Proton, Lumo

Proton Lumo: Neue KI-Projekte mit Verschlüsselung

14.01.2026 - 08:24:12

Der Schweizer Anbieter Proton erweitert seinen KI-Assistenten Lumo um verschlüsselte Projektbereiche, die Nutzerdaten vor dem Zugriff Dritter schützen und so eine Alternative zu großen Tech-Konzerne bieten.

Proton erweitert seinen KI-Assistenten Lumo um abgeschottete Arbeitsbereiche – ein direkter Angriff auf die Datensammelpraxis großer Tech-Konzerne.

Der Schweizer Anbieter Proton hat seinem datenschutzorientierten KI-Assistenten Lumo eine entscheidende Fähigkeit verpasst. Die neue Version 1.3 führt sogenannte “Projekte” ein – durchgängig verschlüsselte Arbeitsumgebungen für komplexe Aufgaben. Damit will das Unternehmen eine sichere Alternative zu den Datensammlern der Branche bieten.

Projekte: Der Kontext bleibt erhalten

Das Kernproblem vieler KI-Chats ist der fehlende Kontext. Nutzer müssen ihre Arbeit in jeder neuen Sitzung von neuem erklären. Protons Lösung: Nutzer können Chats, Dateien aus Proton Drive und spezifische Anweisungen in einem persistenten, verschlüsselten Projekt bündeln. Die KI behält so den Hintergrund für umfangreiche Vorhaben wie große Berichte, akademische Arbeiten oder strategische Planungen.

Die Funktion adressiert eine wachsende Nachfrage. Immer mehr Unternehmen wollen KI nutzen, scheuen aber die Datenschutzrisiken populärer Tools. “Projekte schaffen einen geschützten Raum für sensible berufliche Dokumente und Diskussionen”, sagt ein Branchenanalyst. Das könnte die Akzeptanz sicherer KI in professionellen Umgebungen deutlich beschleunigen.

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Verschlüsselung als Fundament

Das Herzstück der neuen Funktion ist Protons bewährte Zero-Access-Verschlüsselung. Alle Daten innerhalb eines Projekts – inklusive Chatverläufe und verlinkter Dateien – sind so verschlüsselt, dass weder Proton noch Dritte darauf zugreifen können. Das steht im krassen Gegensatz zu vielen Mainstream-KIs, die Nutzerdaten oft zum Training ihrer Modelle verwenden.

“Lumo entwickelt sich vom simplen Chatbot zum smarten Assistenten für wiederkehrende Arbeitsabläufe”, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. Der persistente Kontext wird über alle Geräte synchronisiert. Der Wechsel vom Desktop zum Smartphone verläuft nahtlos.

Gratis-Test und Premium-Modelle

Die Grundfunktion von “Projekte” steht allen Nutzern zur Verfügung. In der kostenlosen Version kann ein einziges Projekt angelegt werden. Für Power-User und Unternehmen lockt Proton mit Premium-Plänen.

Lumo Plus ermöglicht unbegrenzte Projekte, schnellere Antwortzeiten und Zugriff auf die fortschrittlichsten Sprachmodelle. Lumo Professional bringt die Premium-Features für ganze Teams – ein Angebot für Firmen, die ihre Strategie-Entwicklung und Compliance vereinfachen wollen.

Protons Strategie für private KI

Die Einführung von “Projekten” ist ein weiterer Schritt in Protons Strategie, ein komplettes Ökosystem datenschutzorientierter Dienste aufzubauen. Lumo basiert auf quelloffenen Sprachmodellen und wurde von Grund auf so designed, dass das übliche Data Harvesting der Tech-Branche unmöglich ist.

Die Nachfrage nach solchen Plattformen steigt. Immer mehr Nutzer und Unternehmen sind misstrauisch, wie große Anbieter mit ihren sensiblen Informationen umgehen. Protons konsequenter Fokus auf nutzerkontrollierte Verschlüsselung könnte sich in diesem wachsenden Marktsegment als entscheidender Wettbewerbsvorteil erweisen.

Die Aktualisierung auf Lumo 1.3 ist ab sofort verfügbar. Neue Nutzer können den Assistenten über die Proton-Website oder die mobilen Apps beziehen. In einer Zeit, in der KI immer mehr in den Alltag eindringt, wird die Wahl zwischen Privatsphäre und Produktivität zur Gretchenfrage. Proton setzt darauf, beides liefern zu können.

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