Polestar, Bruttomarge

Polestar: Bruttomarge fällt auf minus 3,2 Prozent

09.05.2026 - 10:33:56 | boerse-global.de

Trotz Rekordabsatz rutscht Polestar mit der Bruttomarge ins Minus. Kapitalspritzen von Geely und Volvo sichern die Liquidität.

Polestar: Bruttomarge fällt auf minus 3,2 Prozent - Foto: über boerse-global.de
Polestar: Bruttomarge fällt auf minus 3,2 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Rekordauslieferungen treffen auf tiefrote Zahlen. Polestar steigerte die Fahrzeugübergaben im ersten Quartal 2026 um sieben Prozent auf 13.126 Einheiten. Der Umsatz stagnierte parallel dazu bei rund 633 Millionen US-Dollar.

Die Profitabilität bereitet Sorgen. Der Nettoverlust weitete sich auf 383 Millionen US-Dollar aus. Ein Jahr zuvor lag das Minus noch bei 166 Millionen US-Dollar. Hohe Kosten für Marketing und Vertrieb sowie gestiegene Personalausgaben drückten auf das Ergebnis.

Besonders die Bruttomarge enttäuscht. Sie rutschte mit minus 3,2 Prozent deutlich ins Negative. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei positiven 10,3 Prozent. Sinkende Erlöse aus CO2-Zertifikaten belasteten die Bilanz zusätzlich.

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Frisches Kapital sichert den Betrieb

Die Cash-Reserven schrumpften bis Ende März auf 676 Millionen US-Dollar. Ein deutlicher Rückgang gegenüber den 1,16 Milliarden US-Dollar zum Jahreswechsel. Polestar sicherte sich deshalb 700 Millionen US-Dollar an frischem Eigenkapital.

Die Großaktionäre Geely und Volvo Cars stützen den Kurs. Sie wandelten Schulden von 639 Millionen US-Dollar in Eigenkapital um. Indes verlängerte Volvo die Laufzeit eines hohen Millionenkredits bis ins Jahr 2031.

Fokus auf neue Modelle

Das Management setzt auf Expansion. In der zweiten Jahreshälfte 2026 soll eine neue Modellvariante erscheinen. Der Nachfolger des Polestar 2 folgt 2027. Das Unternehmen weitete sein Vertriebsnetz bereits auf 230 Standorte aus.

Im Juli folgen die Auslieferungszahlen für das zweite Quartal. Diese Daten markieren den nächsten wichtigen Termin für die Bewertung der neuen Modellstrategie.

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