Tokyo Seimitsu, JP3571400005

Präzise bis in den Nanometer, das Accretech SURFCOM NEX sorgt für glatte Fakten in der Qualitätssicherung

17.06.2026 - 06:10:52 | ad-hoc-news.de

Das Accretech SURFCOM NEX von Tokyo Seimitsu richtet sich an Fertiger, die Oberflächenrauheit und Konturen im µm-Bereich zuverlässig messen müssen. Was die modulare Messstation im Alltag auszeichnet, wo sie glänzt und wo der Aufwand spürbar wird.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Zubehoer & Komponenten. Vor der Veroeffentlichung am 17.06.2026, 06:08 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Das Accretech SURFCOM NEX steht in vielen Messraeumen wie ein stiller Wachposten neben der Werkzeugmaschine, der mit feiner Tasterspitze ueber Werkstueckoberflaechen gleitet und winzige Riefen sichtbar macht, die das Auge nie bemerken wuerde. Wer mit der Anlage arbeitet, hoert das leise Surren der Achsen, sieht auf dem Monitor in Echtzeit, wie Rauheitsprofile und Konturen entstehen, und spuert schnell, wie sehr ein zuverlaessiges Oberflaechenmessgeraet uerber Ausschuss oder Freigabe entscheidet.

Vertiefen & einordnen

Alle Zahlen und Hintergruende zur Tokyo Seimitsu-Aktie

Wer sich fuer das SURFCOM NEX interessiert, landet schnell bei der Frage, wie sich der Hersteller Tokyo Seimitsu im Maerkte- und Aktienkontext positioniert.

Was das SURFCOM NEX misst

Das SURFCOM NEX ist eine modulare Messplattform fuer Oberflaechenrauheit und Konturen, die Tokyo Seimitsu unter seiner Metrology-Marke Accretech anbietet. Im Kern kombiniert das System eine hochaufloesende vertikale Achse, einen feinfuelligen Taster und eine stabile Granitsaeule, um Rauheiten im Nanometerbereich und Konturen im Mikrometerbereich reproduzierbar zu erfassen.

Viele Varianten des Systems sind darauf ausgelegt, sowohl klassische Rauheitskennwerte wie Ra, Rz oder Rq als auch komplexe Form- und Konturmessungen in einem Durchlauf zu ermitteln. In der Praxis bedeutet das: Die Bedienerin spannt ein Wellen- oder Frasteil ein, faehrt den Taster einmal ueber die definierte Strecke und erhaelt anschließend sowohl das Rauheitsprofil als auch Winkel, Radien oder Schultern in einem Report.

Modularer Aufbau fuer unterschiedliche Teile

Tokyo Seimitsu bietet das SURFCOM NEX in mehreren Konfigurationen an, etwa als reines Rauheitsmessgeraet, als Kombisystem fuer Rauheit und Kontur oder als Variante mit besonders langem Verfahrweg fuer groessere Bauteile. Gemeinsam ist allen Versionen, dass sie sich ueber unterschiedliche Tasterarme und Aufnahmen an die Geometrie der Werkstuecke anpassen lassen.

In vielen Fertigungen steht die Anlage zusaetzlich in einer klimatisierten Messumgebung, um thermische Einfluesse zu minimieren. Wer direkt an der Linie messen will, entscheidet sich haeufig fuer robustere Stative und Spannmittel, nimmt dafuer aber eine etwas aufwendigere Justage der Werkstuecke in Kauf.

Software und Bediengefuehl im Alltag

Herzstueck des Gefuehls beim Arbeiten mit dem SURFCOM NEX ist die Softwareoberflaeche, die Messprogramme verwaltet, Toleranzen hinterlegt und Reports erzeugt. Sie fuehlt sich im ersten Moment eher technisch als verspielt an, was in der Qualitaetssicherung aber meist als Vorteil empfunden wird, weil Menues klar strukturiert sind und tiefer gehende Analysefunktionen nicht versteckt werden.

Im Alltag entsteht eine Mischung aus Routine und Konzentration: Standardprogramme fuer Serienbauteile laufen fast im Schlaf, waehrend Sonderteile den Messtechniker zwingen, mit der Maus exakt Messstrecken zu definieren, neue Referenzen einzurichten und Grenzwerte mit dem Konstrukteur abzustimmen. Wer von einfacheren Rauheitsmessern kommt, muss sich auf hoehere Komplexitaet einlassen, erhaelt dafuer aber deutlich umfassendere Daten.

