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PPL Corp Aktie: Milliarden-Emission

23.02.2026 - 13:45:20 | boerse-global.de

Der US-Versorger PPL Corp plant eine Eigenkapitalemission im Volumen von bis zu 1,15 Milliarden Dollar, um kurzfristige Schulden zu tilgen. Die Finanzierung erfolgt über strukturierte Corporate Units.

PPL Corp greift tief in die Tasche der Anleger. Der US-Versorger plant ein öffentliches Angebot von Eigenkapitaleinheiten im Wert von 1 Milliarde Dollar. Die Konstruktion ist komplex: 20 Millionen sogenannte Corporate Units zu je 50 Dollar, die einen Vertrag zum künftigen Aktienkauf und Anteile an nachrangigen Anleihen bündeln.

Die Banken J.P. Morgan, Bank of America, Morgan Stanley und RBC Capital Markets koordinieren die Emission. Eine Mehrzuteilungsoption über weitere 3 Millionen Einheiten könnte das Volumen auf 1,15 Milliarden Dollar erhöhen. Die Notierung an der New York Stock Exchange soll innerhalb von 30 Tagen erfolgen.

Schuldenlast im Fokus

Der Mittelzufluss soll primär kurzfristige Verbindlichkeiten tilgen. Eine Schwachstelle, die nicht von der Hand zu weisen ist: Die kurzfristigen Verpflichtungen des Konzerns übersteigen dessen liquide Mittel. Bei einer Verschuldungsquote von 1,3 bewegt sich PPL Corp im üblichen Rahmen für Versorgungsunternehmen – komfortabel ist die Lage dennoch nicht.

Das Unternehmen aus Allentown versorgt 3,6 Millionen Kunden in Pennsylvania und Kentucky mit Strom und Gas. Die Basis ist solide, doch große Sprünge lassen sich im regulierten Versorgungsgeschäft kaum erwarten.

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Dividende als Trostpflaster

Immerhin: PPL Corp zahlt seit 55 Jahren ununterbrochen Dividende. Die aktuelle Rendite liegt bei 2,91 Prozent – angesichts der Kapitalerhöhung ein relevanter Aspekt für Einkommensinvestoren. Denn mehr ausstehende Aktien bedeuten künftig auch eine breitere Verteilung der Ausschüttungen.

Die Aktie notierte zuletzt bei 37,44 Dollar. Analysten sehen den fairen Wert allerdings niedriger – ein Hinweis darauf, dass die Bewertung bereits ambitioniert ist. Die Kapitalerhöhung dürfte kurzfristig für Verwässerungsdruck sorgen, auch wenn die endgültige Aktienausgabe erst später erfolgt.

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