PowerPoint Agent Mode: KI bearbeitet jetzt Präsentationen per Chat
07.02.2026 - 19:24:12Microsoft stattet PowerPoint mit einem intelligenten KI-Assistenten aus, der Slides auf Sprachbefehl hin überarbeitet. Das Feature „Agent Mode“ verwandelt den Copilot vom reinen Textgenerator in einen interaktiven Redakteur und markiert einen strategischen Schwenk im Wettlauf um die produktivste Büro-KI.
Vom Generator zum interaktiven Redakteur
Der neue Agent Mode für PowerPoint soll Nutzern ermöglichen, Präsentationen per Konversation zu verfeinern. Einfache Chat-Befehle wie „Fasse diese Daten in einer Tabelle zusammen“ oder „Passe die Folien für ein Fachpublikum an“ genügen. Die KI führt dann mehrstufige Bearbeitungsschritte aus – und hält sich dabei an das bestehende Layout und Corporate Design. Das Feature befindet sich laut Microsoft-Planung in aktiver Entwicklung und soll noch im Februar 2026 für Web-Nutzer mit entsprechender Copilot-Lizenz starten.
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Die Neuerung ist Teil einer größeren KI-Offensive von Microsoft in diesem Monat. Ziel ist es, die künstliche Intelligenz tiefer in den Arbeitsalltag zu integrieren. Der Copilot soll so vom einmaligen Helfer zum durchgängigen Begleiter bei kreativen und redaktionellen Prozessen werden. Zugriffe auf Unternehmensdaten sollen sicherstellen, dass die KI stets mit aktuellen Informationen arbeitet.
Schlagabtausch der KI-Giganten
Microsofts Vorstoß bleibt nicht unbeantwortet. Erst diese Woche zog der KI-Konkurrent Anthropic mit einer direkten Herausforderung nach. Das Unternehmen kündigte am 5. Februar 2026 „Claude in PowerPoint“ als Teil seines neuen Opus-4.6-Modells an. Auch dieses Tool erlaubt es, Präsentationen per natürlicher Sprache zu erstellen und zu bearbeiten.
Der Clou: Anthropics KI soll echte, editierbare PowerPoint-Objekte erzeugen – und nicht nur statische Bilder. Auch hier liegt der Fokus auf der Einhaltung firmeneigener Vorlagen und Markenrichtlinien. Die parallelen Ankündigungen zeigen, wie heiß der Wettbewerb um die Vorherrschaft in der digitalen Arbeitswelt läuft. Beide Tech-Riesen setzen klar auf praktische, workflow-integrierte Werkzeuge.
Der Trend zur operativen KI
Features wie der Agent Mode spiegeln einen Branchentrend wider: weg von generativen Assistenten, hin zu operativen KI-Schichten. Diese Systeme sollen geführte, mehrstufige Aufgaben übernehmen können, statt nur auf einzelne Prompts zu reagieren. Für PowerPoint bedeutet das eine fundamentale Veränderung. Nutzer geben künftig konzeptionelle Anweisungen, statt Objekte manuell zu verschieben.
Weitere Updates im Februar 2026 unterstützen diesen Wandel. So sollen in Word, Excel und PowerPoint zitierte Dateien direkt im Chat-Fenster geöffnet werden können. Integrationen mit Plattformen wie Adobe Experience Manager sollen zudem den Zugriff auf firmeneigene Bildbibliotheken ermöglichen. Das Ziel: maximale Markenkonsistenz bei KI-generierten Inhalten.
Die Entwicklung geht klar in Richtung eines intelligenteren, stärker vernetzten digitalen Arbeitsplatzes. Der Fokus verschiebt sich von der Mechanik des Slide-Designs hin zur strategischen Erzählung. Und der Wettbewerb zwischen Microsoft Copilot und Herausforderern wie Claude dürfte diese Innovationen weiter beschleunigen.
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