Dividenden und Unternehmensgewinnen im Blick behalten. Anpassungen bei kantonalen Steuersätzen oder speziellen Immobilienabgaben können mittelfristig die Ertragslage beeinflussen. Die Nettorendite auf Eigenkapital und die Fähigkeit, stabile Ausschüttungen zu leisten, sind am Ende Resultat aus Mieterträgen, Kostenstruktur, Finanzierung und Steuern.

Schließlich bestimmt auch die Kapitalmarktwahrnehmung die Handlungsfreiheit von PSP Swiss Property AG. Eine solide Bewertung der Aktie ermöglicht theoretisch Kapitalerhöhungen zu akzeptablen Konditionen oder den gezielten Einsatz von Eigenkapital bei Transaktionen. Gleichzeitig wird über den Aktienkurs reflektiert, wie der Markt die Nachhaltigkeit der Mieteinnahmen, die Qualität des Portfolios und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturzyklen einschätzt.

Q1 2026: Solides Ergebnis und Einordnung im Marktumfeld

Der aktuelle Nachrichtenauslöser ist die Meldung, dass PSP Swiss Property AG auch im ersten Quartal 2026 ein solides Geschäftsergebnis erzielt hat. Die entsprechende Mitteilung über EQS-News, auf die sich 4investors am 16.05.2026 bezieht, hebt hervor, dass der konsequente Fokus auf erstklassige Liegenschaften an besten Lagen fortgeführt wurde (4investors/EQS Stand 16.05.2026). Konkrete Kennzahlen wie Mietertrag, Leerstandsquote oder Reingewinn wurden in dieser Kurzfassung nicht detailliert genannt, doch die Freigabe als EQS-News deutet auf ein formal publiziertes Quartalsergebnis hin.

Bereits frühere Berichte hatten gezeigt, dass PSP Swiss Property AG in den letzten Jahren trotz veränderter Zinslandschaft stabile Mieterträge erwirtschaften konnte. So berichtete das Unternehmen im Jahresbericht 2024, veröffentlicht am 13.02.2025, über robuste Erträge aus dem Kerngeschäft sowie eine weiterhin solide Vermietungsquote im Portfolio, das überwiegend aus Büro- und Geschäftsliegenschaften bestand (PSP Swiss Property Investor Relations Stand 13.02.2025). Der aktuelle Q1-Bericht 2026 knüpft damit an eine Serie von soliden Ergebnissen an.

Das Umfeld für Büroimmobilien ist gleichwohl anspruchsvoller geworden. In vielen Märkten weltweit nehmen Diskussionen um Homeoffice, hybride Arbeitsmodelle und strukturelle Veränderungen im Büroflächenbedarf zu. Der Schweizer Markt zeigt sich in dieser Hinsicht bislang vergleichsweise stabil, insbesondere in Toplagen wie der Zürcher Innenstadt oder gefragten Businessquartieren. Genau auf diese Lagen ist das Portfolio von PSP Swiss Property AG ausgerichtet, was ein Vorteil gegenüber stärker peripheren Lagen sein kann.

Zugleich stellt das anhaltend erhöhte Zinsniveau eine Belastungsprobe für Immobilienbewertungen dar. Höhere Renditeanforderungen der Investoren führen tendenziell zu sinkenden Immobilienpreisen, wenn Mieterträge nicht entsprechend mitwachsen. Immobiliengesellschaften mit konservativer Finanzierung können diesen Anpassungsprozess besser abfedern. Für PSP Swiss Property AG bleibt daher entscheidend, wie sich im weiteren Jahresverlauf 2026 die Kombination aus Mieterträgen, Leerstandsquoten und Finanzierungskosten entwickelt.

Mit dem Q1 2026-Ergebnis setzt die Gesellschaft jedoch ein Signal der Kontinuität. Die Formulierung eines soliden Geschäftsergebnisses impliziert, dass weder außergewöhnliche Belastungen noch signifikante negative Sondereffekte das Quartal geprägt haben. Für Anleger ist dies ein Hinweis darauf, dass das Geschäftsmodell auch im aktuellen Umfeld tragfähig bleibt. Gleichwohl sind weiterführende Details aus dem vollständigen Quartalsbericht notwendig, um die Entwicklung der zentralen Kennzahlen im Jahresvergleich exakt zu beurteilen.

Die Kapitalmarktreaktion auf kurzfristige Quartalsergebnisse fällt bei defensiven Immobilienwerten meist weniger stark aus als bei Wachstumswerten. Dennoch liefern solche Meldungen wichtige Datenpunkte für die Bewertung, insbesondere im Hinblick auf potenzielle Anpassungen von Analystenschätzungen oder Dividendenprognosen. Ob das Q1 2026 von PSP Swiss Property AG in den kommenden Wochen zu sichtbaren Kursbewegungen führt, hängt insbesondere davon ab, wie der Markt die Aussichten für Mieterträge und Bewertungen einschätzt.

