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POET Technologies: Redomicile-Abstimmung am 26. Juni

27.04.2026 - 05:25:10 | boerse-global.de

Trotz schwerer Vorwürfe von Leerverkäufern erreicht die POET-Aktie ein neues 52-Wochen-Hoch. Das Management wehrt sich und plant den Umzug in die USA.

POET Technologies: Redomicile-Abstimmung am 26. Juni - Foto: über boerse-global.de
POET Technologies: Redomicile-Abstimmung am 26. Juni - Foto: über boerse-global.de

Leerverkäufer greifen an, der Aktienkurs explodiert. Bei POET Technologies klaffen die Vorwürfe von Wolfpack Research und die Reaktion der Börse extrem weit auseinander. Der Spezialist für optische Verbindungen hat eine der turbulentesten Wochen seiner Geschichte hinter sich.

Mitte April veröffentlichte Wolfpack Research einen scharfen Short-Report. Die Leerverkäufer warfen dem Unternehmen vor, lediglich eine Aktienpromotion zu sein. Seit 2020 habe POET bei sieben strategischen Neuausrichtungen gerade einmal 2,3 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt. Das Hauptargument der Kritiker: Der Status als ausländische Investmentgesellschaft (PFIC) werde für US-Aktionäre zum steuerlichen Albtraum.

Die Antwort des Marktes fiel eindeutig aus. Nach einem kurzen anfänglichen Kursrutsch drehte das Papier massiv ins Plus. Allein in den vergangenen sieben Tagen schoss der Kurs um mehr als 76 Prozent in die Höhe. Am Freitag schloss die Aktie auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 12,86 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein massiver Gewinn von rund 185 Prozent auf der Kurstafel.

Finanzchef wehrt sich gegen Vorwürfe

Das Management ließ die Attacke nicht unkommentiert. Finanzchef Thomas Mika bezeichnete die Steuerwarnung in einem Interview als völlig haltlos. Da sich das Unternehmen in der Verlustzone befinde, gebe es für US-Aktionäre aktuell nichts zu versteuern.

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Mika verwies stattdessen auf das operative Geschäft und einen Produktionsauftrag über fünf Millionen US-Dollar für optische 800G-Engines. Ergänzend lägen Rechnungen von Celestial AI vor — einem Unternehmen, das kürzlich von Marvell Technology übernommen wurde. Wolfpack Research hielt dagegen und warf dem Management vor, seit Jahren Meilensteine zu verfehlen.

Umzug in die USA geplant

Um die strukturellen Bedenken dauerhaft auszuräumen, plant der Verwaltungsrat einen weitreichenden Schritt. POET Technologies soll seinen Hauptsitz in die USA verlegen. Dieser geplante Umzug würde die Einstufung als ausländische Investmentgesellschaft für die kommenden Jahre beenden. Sofern die Aktionäre zustimmen müssen, steht das Thema am 26. Juni 2026 auf der Agenda der Hauptversammlung.

Finanziell ist das Unternehmen für die nächste Phase gerüstet. Nach einer Kapitalbeschaffung von 375 Millionen US-Dollar meldete POET zuletzt liquide Mittel in Höhe von 430 Millionen US-Dollar. Bei einer geschätzten jährlichen Cash-Burn-Rate von 40 bis 50 Millionen US-Dollar reicht das Kapital für mehrere Jahre.

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Jetzt muss die operative Umsetzung folgen. Das Management plant, im laufenden Jahr mehr als 30.000 optische Engines auszuliefern und die Produktion in Malaysia hochzufahren. Ob die aktuelle Bewertung gerechtfertigt ist, entscheidet sich an den tatsächlichen Auslieferungen und Margen der kommenden Monate. Der nächste konkrete Termin für Investoren ist die Hauptversammlung am 26. Juni, bei der die Weichen für die US-Sitzverlegung gestellt werden.

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