Prysmian: Nettogewinn um 64% gestiegen
30.04.2026 - 22:19:16 | boerse-global.dePrysmian setzt auf den massiven Ausbau der weltweiten Datenzentren. Der Kabelhersteller verhandelt derzeit über langfristige Verträge mit globalen KI-Hyperscalern. Diese strategische Ausrichtung prägt bereits die ersten Zahlen für das Geschäftsjahr 2026.
Der Umsatz kletterte im ersten Quartal auf 5,22 Milliarden Euro. Das entspricht einem organischen Wachstum von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Starke Margen im Digitalgeschäft
Der Nettogewinn stieg derweil um 64 Prozent auf 246 Millionen Euro. Die Profitabilität profitierte vor allem von den Bereichen Transmission und Digital Solutions.
In diesen Segmenten lagen die operativen Margen (EBITDA) bei jeweils über 20 Prozent. Im Bereich Power Grid pendelte sich die Marge hingegen bei 12,4 Prozent ein.
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Parallel dazu gelang es dem Unternehmen, die Nettoverschuldung deutlich zu senken. Diese sank innerhalb eines Jahres von 4,88 Milliarden auf rund 3,82 Milliarden Euro. Das Management führt dies auf eine disziplinierte Kapitalallokation zurück.
Das bereinigte EBITDA von 601 Millionen Euro verfehlte die Erwartungen einiger Analysten dennoch knapp. Belastend wirkten hier vor allem negative Wechselkurseffekte in Höhe von 36 Millionen Euro.
Fokus auf KI-Infrastruktur
An der Börse tat dies der Stimmung keinen Abbruch: Die Aktie legte zuletzt um 2,65 Prozent auf 127,60 Euro zu. Seit Jahresbeginn erzielte das Papier bereits ein Plus von fast 43 Prozent. Damit nähert sich der Kurs wieder seinem Rekordhoch an.
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Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt der Vorstand seine Ziele. Das bereinigte EBITDA soll in einer Spanne von 2,62 bis 2,77 Milliarden Euro liegen.
Um die steigende Nachfrage der digitalen Infrastruktur zu bedienen, plant Prysmian eine massive Ausweitung der weltweiten Produktionskapazitäten. Das Ziel ist eine Steigerung bei Glasfaser und Kabel um 40 Prozent. Liquidität will das Management vorrangig für Zukäufe und organisches Wachstum nutzen. Aktienrückkäufe stuft das Unternehmen derzeit als zweitrangig ein.
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