Primary Hydrogen: Wicheeda-Permit rückt in Q2
01.05.2026 - 19:33:24 | boerse-global.deNatürlicher Wasserstoff gilt als vielversprechender Energieträger der Zukunft. Bei Primary Hydrogen spiegelt der Aktienkurs diese Fantasie allerdings nicht wider. Nach einem massiven Wertverlust und einer drastischen Aktienzusammenlegung blicken Investoren nun nervös auf ein verzögertes Bohrprojekt in British Columbia.
Aktienzusammenlegung verpufft
Der kanadische Explorer vollzog Anfang Februar einen harten Schnitt. Das Management legte die Aktien im Verhältnis zehn zu eins zusammen, um die Kapitalstruktur zu straffen. Seitdem zirkulieren knapp fünf Millionen Papiere auf dem Markt.
Den Abwärtstrend stoppte diese Maßnahme nicht. Zuletzt schloss die Aktie bei 0,77 Kanadischen Dollar. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier damit einen Verlust von über 80 Prozent. Die Marktkapitalisierung ist auf unter fünf Millionen Dollar zusammengeschmolzen.
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Hoher Cashburn trifft auf ausstehende Genehmigungen
Die finanzielle Lage verdeutlicht den Druck auf das Management. Einem Kassenbestand von 1,69 Millionen Dollar steht ein Nettoverlust von über vier Millionen Dollar in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber. Dieser hohe Barmittelverbrauch ist für Explorationsunternehmen typisch, lässt den Spielraum für Verzögerungen aber schrumpfen.
Operativ gibt es durchaus Fortschritte. Erste Bodenproben auf den Projekten Point Rosie und Mary's Harbour in Neufundland lieferten anomale Wasserstoff-Spitzenwerte. Der eigentliche Fokus liegt jedoch auf dem Wicheeda-North-Projekt in British Columbia. Hier plant das Unternehmen sein erstes Bohrprogramm.
Warten auf grünes Licht
Der Zeitplan für dieses Vorhaben wackelt. Bereits im August 2025 reichte Primary Hydrogen den Arbeitsplan ein. Die laufenden Konsultationen mit den First Nations und Rückstände bei den Behörden verzögern den Prozess.
Ursprünglich rechnete das Management im ersten Quartal 2026 mit der Genehmigung. Inzwischen hat sich dieser Termin in das zweite Quartal verschoben. Sobald die Behörden grünes Licht geben, sollen die Bohrunternehmer anrücken. Bis dahin bleibt die ausstehende Erlaubnis der entscheidende Katalysator für die Aktie.
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