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Porsche Holding Aktie: 1,3 Mrd. Abschreibung auf Volkswagen

17.05.2026 - 13:58:03 | boerse-global.de

Hohe Abschreibungen auf die VW-Beteiligung bescheren der Porsche Holding einen Milliardenverlust im ersten Quartal 2026.

Porsche Holding Aktie: 1,3 Mrd. Abschreibung auf Volkswagen - Foto: über boerse-global.de
Porsche Holding Aktie: 1,3 Mrd. Abschreibung auf Volkswagen - Foto: über boerse-global.de

Ein Milliardenverlust im ersten Quartal und eine gekürzte Dividende belasten die Porsche Automobil Holding SE. Während das operative Geschäft profitabel bleibt, zwingen hohe Abschreibungen auf die Volkswagen-Beteiligung das Management zum Umdenken. Die kommenden Tage dürften zeigen, wie radikal der Umbau der Kernbeteiligungen ausfällt.

Der Vorstand schlägt für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende von 1,51 Euro je Vorzugsaktie vor. Im Vorjahr erhielten Anleger noch 1,91 Euro. Die Kürzung soll den Schuldenabbau beschleunigen und die Eigenfinanzierung stärken.

An der Börse spiegelt sich der Druck deutlich wider. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn 22 Prozent an Wert. Mit einem RSI-Wert von 15,5 gilt das Papier technisch als massiv überverkauft.

Milliardenabschreibung auf Volkswagen

Ein Nettoverlust von 923 Millionen Euro prägt die Bilanz des ersten Quartals 2026. Hauptursache ist eine unbare Abschreibung in Höhe von 1,3 Milliarden Euro auf den Buchwert der Volkswagen-Beteiligung. Ohne diesen Sondereffekt lag das Konzernergebnis bei 382 Millionen Euro.

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Dieser bereinigte Gewinn markiert einen Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hans Dieter Pötsch fordert nun ein Umdenken bei den Strukturen von Volkswagen und der Porsche AG. Er will die traditionellen Rahmenbedingungen an die veränderten Marktbedingungen anpassen.

Parallel dazu treibt die Holding ihre Diversifizierung voran. Der Verkauf der Anteile am Halbleiter-Startup Celestial AI brachte rund 60 Millionen Euro ein. Weitere 100 Millionen Euro flossen kürzlich in einen auf Verteidigung spezialisierten Venture-Fonds.

Finanzierung und externe Risiken

Im März sicherte sich das Unternehmen frisches Kapital durch ein Schuldscheindarlehen über 700 Millionen Euro. Indes trüben externe Risiken den Ausblick. Geplante US-Importzölle von 25 Prozent auf europäische Fahrzeuge sind in der aktuellen Prognose noch nicht berücksichtigt.

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Für das Gesamtjahr 2026 peilt die Porsche Holding ein bereinigtes Konzernergebnis zwischen 1,5 und 3,5 Milliarden Euro an. Die Nettoverschuldung soll bis zum Jahresende auf maximal 5,2 Milliarden Euro sinken.

Auf der Hauptversammlung im Juni entscheiden die Aktionäre final über den Dividendenvorschlag. Dort steht auch die strategische Neuausrichtung zur Abstimmung.

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