Proteinriegel, Low-Carb-Snack

Proteinriegel: Low-Carb-Snack oder teure Süßigkeit?

16.01.2026 - 07:33:12

Verbraucherschützer warnen vor vielen Proteinriegeln, die stark verarbeitet sind und oft nicht die versprochene Kohlenhydratreduktion bieten. Experten empfehlen natürliche Alternativen.

Der Markt für kohlenhydratarme Snacks boomt, doch viele Proteinriegel halten nicht, was sie versprechen. Verbraucherschützer raten zur Vorsicht und zum genauen Blick auf die Zutatenliste.

Was „Low Carb“ wirklich bedeutet

Der Begriff ist rechtlich nicht geschützt. Hersteller nutzen diese Grauzone oft aus. Zulässig ist hingegen die Angabe „kohlenhydratreduziert“. Ein Produkt darf sich nur so nennen, wenn es mindestens 30 Prozent weniger Kohlenhydrate als ein vergleichbares Standardprodukt enthält.

Viele Riegel ersetzen Haushaltszucker durch Zuckeralkohole wie Maltit oder Erythrit. Diese haben weniger Kalorien, wirken aber in größeren Mengen abführend. Ein hoher Proteingehalt macht einen Riegel also nicht automatisch zu einer kohlenhydratarmen Wahl.

Das steckt wirklich drin

Hochwertige Riegel setzen auf eine Mischung aus Milch- und Molkenprotein. Der Proteingehalt sollte für Sportler bei mindestens 20 Prozent liegen. Doch Tests zeigen immer wieder: Viele Produkte sind stark verarbeitet.

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  • Lange Zutatenlisten mit Feuchthaltemitteln und Aromen sind die Regel.
  • Ein Großteil der getesteten Riegel schneidet nur mäßig oder gar nicht empfehlenswert ab.

Ernährungsexperten raten daher zu einer einfachen Faustregel: Je kürzer und verständlicher die Zutatenliste, desto besser.

Brauchen Freizeitsportler die Riegel überhaupt?

Nach dem Training können die Snacks praktisch sein, um die Regeneration zu unterstützen. Manche Riegel mit bis zu 100 Gramm Gewicht sollen sogar als Mahlzeitenersatz dienen.

Doch für die meisten Menschen sind sie überflüssig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont, dass der tägliche Proteinbedarf leicht durch natürliche Quellen gedeckt werden kann:
* Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte
* Hülsenfrüchte und Nüsse

Kritiker sehen in den Riegeln oft nur hochverarbeitete Industrieprodukte, die eine echte Mahlzeit nicht ersetzen können.

Der Trend geht zu natürlichen Zutaten

Die Nachfrage der Verbraucher verschiebt sich. Gesucht werden nun „Better-For-You-Snacks“ mit natürlichen Inhaltsstoffen und ohne künstliche Zusätze. Dieser Wunsch treibt den Markt für vegane und biologische Proteinriegel an.

Hersteller dürften künftig noch transparenter werden und auf weniger verarbeitete Rohstoffe setzen. Für Verbraucher bleibt die wichtigste Regel: Den Riegel als das zu sehen, was er meist ist – eine Ergänzung und kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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