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PNY RTX 50-Serie: High-End-Grafik für Mini-PCs

13.01.2026 - 10:00:12

PNY bringt mit seiner neuen GeForce RTX 50-Serie kompakte Hochleistungs-Grafikkarten auf den Markt. Die Slim-Dual-Slot-Modelle sollen die volle Leistung der Blackwell-Architektur in kleine Gehäuse bringen – eine Antwort auf den Trend zu immer größeren und klobigeren Komponenten.

Während die Konkurrenz auf der CES 2026 vor allem mit riesigen, drei- oder gar vierschlottigen Grafikkarten protzte, setzt PNY auf Effizienz. Die neuen Modelle RTX 5080, 5070 Ti und 5070 messen in der Dicke nur 40 Millimeter und halten sich strikt an das Dual-Slot-Format. Das ist eine Seltenheit im High-End-Segment, wo üppige Kühler längst Standard sind.

Das Flaggschiff, die RTX 5080 Slim, packt dabei eine 360-Watt-TGP-Leistung in ein Maß von 30 mal 15 Zentimetern. Die große technische Herausforderung: die Abwärme der Blackwell-Architektur in diesen engen Grenzen zu bändigen. PNY setzt auf eine Kühlung mit zwei großen 120-Millimeter-Lüftern und einer massiven Vapor Chamber. Sollte das Konzept aufgehen, wäre es ein Durchbruch für kompakte Gaming- und Workstation-PCs.

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Blackwell-Architektur trifft auf GDDR7-Speicher

Unter der Haube verbaut PNY NVIDIAs neueste Blackwell-Architektur samt der brandneuen GDDR7-Speicher. Die RTX 5080 Slim kommt mit 16 GB GDDR7 auf einem 256-Bit-Bus, was die nötige Bandbreite für 4K-Gaming und anspruchsvolle KI-Workloads liefern soll.

Die Taktraten können sich sehen lassen: Die Standardversion arbeitet mit einem Boost-Takt von 2617 MHz, eine Overclocked-Variante schafft sogar 2730 MHz. Das zeigt, dass die kompakte Bauform nicht zwingend Leistung kostet. Alle Modelle unterstützen zudem NVIDIA DLSS 4, die nächste Generation des KI-gestützten Upscalings.

Ein Segen für Small-Form-Factor-Enthusiasten

Die Markteinführung fällt mit der wachsenden „SFF-Ready“-Bewegung zusammen. Dieser Standard soll den Bau kompakter Hochleistungs-PCs vereinfachen. PNY zielt damit gezielt auf praktisch veranlagte Gamer und Systemintegratoren, die sich an übergroßen Komponenten sattgesehen haben.

Die Ausstattung ist zukunftssicher: Drei DisplayPort-2.1b- und ein HDMI-2.1b-Anschluss ermöglichen den Betrieb modernster Monitore. Die Unterstützung von PCI Express 5.0 macht die Karten auch für kommende Plattformen fit.

Verfügbarkeit steht – der Preis bleibt ein Geheimnis

Ab Februar 2026 sollen die Slim-Karten bei großen Händlern wie Amazon erhältlich sein. Was sie kosten werden, verrät PNY bis heute, am 13. Januar 2026, jedoch nicht. Branchenbeobachter rechnen aufgrund der aufwendigen Kühltechnik und des GDDR7-Speichers mit einem Aufpreis gegenüber Standardmodellen.

Doch für alle, die Wert auf platzsparende Systeme legen, könnte sich die Rechnung dennoch lohnen. Die Alternative ist oft ein deutlich größeres und teureres Gehäuse. Bleibt nur eine Frage: Hält das clevere Kühldesign, was es verspricht, wenn die Blackwell-GPU unter Dauerlast steht? Unabhängige Benchmarks werden es bald zeigen.

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