POET, Lumilens-Vertrag

POET: Lumilens-Vertrag auf 500 Millionen

18.05.2026 - 21:44:05 | boerse-global.de

POET Technologies plant eine Kapitalerhöhung über 400 Millionen Dollar für den Ausbau der optischen KI-Infrastruktur, was zu einem deutlichen Kursrückgang führt.

POET: Lumilens-Vertrag auf 500 Millionen - Foto: über boerse-global.de
POET: Lumilens-Vertrag auf 500 Millionen - Foto: über boerse-global.de

POET Technologies will im Markt für KI-Hardware schneller vorankommen. Dafür plant das Unternehmen eine große Kapitalaufnahme. Rund 400 Millionen Dollar sollen den Ausbau der optischen KI-Infrastruktur finanzieren. Der Preis ist Verwässerung, und die Aktie reagiert hart.

Kapital kommt mit Nebenwirkung

POET hat eine registrierte Direktplatzierung mit einem institutionellen Investor angekündigt. Das Unternehmen will 19.047.620 Aktien und ebenso viele Optionsscheine ausgeben. Jedes Paket kostet 21,00 Dollar.

Die Optionsscheine laufen drei Jahre. Der Ausübungspreis liegt bei 26,15 Dollar. Das Geld soll in Forschung, mögliche Akquisitionen und den Ausbau des Light-Source-Geschäfts fließen.

Für bestehende Aktionäre ist der Deal zweischneidig. Er verschafft POET mehr finanziellen Spielraum. Zugleich steigt die Zahl der potenziell ausstehenden Aktien deutlich. Genau dieser Punkt belastet die Bewertung.

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Die Aktie war zuvor stark gelaufen. Bis zum 17. Mai stand ein Wochenplus von 45,8 Prozent. Nach der Meldung fiel der Kurs um 22,36 Prozent und schloss bei 15,97 Dollar.

Die Marktkapitalisierung liegt damit bei rund 1,4 Milliarden Dollar. Das ist viel für ein Unternehmen, das erst am Anfang der kommerziellen Skalierung steht.

Umsatz steigt, Verlust auch

Das Auftaktquartal zeigte Fortschritte, aber noch keinen Durchbruch. Der Umsatz erreichte 503.389 Dollar. Die Konsensschätzung lag bei 250.000 Dollar.

Der Anstieg hängt vor allem mit den ersten Phasen neuer Technologievereinbarungen zusammen. Operativ bleibt POET jedoch klar in der Investitionsphase. Die Kosten laufen dem Umsatz weiter davon.

Der Nettoverlust betrug 0,08 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit 0,05 Dollar gerechnet. Der operative Cashflow lag fast unverändert bei minus 8,8 Millionen Dollar.

Lumilens wird zum Schlüsselprojekt

Parallel zur Finanzierung steht der Vertrag mit Lumilens im Zentrum. Die Vereinbarung umfasst eine erste Bestellung über 50 Millionen Dollar. Über fünf Jahre kann das Volumen auf mehr als 500 Millionen Dollar steigen.

POET räumt Lumilens dafür Optionsscheine auf 22,9 Millionen Aktien ein. Der Ausübungspreis liegt bei 8,25 Dollar, die Laufzeit bei neun Jahren. Ein kleinerer Teil ist sofort ausübbar.

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Auch im Management ändert sich etwas. Finanzchef Thomas Mika geht nach zehn Jahren in den Ruhestand. Sandeep Kumar übernimmt als COO und soll den Produktionshochlauf steuern.

Technisch setzt POET auf steckbare Transceiver für 800G und 1,6T. Erste Engineering-Samples sollen bis Ende 2026 kommen. Die Serienfertigung ist für 2027 geplant.

Hinzu kommt eine Sammelklage der Kanzlei Bronstein, Gewirtz & Grossman. Sie betrifft mutmaßliche Verstöße gegen Wertpapiergesetze zwischen dem 1. und 27. April 2026. Im Kern geht es um Aussagen zum Steuerstatus und eine angebliche Verletzung einer Vertraulichkeitsvereinbarung.

Bis zum 29. Juni 2026 können Investoren den Status als Hauptkläger beantragen. Kurzfristig treffen damit drei Themen aufeinander: Kapitalzufuhr, Verwässerung und Rechtsrisiko. Operativ zählt nun, ob POET den Lumilens-Auftrag und die Muster für die nächste Transceiver-Generation fristgerecht auf die Straße bringt.

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