POET Technologies Aktie: 14 Prozent Sprung auf 10,95 Dollar
10.05.2026 - 09:54:03 | boerse-global.deEin geplatzter Großauftrag, drohende Klagen und ein plötzlicher Kurssprung. Bei POET Technologies erleben Anleger derzeit extreme Ausschläge. Nach einem dramatischen Absturz Ende April griffen Käufer am Freitag wieder massiv zu. Die Aktie des Photonik-Spezialisten schoss bei extrem hohem Handelsvolumen um gut 14 Prozent auf 10,95 US-Dollar nach oben.
Der Marvell-Schock und juristische Folgen
Die jüngste Volatilität geht auf ein Beben im vergangenen Monat zurück. Marvell Semiconductor stornierte nach der Übernahme von Celestial AI sämtliche bestehenden Aufträge für POET. Marvell warf dem Unternehmen laut SEC-Dokumenten vor, Vertraulichkeitsvereinbarungen durch die Offenlegung von Lieferdetails verletzt zu haben. Daraufhin brach der Aktienkurs am 27. April um 47 Prozent ein.
Inzwischen formiert sich rechtlicher Widerstand. Mehrere Kanzleien bereiten Sammelklagen gegen CEO Suresh Venkatesan und CFO Thomas Mika vor. Investoren haben bis zum 29. Juni Zeit, sich als Hauptkläger zu registrieren.
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Neuer Fokus auf Asien
Ohne das Celestial-AI-Geschäft rücken andere Projekte in den Vordergrund. Im März vereinbarte POET eine strategische Partnerschaft mit dem taiwanischen Konzern LITEON Technology. Gemeinsam wollen die Unternehmen optische Kommunikationsmodule der nächsten Generation entwickeln. Erste Prototypen sollen Ende 2026 fertig sein, die Massenproduktion ist für das Folgejahr geplant.
Parallel dazu baut das Management die Fertigungskapazitäten in Malaysia aus. Im Sommer soll dort die Hochvolumenproduktion für Lichtquellen und 800G-Optik-Engines anlaufen. Das Unternehmen rechnet für das laufende Jahr mit der Auslieferung von über 30.000 Einheiten. Finanziell ist der Hochlauf vorerst abgesichert. Die Bilanz wies zuletzt liquide Mittel von rund 40 Millionen US-Dollar bei geringer Schuldenlast aus.
Quartalszahlen als nächster Katalysator
Am 20. Mai legt POET Technologies die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Analysten erwarten einen Verlust von 0,04 US-Dollar je Aktie bei einem minimalen Umsatz von 0,25 Millionen US-Dollar. Neben den reinen Finanzkennzahlen rücken zwei Themen in den Fokus: Konkrete Aussagen des Managements zu neuen Kundenaufträgen sowie der geplante Umzug des Unternehmenssitzes in die USA.
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