Post-Holiday-Syndrom: So verlängern Sie den Urlaubsglück-Effekt
04.02.2026 - 15:42:12Die Rückkehr aus dem Urlaub stürzt viele direkt zurück in den Alltagsstress. Doch mit der richtigen Strategie lässt sich das Urlaubsglück bewahren und das Stimmungstief nach der Reise vermeiden. Psychologen und Arbeitsforscher haben konkrete Tipps.
Warum der Urlaubs-Blues so viele trifft
Das sogenannte Post-Holiday-Syndrom ist ein weit verbreitetes Stimmungstief. Es entsteht durch den brutalen Kontrast zwischen Urlaubsfreiheit und Alltagsroutine. Die positiven Effekte wie Stressabbau und besseres Wohlbefinden schwinden bei den meisten Menschen innerhalb der ersten vier Wochen.
Arbeitspsychologen sehen den Grund in der schnellen Rückkehr zu denselben Stressfaktoren. Das niedergeschlagene Gefühl verschwindet normalerweise nach einigen Tagen von selbst. Hält es länger als zwei Wochen an, könnte es auf ein tieferliegendes Problem hindeuten.
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Der cleverste Trick beginnt vor der Abreise
Die beste Vorbeugung startet lange vor dem Urlaub. Wer seinen Arbeitsplatz organisiert hinterlässt, vermeidet den gefürchteten Aufgaben-Berg bei der Rückkehr. Experten raten zu zwei simplen, aber wirkungsvollen Maßnahmen:
- Puffer einplanen: Nicht bis zum letzten Tag arbeiten und auch nicht direkt am Tag nach der Ankunft wieder ins Büro gehen.
- Mentale Distanz schaffen: Im Urlaub bewusst abschalten. Laut einer YouGov-Studie fällt das zwei Dritteln der deutschen Büroangestellten schwer.
Ein oder zwei zusätzliche freie Tage zu Hause helfen, in Ruhe anzukommen und sich mental auf den Job vorzubereiten.
Urlaubsfeeling im Alltag einfangen
Der Schlüssel liegt darin, positive Urlaubselemente in den Alltag zu integrieren. Das gelingt durch kleine Rituale und eine bewusste Gestaltung der Freizeit.
Statt in alte Muster zu verfallen, können „Mikroabenteuer“ neue Impulse geben: Ein unbekanntes Viertel erkunden, ein spezielles Restaurant testen oder einen See in der Umgebung besuchen. Auch das Betrachten von Urlaubsfotos oder das Kochen eines landestypischen Gerichts weckt schöne Erinnerungen.
Entspannungstechniken wie kurze Achtsamkeitsübungen helfen, das im Urlaub trainierte gelassenere Mindset zu bewahren. Es geht darum, sich auch im Alltag bewusst Zeit für Freude und soziale Kontakte zu nehmen.
Trend: Lieber mehrere kurze Pausen
Die Forschung empfiehlt einen Paradigmenwechsel: Statt eines langen Jahresurlaubs sind mehrere kürzere Auszeiten effektiver. Der optimale Erholungseffekt stellt sich Studien zufolge bereits nach sieben bis zehn Tagen ein.
Kurzurlaube von vier bis zehn Tagen laden die „mentalen Batterien“ regelmäßiger auf und beugen dem Post-Holiday-Syndrom so besser vor. Die Fähigkeit, bewusste Erholung in den Alltag zu integrieren, wird zum entscheidenden Faktor für langfristiges Wohlbefinden.
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