Porsche AG Aktie: Drei Töchter gestrichen
09.05.2026 - 10:53:52 | boerse-global.dePorsche zieht die Konsequenzen aus einer ehrgeizigen Diversifikationsstrategie, die sich nicht ausgezahlt hat. Gleich drei Tochtergesellschaften werden geschlossen — und mehr als 500 Mitarbeiter verlieren ihre Stellen.
Cellforce, eBike, Cetitec: Das Ende dreier Wetten
Die Cellforce Group, einst als Joint Venture mit Customcells zur Entwicklung von Hochleistungs-Batteriezellen gegründet, wird abgewickelt. Rund 50 Mitarbeiter am Standort Kirchentellinsfurt sind betroffen. Die Begründung ist eindeutig: Mit einer technologieoffenen Antriebsstrategie — also dem Bekenntnis, nicht ausschließlich auf reine Elektromobilität zu setzen — gibt es für eine spezialisierte Batteriezell-Tochter schlicht keine tragfähige Zukunft mehr.
Deutlich größer ist der Einschnitt bei Porsche eBike Performance. Das Joint Venture in Ottobrunn und Zagreb, das leistungsstarke E-Bike-Antriebssysteme entwickeln und vermarkten sollte, scheitert an veränderten Marktbedingungen. 350 Mitarbeiter verlieren hier ihre Arbeitsplätze. Und schließlich trifft es die Cetitec GmbH in Pforzheim: Die auf Datenkommunikations-Software spezialisierte Tochter — die auch für den gesamten Volkswagen-Konzern tätig war — wird ebenfalls eingestellt. Rund 90 Stellen fallen weg, davon 60 in Deutschland und 30 in Kroatien.
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Radikale Rückbesinnung
CEO Michael Leiters benennt den Kurs unmissverständlich: Porsche müsse sich wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren — dies sei die Grundlage jeder erfolgreichen Neuausrichtung, auch wenn es schmerzhafte Einschnitte erfordere.
Die Maßnahmen reihen sich ein in eine Serie strategischer Kehrtwenden. Erst kürzlich hatte Porsche den Rückzug aus dem Bugatti-Rimac-Engagement angekündigt. Das Muster ist klar: Was in den Jahren des Elektro-Booms als Zukunftsinvestition galt, wird jetzt konsequent zurückgebaut. Cellforce-Betriebsrat und Belegschaft bei Cetitec stehen vor Verhandlungen über die genauen Modalitäten der Schließungen.
Für Anleger signalisiert die Häufung dieser Einschnitte, dass der Stuttgarter Sportwagenbauer seine Bereinigung noch nicht abgeschlossen hat — aber zumindest weiß, wohin die Reise gehen soll.
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