Relevanz für deutsche Anleger und Handelbarkeit der Aktie

Für Anleger in Deutschland ist die Aktie von PSP Swiss Property AG vor allem als defensiver Immobilienwert aus der Schweiz relevant. Die Heimatbörse ist die SIX Swiss Exchange in Zürich, doch viele deutsche Online-Broker bieten den Handel auch direkt an der Schweizer Börse oder über Zweitplätze an. Zudem werden strukturierte Produkte der Zürcher Kantonalbank und anderer Emittenten auf Schweizer Immobilien- und Blue-Chip-Werte aufgelegt, in denen PSP Swiss Property AG als Basiswert oder Teil eines Baskets vertreten sein kann, wie ein Blick auf strukturierte Produkte der Zürcher Kantonalbank Stand 17.05.2026 zeigt (Zürcher Kantonalbank Strukturierte Produkte Stand 17.05.2026).

Die Schweizer Immobilienmärkte gelten vielerorts als stabil, was auch auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und die finanzielle Stärke vieler Mieter zurückzuführen ist. Für deutsche Anleger kann der Zugang zu diesen Märkten über börsennotierte Gesellschaften wie PSP Swiss Property AG eine Möglichkeit sein, vom Schweizer Immobiliensektor zu profitieren, ohne selbst Objekte erwerben zu müssen. Zudem bringt der Schweizer Franken als Währungselement einen zusätzlichen Diversifikationsfaktor, der allerdings sowohl Chancen als auch Währungsrisiken beinhaltet.

Ein weiterer Aspekt für deutsche Investoren sind regulatorische Anforderungen und steuerliche Fragen. Dividenden aus der Schweiz unterliegen in der Regel einer Quellensteuer, und etwaige Doppelbesteuerungsabkommen sind zu beachten. Je nach individueller Situation kann dies die Nettorendite beeinflussen. Während institutionelle Anleger häufig über spezialisierte Strukturen verfügen, um solche Effekte zu optimieren, sollten private Investoren die steuerliche Behandlung im Vorfeld mit qualifizierter Beratung klären.

Die Aktie selbst wird in Schweizer Franken gehandelt, was bedeutet, dass Wechselkursbewegungen zwischen Euro und Franken direkt auf die Wertentwicklung in Euro durchschlagen. Eine Aufwertung des Frankens kann die in Franken stabile oder leicht steigende Aktie für Euro-Anleger attraktiver erscheinen lassen, während eine Frankenabwertung umgekehrt die Gesamtrendite dämpfen kann. Damit ist die Anlage in PSP Swiss Property AG aus deutscher Sicht immer auch ein indirektes Engagement in die Währung Schweiz.

Offizielle Quelle

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Die Schweizer Immobilienbranche wird seit einigen Jahren von zwei zentralen Entwicklungen geprägt: einem langanhaltenden Niedrigzinsumfeld, das in der Folge in ein Umfeld mit deutlich höheren Zinsen übergegangen ist, sowie strukturellen Veränderungen im Büroflächenmarkt. Während die Phase extrem niedriger Zinsen die Nachfrage nach Immobilienanlagen stark befeuert hat, zwingt das nun höhere Zinsniveau Investoren zu einer Neubewertung von Chancen und Risiken. Unternehmen mit konservativer Bilanz und hochwertigen Objekten gelten dabei in der Regel als widerstandsfähiger.

PSP Swiss Property AG positioniert sich mit einem klaren Fokus auf erstklassige Lagen im Wettbewerb. In Toplagen ist die Nachfrage nach gut angebundenen, repräsentativen und effizienten Büroflächen tendenziell stabiler als in Randlagen. Dadurch kann das Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern mit stärker peripher ausgerichteten Portfolios von geringeren Leerständen und relativ stabilen Mieten profitieren. Zudem sind hochwertige Immobilien häufig stärker nachgefragt, wenn Mieter Flächen konsolidieren und sich auf weniger, dafür attraktivere Standorte konzentrieren.

Ein weiterer Branchentrend ist die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien. Energieeffiziente Gebäude, niedrige CO2-Emissionen und transparente Berichterstattung über Nachhaltigkeitskennzahlen gewinnen an Bedeutung, insbesondere für institutionelle Investoren. PSP Swiss Property AG berichtet seit mehreren Jahren über ESG-Aspekte in ihren Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten, die im Investor-Relations-Bereich der Website abrufbar sind, etwa im Bericht 2024, veröffentlicht am 13.02.2025 (PSP Swiss Property Investor Relations Stand 13.02.2025). Eine konsequente Ausrichtung auf energieeffiziente Gebäude kann langfristig sowohl die Attraktivität für Mieter als auch für Investoren erhöhen.

