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POET Technologies: Marvell storniert Celestial-Aufträge

27.04.2026 - 18:36:56 | boerse-global.de

Marvell Semiconductor beendet alle Kaufaufträge für Celestial AI und wirft POET einen Vertraulichkeitsbruch vor. Die Aktie bricht massiv ein.

POET Technologies: Marvell storniert Celestial-Aufträge - Foto: über boerse-global.de
POET Technologies: Marvell storniert Celestial-Aufträge - Foto: über boerse-global.de

Drei Tage nach einer der spektakulärsten Kursrallys des Jahres steht POET Technologies vor den Trümmern seines wichtigsten Wachstumsnarrativs. Marvell Semiconductor hat sämtliche Kaufaufträge im Zusammenhang mit Celestial AI storniert — und begründet den Schritt mit einem angeblichen Vertraulichkeitsbruch durch POET selbst.

Die schriftliche Kündigung datiert vom 23. April 2026. Marvell wirft POET vor, sensible Informationen zu Bestellungen und Lieferdetails entgegen bestehender Vertraulichkeitspflichten öffentlich gemacht zu haben. Betroffen sind alle Kaufaufträge, einschließlich der ersten Produktionseinheiten, die POET bereits im April 2023 bekannt gegeben hatte.

Der Katalysator dreht sich um

Das Timing trifft POET ins Mark. Genau diese Celestial-AI-Verbindung hatte die Aktie in der Vorwoche um rund 76 Prozent nach oben getrieben — befeuert von intensivem Retail-Interesse auf Plattformen wie Reddit. Am Montag brach der Kurs um mehr als 40 Prozent auf rund 9 Dollar ein.

Die Ironie ist kaum zu übersehen: Die Offenlegung, die den Kurs beflügelte, ist nun offenbar genau der Grund für die Kündigung.

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Was bleibt

POET versucht gegenzusteuern. Das Unternehmen verweist auf einen separaten Auftrag eines anderen Technologieunternehmens im Wert von rund 5 Millionen Dollar und betont, weiter an seinen strategischen Prioritäten im KI- und optischen Netzwerkmarkt festzuhalten.

Wie viel Umsatz durch die gestrichenen Marvell-Aufträge konkret wegfällt, lässt POET offen. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von gerade einmal 341.000 Dollar bei einem Nettoverlust von 42,7 Millionen Dollar — die Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen ist damit offensichtlich.

Rechtliche Dimension unklar

Ob POET die Vorwürfe anfechten oder rechtliche Schritte einleiten wird, ließ das Unternehmen offen. In der Mitteilung räumte POET ein, dass keine Garantie besteht, die Geschäftsbeziehung mit Marvell wiederherstellen zu können. Weitere Offenlegungen dürften folgen — die Frage, wer die Vertraulichkeitspflichten tatsächlich verletzt hat, ist bislang ungeklärt.

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Trotz des heutigen Einbruchs notierte POET vor dem Selloff noch immer rund 138 Prozent über dem Jahresanfangsniveau. Wie viel davon nach Abschluss der rechtlichen Klärung Bestand hat, hängt maßgeblich davon ab, ob POET den Marvell-Vorwurf entkräften kann.

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