PowerToys testet revolutionäre Dock-Funktion für Windows 11
07.02.2026 - 08:32:12Microsoft erprobt eine frei platzierbare Dock-Leiste für Windows 11 – ein direkter Angriff auf die starre Taskbar des Systems. Das experimentelle Feature im Open-Source-Toolkit PowerToys könnte die Desktop-Interaktion grundlegend verändern.
Antwort auf jahrelange Nutzerkritik
Seit dem Start von Windows 11 beklagen Power-User die Unbeweglichkeit der Taskbar. Anders als in früheren Windows-Versionen lässt sie sich nicht mehr an andere Bildschirmränder verschieben. Genau hier setzt das neue Command Palette Dock an: Es fungiert als sekundäre, dauerhaft sichtbare Leiste, die an allen vier Bildschirmkanten positioniert werden kann. Damit reagiert Microsoft endlich auf eine der hartnäckigsten Forderungen seiner technikaffinen Community.
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Die Entwicklung findet nicht im Kern-Betriebssystem statt, sondern im beliebten PowerToys-Ökosystem. Dieses Toolkit mit über 25 Werkzeugen dient Microsoft seit Jahren als Testumgebung für experimentelle Funktionen. Das Dock befindet sich in einer frühen Testphase, Feedback wird aktiv über GitHub eingeholt.
Mehr als nur ein App-Starter
Was macht dieses Dock so besonders? Es ist kein simpler App-Launcher, sondern ein dynamisches Kontrollzentrum. Die Leiste gliedert sich in drei Bereiche – Start, Mitte und Ende – für organisierte Widgets und Tools. In ersten Konzepten zeigt sie Echtzeit-Informationen zu Systemressourcen wie CPU, GPU und Arbeitsspeicher. Auch Netzwerkauslastung, Akkustatus und Media-Player-Steuerungen sind möglich.
Der Clou: Das Dock baut auf der Architektur der modernisierten Command Palette auf, dem Nachfolger des beliebten PowerToys Run. Dadurch sind Hunderte bestehende Erweiterungen sofort kompatibel. Wird ein Tool aus dem Dock gestartet, öffnet es sich im gewohnten Flyout-Fenster. Für Entwickler bedeutet das minimalen Anpassungsaufwand.
Windows holt im UI-Vergleich auf
Mit diesem Schritt nähert sich Windows 11 anderen Betriebssystemen an. Sowohl macOS als auch viele Linux-Distributionen bieten seit Jahren ähnliche Dock-Funktionen. Microsofts Ansatz geht jedoch weiter: Durch die tiefe PowerToys-Integration wird aus einer einfache Startleiste eine erweiterbare Kommandozentrale.
Aktuell ist das Feature nur für Entwickler zugänglich, die den Code aus speziellen GitHub-Branches kompilieren können. Ob es jemals den Weg in stabile PowerToys-Versionen findet, hängt vom Feedback der Testphase ab. Sollte sich das Dock bewähren, könnte es Millionen Windows-Nutzern eine völlig neue Desktop-Freiheit bieten – und beweisen, dass Microsoft seine Power-User doch noch ernst nimmt.