Stärken in Präzision und Reproduzierbarkeit

Die besondere Staerke des SURFCOM NEX liegt in der Verbindung aus vertikaler Aufloesung und mechanischer Steifigkeit, die zusammen fuer reproduzierbare Ergebnisse sorgen, selbst wenn sich die Bediener abwechseln. In vielen Fertigungen ist genau diese Reproduzierbarkeit entscheidend, um Grenzlagen bei funktionalen Oberflaechen kontrollieren zu koennen, etwa bei Dichtflaechen oder Laufbahnen von Lagern.

Hinzu kommt, dass das System darauf ausgelegt ist, über Jahre hinweg stabil zu arbeiten, solange Kalibrierstandards regelmaessig eingesetzt und Achsen gewartet werden. Das fuehrt dazu, dass die Maschine im Messraum oft als eine Art „ruhiger Pol“ wahrgenommen wird: Sie steht, summt, misst, waehrend um sie herum Fertigungslinien in wechselnden Takten laufen.

Wo Aufwand und Grenzen spürbar werden

Nicht zu ueberhoeren ist allerdings der Aufwand, der mit einem so leistungsfaehigen Messsystem einhergeht. Wer die Moeglichkeiten der Software voll ausreizen will, braucht Schulung und Zeit, um eigene Makros, Berichtslayouts und Toleranzkataloge aufzubauen. Ohne diese Anpassung bleibt ein Teil des Potenzials im Alltag ungenutzt.

Grenzen zeigt das SURFCOM NEX dort, wo extrem grobe Werkstuecke, sehr raue Gussteile oder stark kontaminierte Oberflaechen ins Spiel kommen. Hier kann der feine Taster an seine Grenzen stossen oder muss vor der Messung aufwendig gereinigt werden, weil Schmutzpartikel das Ergebnis verfälschen wuerden.

Marktposition und Unternehmenskontext

Tokyo Seimitsu tritt mit dem Accretech-Portfolio gegen andere etablierte Metrologie-Anbieter an, die ebenfalls modular aufgebaute Oberflaechen- und Konturmessgeraete anbieten. Im japanischen und asiatischen Raum hat das Unternehmen dabei eine starke Stellung, waehrend in Europa und Nordamerika haeufig hausratsgleiche Marken aus Deutschland oder den USA bekannt sind.

Im Ergebnis zeigt sich: Wer schon in anderen Bereichen auf Tokyo Seimitsu setzt, etwa bei Koordinatenmessgeraeten oder Wafer-Probern, integriert das SURFCOM NEX oft nahtlos in bestehende Messkonzepte. Neue Kunden schauen dagegen sehr genau auf Serviceverfuegbarkeit, Trainingsangebote und die Integration in vorhandene QS-Softwarelandschaften, bevor sie sich fuer einen so zentralen Baustein der Qualitaetssicherung entscheiden.

Einordnung und Blick auf die Aktie

Tokyo Seimitsu zaehlt mit seiner Metrology- und Halbleiterausrüstung zu den Praezisionstechnik-Anbietern, deren Produkte selten in der Oeffentlichkeit stehen, aber in vielen Fertigungs- und Testketten eine zentrale Rolle spielen. Fuer Anleger ist dabei interessant, dass die Aktie von Tokyo Seimitsu (JP3571400005) an der Tokioter Boerse gehandelt wird, womit Kurs und Bewertung stark von der industriellen Nachfrage in Japan und Asien gepraegt sind.

Kerndaten zum Accretech SURFCOM NEX

  • Produkt: Accretech SURFCOM NEX
  • Hersteller: Tokyo Seimitsu Co., Ltd.
  • Kategorie: Zubehoer / Mess- und Prueftechnik
  • Markteinfuehrung: mehrere Varianten schrittweise seit Mitte der 2010er-Jahre
  • UVP / Preis: stark konfigurationsabhaengig, im Bereich mehrerer zehntausend Euro
  • Verfuegbarkeit: vor allem ueber Fachhandel und Direktvertrieb in Japan, Asien und internationalen Industriemaerkten
  • Zielgruppe: Qualitaetssicherung in Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie, Praezisionsteilefertigung und aehnlichen Branchen
  • Besonderheit / USP: modulare Plattform fuer kombinierte Rauheits- und Konturmessung mit hoher vertikaler Aufloesung und flexiblen Tasterkonfigurationen

Mehr Eindruecke zum Accretech SURFCOM NEX

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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