Im Wettbewerb mit anderen Schweizer Immobiliengesellschaften unterscheidet sich PSP Swiss Property AG durch die spezifische Zusammensetzung des Portfolios, die Bilanzstruktur und die Dividendenpolitik. Während einige Marktteilnehmer stärker im Bereich Wohnimmobilien engagiert sind oder einen höheren Anteil an Projektentwicklungen aufweisen, setzt PSP Swiss Property AG primär auf Büro- und Geschäftsliegenschaften mit einem Fokus auf Stabilität. In einem Umfeld, in dem Wohnimmobilien in einigen Regionen von regulatorischen Eingriffen betroffen sind, kann ein stärker gewerblich ausgerichtetes Portfolio andere Chancen-Risiko-Profile bieten.

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Risiken und offene Fragen

Trotz der stabilen Ausrichtung bestehen für PSP Swiss Property AG mehrere Risiken. Ein wesentlicher Faktor ist die weitere Zinsentwicklung. Steigen die Zinsen deutlich stärker oder bleiben auf erhöhtem Niveau, kann dies Immobilienbewertungen unter Druck setzen und die Finanzierungskosten erhöhen. Selbst bei konservativer Finanzierung könnte dies mittelfristig auf die Nettoergebnisse durchschlagen, insbesondere wenn gleichzeitig Bewertungsanpassungen im Portfolio erforderlich werden.

Ein weiteres Risiko liegt in strukturellen Veränderungen im Büroflächenmarkt. Sollten Unternehmen ihren Flächenbedarf stärker reduzieren als bislang angenommen, könnte dies längerfristig zu höheren Leerständen oder sinkenden Mieten führen, selbst in guten Lagen. In diesem Fall wären aktives Asset-Management, Umnutzungen und eine flexible Anpassung der Immobilien an neue Nutzungskonzepte erforderlich. Ob und wie schnell solche Anpassungen umgesetzt werden können, ist eine offene Frage, die die Branche insgesamt betrifft.

Hinzu kommen potenzielle regulatorische Veränderungen in der Schweiz, etwa bezüglich Energieeffizienzstandards, ESG-Berichterstattung oder steuerlicher Rahmenbedingungen. Verschärfte Anforderungen können kurzfristig höhere Investitionen erforderlich machen, langfristig aber auch Wettbewerbsvorteile für gut vorbereitete Gesellschaften schaffen. Für Anleger bleibt entscheidend, wie konsequent und vorausschauend PSP Swiss Property AG solche Themen adressiert und ob die Umsetzung im Bestand und in Projekten sichtbar Fortschritte macht.

Wichtige Termine und mögliche Katalysatoren

Für die weitere Entwicklung der Aktie von PSP Swiss Property AG sind vor allem die kommenden Finanzberichte wichtige Katalysatoren. Dazu zählen die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen 2026 sowie des Jahresabschlusses 2026, die traditionell im Investor-Relations-Kalender des Unternehmens frühzeitig angekündigt werden. An solchen Berichtstagen fließen aktualisierte Informationen zu Mieterträgen, Leerstandsquoten, Projektfortschritt und Bewertungen in den Markt ein. Überraschungen gegenüber den Erwartungen können zu deutlicheren Kursbewegungen führen.

Darüber hinaus spielt die Dividendenpolitik eine Rolle. In der Vergangenheit hat PSP Swiss Property AG eine kontinuierliche Ausschüttung vorgenommen, wie aus früheren Hauptversammlungsbeschlüssen hervorgeht, die über den Investor-Relations-Bereich kommuniziert wurden. Entscheidungen über die Dividende für das Geschäftsjahr 2026, die voraussichtlich auf der Hauptversammlung 2027 getroffen werden, werden von vielen Anlegern aufmerksam verfolgt. Änderungen im Ausschüttungsniveau oder in der Ausschüttungsquote könnten ein Signal über die Einschätzung des Managements zur Ertrags- und Liquiditätssituation geben.

Fazit

PSP Swiss Property AG präsentiert sich mit dem jüngsten Q1-Bericht 2026 als stabil ausgerichtete Schweizer Immobiliengesellschaft mit Fokus auf Büro- und Geschäftsliegenschaften in Toplagen. Das gemeldete solide Geschäftsergebnis unterstreicht die Tragfähigkeit des Kerngeschäfts auch in einem Umfeld höherer Zinsen und struktureller Veränderungen im Büroflächensektor. Für deutsche Anleger, die Zugang zum Schweizer Immobilienmarkt suchen, bietet die Aktie damit ein defensiv geprägtes Engagement mit zusätzlichem Währungseffekt durch den Schweizer Franken.

Gleichzeitig bleiben zentrale Fragen offen, etwa wie sich Mieterträge, Leerstandsquoten und Immobilienbewertungen im weiteren Jahresverlauf 2026 entwickeln. Die Reaktion des Kapitalmarkts wird stark davon abhängen, ob PSP Swiss Property AG ihre Strategie, auf erstklassige Lagen und konservative Finanzierung zu setzen, weiter erfolgreich umsetzen kann. Vor diesem Hintergrund werden die kommenden Quartalsberichte und die künftige Dividendenpolitik wichtige Orientierungspunkte für die Einschätzung der Aktie sein, ohne dass sich daraus zwangsläufig klare Handlungsableitungen ergeben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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